Asiatische Knabberei: Nüsse, Kerne & Körner

CashewkerneNicht nur Eichhörnchen sammeln im Herbst Nüsse – auch wir Menschen greifen im letzten Drittel des Jahres bei Nüssen besonders gerne zu. Als gesunde Knabberei für zwischendurch überzeugen Nüsse und Kerne oder Körner ebenso wie als geröstete Zutat für asiatische Wok-Gerichte und Salate. Wir haben für euch in unser Warenregal geschaut und stellen euch heute eine Nuss vor, die gar keine Nuss ist, sondern ein Kern: Cashewnüsse – oder richtiger Cashewkerne – sind nämlich die Kerne der Kaschufrucht, die am Kaschubaum reifen.

Herkunft der Cashews

Cashews sind nierenförmig gebogen. Vermutlich nannten daher die indianischen Ureinwohner Brasiliens den dazugehörigen Baum Acaju, was übersetzt Nierenbaum bedeutet. Die Früchte dieses Baums heißen Kaschuapfel oder auch Elefantenlaus. Ursprünglich wuchsen die immergrünen Laubbäume in Südamerika (Brasilien). Im 16. Jahrhundert sorgten die Portugiesen dafür, dass sie in anderen Kontinenten heimisch wurden, so auch in Asien und Afrika. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Brasilien und Ostafrika Plantagen, wo Kaschubäume angepflanzt werden, um Cashews für den Export zu ernten. Heute werden Cashews auch in Indien und Westafrika angebaut. Die Weiterverarbeitung der Kerne unterschiedlichster Herkunft erfolgt oft in Indien, Indonesien und Vietnam. Die Früchte selbst werden nicht exportiert, da sie extrem empfindlich sind und schnell verderben. Aus ihnen wird im Erzeugerland aber Saft oder Marmelade hergestellt.

Warum Cashewkerne nicht „roh“ verzehrt werden dürfen

Cashews mit Schale sind ungenießbar, denn die Schale enthält ein stark ätzendes Öl. Daher wird sie durch Erhitzen mit Dampf und/oder Rösten entfernt. Würde man sie manuell ohne Hitze lösen, blieben noch Reste des Öls auf dem Kern – genug, um die Schleimhäute zu schädigen. Daher sind unbehandelte Cashewkerne gesundheitsschädlich. Auch Cashews, die als naturbelassen angeboten werden, sind vorher gedämpft und danach getrocknet worden. Sie enthalten aber keine Zusätze wie Salz oder Aromastoffe.

Cashews in der asiatischen Küche

Cashewkerne schmecken mild-nussig und sind nicht ganz so hart wie echte Nüsse. Sie zergehen nach dem ersten Biss fast auf der Zunge. Gehackt, halbiert oder in ganzen Stücken passen sie zu Gemüsegerichten ebenso wie zu Fisch und Fleisch. Zum Backen eignen sich fein gehackte Cashews ebenfalls. Experimentieren mit Cashews macht Spaß: Sie sind so vielseitig, dass ihr einfach ausprobieren könnt, welchem asiatischen Gericht sie das besondere Etwas geben. Das Rezept für eine asiatische Nudelpfanne mit gebratenen Nudeln und Cashews reichen wir bald nach! Einkaufen könnt ihr Cashews bei uns im Nüsse-und-Kerne-Shop. Da gibt es auch leckere Sonnenblumenkerne; Kürbiskerne, Wassermelonenkerne und die besonders aromatischen Pinienkerne von Heuschen & Schrouff.

Einfach asiatisch kochen: Dampfgarer, Wok-Pfanne & Co

Haushaltswaren-AsiaIn deutschen Küchen zählen Mikrowelle und Backofen zu den beliebtesten und am meisten genutzten Küchengeräten. Beides kommt in asiatischen Haushalten seltener zum Einsatz – unverzichtbar aber sind Dämpfer, Dampfgarer, Woks und vor allem: der automatische Reiskocher.

Kaum ein asiatischer Haushalt kommt ohne praktischen Reiskocher aus, der meistens mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet ist. Seit seiner Einführung in den 1950er Jahren in Japan ist er in ganz in Süd-, Südost- und Ostasien das mit Abstand wichtigste Küchenutensil. Oft wird schon morgens der Reis für den ganzen Tag zubereitet. Elektrische Reiskocher garantieren, dass er perfekt gelingt und nichts überkocht oder anbrennt. Außerdem kann in ihnen der fertig gekochte Reis über mehrere Stunden warm gehalten werden. In unserem Shop findet ihr Modelle der Marke Tristar mit unterschiedlichem Fassungsvermögen zwischen 0,6 Liter und 2,5 Liter. Sie sind antihaftbeschichtet und lassen sich besonders leicht reinigen. Wer einmal Reis in einem solchen Kocher nach der Dampfgarmethode zubereitet hat, wird begeistert sein.

Aromatisches Garen mit Dampf

Es gibt aber auch andere Methoden des Dampfgarens, beispielsweise mit stapelbaren Dampfkörben aus Bambus. Diese werden einfach mit Gargut gefüllt und in einen Topf oder Wok mit ausreichend (aber nicht zu viel!) kochendem Wasser eingesetzt. So lassen sich gleichzeitig mehrere Zutaten in nur einem Dampfbad garen. Zu Beginn kann es etwas schwierig sein, die richtige Garzeit zu ermitteln und Anbrennen zu verhindern. Ein Tipp für Anfänger: Legt die Böden der Körbe mit Backpapier aus!

Pfanne und Wok in einem!

Wenn ihr die Vorzüge eines Woks und einer klassischen Stielpfanne miteinander kombinieren wollt, testet doch einmal unsere Wok-Pfanne. Sie hat im Gegensatz zum traditionellen Wok einen abgeflachten Boden und eignet sich daher besonders gut für normale Elektroherdplatten und Ceran-Kochfelder.

Begeisterten Asia-Köchen empfehlen wir unsere Wokstäbchen, Bambusspieße, Schöpflöffel sowie Mörser und Stößel zum Herstellen frischer Gewürz- und Kräutermischungen. So macht asiatisch kochen richtig Spaß!

So muss Sushi: Tipps zur Zubereitung der japanischen Reisröllchen

sushisetEs ist schon ein bisschen aufwendig, Sushi selbst zuzubereiten – vor allem, weil es mit einer Sorte nicht getan ist. Wenn ihr zum Sushi-Essen einladet, solltet ihr mindestens sechs Variationen anbieten. Wir verraten euch, wie ihr jetzt mit einem Minimum an Mühe köstliches Sushi für vier Personen zusammenstellen könnt. Denn wir haben es brandneu im Sortiment: das geniale Sushi-Set für Anfänger!

Sushi-Zubereitung leicht gemacht

Die Basis bildet Reis mit guten Klebeeigenschaften. Besonders gut geeignet ist Rundkornreis mit fester Struktur, häufig wird jedoch der preiswertere Mittelkornreis verwendet. In unserem Starter-Set findet ihr speziellen Sushi-Reis, der sich hervorragend verarbeiten lässt. Er muss gründlich gewaschen und eine halbe Stunde in kaltem Wasser eingeweicht werden. Anschließend wird er mit Seetangblättern gekocht. Zu unserem Set gehören darum die dunkelgrünen Yaki-Nori-Blätter, die ihr später zum Umwickeln braucht.

Ist der Reis fertig gegart, fehlt noch die richtige Würze aus Salz, Zucker, Reisessig und Reiswein. Mithilfe eines breiten Löffels wird die Würzmischung schnell untergehoben, danach soll der fertige Reis mit einem feuchten Tuch abgedeckt möglichst schnell erkalten. In früheren Zeiten wurde die Abkühlung durch das Zuwedeln kalter Luft mit einem Fächer beschleunigt.

Der gewürzte und abgekühlte Reis wird dann weiter verarbeitet, beispielsweise mit hauchdünnen rohen Fischscheiben vom Lachs, Thunfisch und Kabeljau, mit Garnelen und anderen Meeresfrüchten oder mit Avocado, Salatgurke und anderem Gemüse gefüllt. Anschließend wird der Reis in die Algen eingerollt und belegt. Diese Sushi-Form heißt Maki-Sushi, die mithilfe der Form und der Matte, die zu unserem Set gehören, ganz einfach gelingt. Ohne diese Hilfsmittel gelingen die handgeformten Nigiri-Sushis, bei denen der Reis portionsweise geformt, belegt und mit geröstetem Sesam bestreut wird.

Zum Sushi-Essen gehören unbedingt Dips wie Wasabipaste (könnt ihr auch selbst aus Pulver zubereiten) und Sojasoße. Es empfiehlt sich, zwischen verschiedenen Sorten mit eingelegtem Ingwer die Geschmacksnerven zu „neutralisieren“. Ihr könnt Sushi gut mit den Fingern essen, Stäbchen erleichtern die Sache aber. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Asiatischer Karotten-Kohlrabi-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam

wasabisesam

Wer bei Kohlrabi nur an zerkochte Würfel denkt, die in heller Soße schwimmen und irgendwie mehlig schmecken, wird behaupten: „Kohlrabi mag ich nicht!“ Vielleicht solltet ihr in dem Fall aber Kohlrabi als Rohkost eine Chance geben, innig vereint mit knackigen Karotten und würzigem Koriander.

Asiatische Kräuterfrische auf die Küchentische

Die Kombination von Karotten, Kohlrabi & Koriander wird gekrönt mit geröstetem Sesam. Superschnell zubereitet ist dieser köstliche Asia-Salat, wenn ihr eine Küchenmaschine besitzt, um die Karotten und Kohlrabi zu raspeln. Es funktioniert aber auch mit einer gewöhnlichen Handraspel, dauert nur etwas länger. Aber Achtung: Dieser Salat schmeckt nur ganz frisch! Anders als Kartoffel- oder Nudelsalat, die sich auf Vorrat zubereiten lassen und am zweiten Tag oft noch besser schmecken, muss dieser Salat sofort aufgetischt und gegessen werden.

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

Den Koriander waschen und fein zupfen oder hacken, anschließend die Sesamsamen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett langsam rösten. Wenn er zu duften beginnt, Pfanne vom Herd nehmen. In der Zwischenzeit Kohlrabi und Karotten putzen, schälen und grob raspeln.

Nun die Kohlrabi- und Karottenraspeln mit dem Koriander und Zitronensaft vermischen. Nach Geschmack salzen und pfeffern und mit Sesamöl vermengen. Zum Schluss mit dem gerösteten Sesam garnieren – fertig!

Tipp: Die Anteile von Kohlrabi und Karotten dürfen nach Belieben variiert werden, sehr gut schmeckt der Salat auch mit einem höheren Kohlrabianteil und weniger Karotten. Sie sind dann sozusagen nur der Farbtupfer und weniger geschmacksprägend. Umgekehrt funktioniert es auch. Probiert einfach aus, welches eure Lieblings-Mischung ist. Und noch ein Tipp: Es gibt auch fix und fertig gerösteten Sesamsamen zu kaufen. Aber Vorsicht, dieser hier ist extrem scharf und eigentlich für Sushi gedacht. Wir haben auch mildere Sorten im Angebot.

Aus dem Asia-Kräutergarten: Koriander, Galanga & Co

KräuterBei aller Liebe zur mediterranen Kräutervielfalt: Wenn es einmal etwas exotischer sein soll als Thymian, Oregano, Salbei und Rosmarin bietet Asien eine reiche Auswahl an ungewöhnlichen und überraschend vielfältig einsetzbaren Kräutern. Es macht Spaß, zur Abwechslung einmal mit den Düften und Nuancen asiatischer Kräuter zu experimentieren – und es regt die Geschmackssinne an.

Asia-Märkte mit einer Frischetheke haben meistens eine Auswahl typischer Kräuter vorrätig. Wichtig ist hier aber nicht nur die Art der Lagerung im Laden selbst, sondern der Transportweg. Wir vom Asia-Markt Wing achten darauf, dass unsere frischen Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse den Transport dank optimaler Lagerung unbeschadet überstehen. Und auch wenn wir bei einer Online-Bestellung frische Produkte auf die Reise zu euch nach Hause schicken, achten wir auf einen schnellen Versand. Aus diesem Grund versenden wir nicht übers Wochenende, denn wir möchten euch wirklich nur das Beste liefern – und das im besten Zustand!

KorianderWas aber haben wir für euch momentan vorrätig? Immer wieder eine Entdeckung wert ist unser frischer Koriander. Wir wissen, dass Koriander nicht jedermanns Geschmack trifft, denn er hat ein sehr eigenes, intensives Aroma. Bei falscher Verwendung kann dies leicht zu dominant wirken. Wer sich aber grundsätzlich mit dem entfernt an Ingwer und Zitrone erinnernden Eigengeschmack anfreunden kann, wird ihn lieben. Zum Kochen solltet ihr auf getrockneten oder pulverisierten Koriander zurückgreifen, der frische sollte fein gehackt roh genossen werden. Er schmeckt fantastisch in nicht alltäglichen Salatkreationen, so zum Beispiel zusammen mit geraspelten Kohlrabi und Möhren, abgeschmeckt mit Sesamöl und Zitronensaft – der Frischekick auf jeder Party!

Sehr fein und speziell schmeckt auch das Thai-Basilikum, das einige von euch vielleicht unter dem Namen Krapao kennen. Es ist DAS Küchenkraut in Asien, ähnlich wie in Deutschland die Petersilie. Leicht scharf und zugleich süß, unterscheidet es sich komplett von dem Basilikum, mit dem wir gewöhnlich unsere Tomatensoße würzen. Krapao und Koriander harmonieren miteinander und lassen sich daher gut kombinieren, beispielsweise in einem asiatischen Nudelsalat. Außer Krapao gibt es noch zwei weitere Varianten, die aber nicht ganz so häufig verwendet werden: Horapa mit dezentem Anisaroma und Maenglak, das sogenannte Zitronenbasilikum.

Ein Klassiker der asiatischen Gewürze ist Galanga, auch als Galgant bekannt. Dieser Thai-Ingwer entfaltet als frische Wurzel seinen charakteristischen Geschmack am besten. Aber auch als Pulver oder Paste findet er Verwendung. Kühl und trocken gelagert hält er sich einige Tage lang knackig frisch.

Wie immer findet ihr in Kürze auch passende neue Kräuterrezepte bei uns. Zur Gartensaison kredenzen wir euch das eine oder andere partytaugliche Schmankerl. Eines davon ist der leckere Kohlrabi-Möhren-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam.

Intensiv & würzig: Wissenswertes zu Garnelenpaste

GarnelenpasteIn unserem Ladenlokal und im Onlineshop haben wir verschiedene Garnelenpasten im Angebot. Die Pasten kommen aus Thailand, Indonesien, China und weiteren asiatischen Ländern. Und da liegt der Hase im Pfeffer: Auch die Etiketten sind meist in den asiatischen Schriften gedruckt, im besten Fall zusätzlich noch in Englisch. Darum haben wir für euch die wichtigsten  Informationen rund um die Garnelenpasten aufbereitet.

Was ist Garnelenpaste?

Garnelenpaste besteht je nach Herstellungsart aus ca. 85 % Garnelen und 15 % Salz. Hergestellt werden die meisten Pasten durch Einsalzen der Garnelen und anschließender Trocknung an der südostasiatischen Sonne. Die Natur sorgt für den Prozess der Fermentierung, der mehrmals wiederholt wird, bis die Paste sozusagen reif ist. Nach dem Trocknen gibt es auf den südostasiatischen Märkten Blöcke von Garnelenpaste zu kaufen.

Garnelenpaste aus Malaysia besteht aus frischen, zerstampften und gesalzenen Gerago-Garnelen. Diese Mixtur wird monatelang in Erde fermentiert, bevor sie ausgegraben, frittiert und zu Blöcken gepresst wird. Die Namen für Garnelenpaste variieren je nach Herkunftsland. Thailändische Paste heißt „Kabi“ oder „Gapi“. Indonesische Paste gibt es unter den Namen „Trassi“ oder „Terasi“. Philippinische Zubereitungen sind die Bagoong, und Balachong oder Belachon stammt aus Malaysia

Kochen mit Garnelenpaste

Bei uns bekommt ihr Garnelenpaste im Kunststoffbecher und im Glas. Beim Öffnen sollte ein guter Abstand zwischen Nase und Behälter bestehen: Garnelenpaste riecht intensiv nach, nun ja, fermentierten Garnelen. Meist findet ihr eine Wachs- oder Fettschicht ganz oben, die ihr entfernt. Darunter kommt die Garnelenpaste zum Vorschein. Damit die Paste ihr extremes Fischaroma verliert, wird sie immer heiß verarbeitet. Beim Kochen mit Garnelenpaste steigen sehr intensive Aromen auf, und gute Durchlüftung wird empfohlen. Der Geschmack wird euch mehr als positiv überraschen: Garnelenpaste schmeckt sehr würzig, die Fischaromen sind praktisch verschwunden. Vielleicht setzt bei dem einen oder anderen sogar ein Aha-Effekt ein: Wenn ihr einmal mit Garnelenpaste kocht und feststellt, das war genau das, was vorher fehlte. Rezepte gibt es ganz bald auf dieser Seite!

Exotische Verwandlungskünstler: Kochbananen

Grune_KochbananenKochbananen sind in vielen Ländern Afrikas und Asiens das, was für uns Kartoffeln sind. Bitte niemals einfach schälen und reinbeißen! In naturbelassenem Zustand schmecken sie nämlich absolut nicht. Ihr bekommt außerdem stumpfe Zähne und eine pelzige oder raue Zunge, wenn ihr Kochbananen roh esst. Das ist der adstringierenden Wirkung zu verdanken, die ihr vielleicht von Rhabarber, tanninreichen Rotweinen oder einigen Teesorten kennt. Dieser Effekt verliert sich beim Garen und die Bananen verwandeln sich in aromatische Alleskönner.

Nach dem Schälen könnt ihr die Kochbananen kochen, frittieren, braten oder für Aufläufe und Suppen verwenden. Der Geschmack von zubereiteten Kochbananen ähnelt dem von Kartoffeln mit einem leicht süßen Aroma, das je nach Reifegrad variiert. Die Reifung erfolgt von Grün- über Gelbtöne und dunkle Sprenkel bis zu einer satten lila und sogar schwarzen Färbung der Schale. Je dunkler die Schale ist, desto süßer sind die Kochbananen. Die Süße von Obstbananen erreichen die Kochbananen jedoch nicht. Deshalb sind Kochbananen ideal geeignet, um sie als Kartoffelersatz zu nehmen. Außerdem haben Kochbananen den Vorteil, dass sie kein Gluten enthalten. Wer also unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet, hat mit Kochbananen eine prima Alternative zu Kartoffeln.

Rezeptideen für Kochbananen

Abgesehen vom Kartoffelersatz gibt es weitere tolle Sachen, die ihr mit Kochbananen machen könnt:

  • Geschälte Bananen in dünne Scheiben schneiden und in heißem Öl anbraten. Nach dem Abtropfen auf Küchenpapier nach Gusto mit Salz, Chili- oder Paprikapulver würzen: Chips à la Banana!
  • In eine eingefettete Auflaufform schichtet ihr Scheiben von Auberginen und Kochbananen, gebt Creme Fraiche oder Sahne dazu. Etwas Salz, Pfeffer und Anis unterstreichen die Aromen. 15 Minuten vor Ablauf der Backzeit Käse nach Wahl über den Auflauf streuen. Nach insgesamt 45 Minuten Garzeit bei 180° im vorgeheizten Backofen habt ihr eine leckere Hauptspeise oder Beilage.
  • Längs halbierte Bananen in heißem Öl anbraten oder Stücke frittieren und mit Honig oder Sirup bestreichen: eine Köstlichkeit für Naschkatzen!

Philippinisches Chicken Adobo – einfach und lecker!

Nachdem wir euch beim letzten Mal schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Eigenarten der philippinischen Küche gegeben haben, gibt es heute eine Rezeptidee zum Nachkochen für euch, die reichlich Variationsmöglichkeiten bietet.

Die philippinische Küche ist nicht so traditionell gewachsen wie beispielsweise die in Thailand oder China. Vielmehr haben Eroberer und Kolonialstaaten ihre Spuren in der philippinischen Küche hinterlassen. So gibt es Einflüsse aus Indonesien und China, aus Amerika und Spanien. Während man die amerikanische Burger-Kultur inklusive Neon-Leuchtreklamen auf den Philippinen nicht übersehen kann, gibt es in den eher unscheinbaren Restaurants ein Gericht, das als eines der Nationalgerichte der Philippinen durchgehen kann: Chicken Adobo. Den Begriff „Adobo“ kennt ihr vielleicht aus der spanischen Küche. Das philippinische Adobo ist ein ebenso schnell zubereitetes wie leckeres Gericht, das ihr einfach nachkochen könnt.

Die Zutaten

  • 2 Hähnchenschenkel pro Person, gewaschen und trocken getupft
  • 2 Tassen Essig
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Tasse Sojasauce
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 6 bis 10 Knoblauchzehen in dünnen Scheiben
  • 5 Lorbeerblätter
  • 1 Teelöffel Pfefferkörner
  • Salz und Pfeffer
  • Mehl oder Speisestärke zum Binden der Soße

Die Zubereitung könnt ihr auf zwei verschiedene Weisen vornehmen. Ihr könnt bis auf Wasser, Salz, Pfeffer und Mehl und Stärke alle Zutaten in eine Schale oder Gefrierbeutel geben, gut mischen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Am nächsten Tag gebt ihr alles in einen Topf und fügt das Wasser hinzu. Ihr lasst das Ganze 45 Minuten köcheln und wendet die Hähnchenschenkel nach etwa der Hälfte der Kochzeit. Salz und Pfeffer nach Belieben und Mehl oder Stärke für die gewünschte Konsistenz der Soße hinzugeben und mit gekochtem Reis servieren.

Das Marinieren über Nacht muss nicht sein. Wenn ihr dazu weder Lust noch Zeit habt, geht ihr so vor: Zwiebel und Knoblauch lasst ihr in einem Topf glasig werden. Ihr gebt das Huhn und Sojasoße , Essig und alle anderen Zutaten bis auf die Stärke dazu und lasst alles ebenso kochen wie oben beschrieben.

Wer möchte, nimmt die Hähnchenschenkel kurz vor Ende der Kochzeit aus dem Topf und löst das Fleisch von den Knochen. Die mundgerechten Stücke kommen dann wieder in die Soße.

Das philippinische Adobo schmeckt auch mit anderen Geflügelsorten, Schweinefleisch und Tofu. Gemüsefans ergänzen die Zutaten um Kartoffel- und Karottenwürfel, die einfach mitgekocht werden.

Wer hat die Kokosnuss geklaut?

KokosnussAuf der Suche nach frischen, saftigen, unwiderstehlich knackigen Kokosnüssen? In normalen Supermärkten werdet ihr sie kaum finden, denn was dort üblicherweise angeboten wird, ist weit entfernt von echter Frische und dem typischen Aroma. Als wir Anfang April unsere Lieferung erntefrischer Kokosnüsse erhielten, war darum alles blitzartig ausverkauft. Im Moment müsst ihr euch also mit anderen Kokosnuss-Produkten begnügen, die ihr nicht im Frischeregal findet – köstlich sind sie trotzdem! Wir lassen es euch wissen, wenn wir wieder beliefert werden!

Vielleicht habt ihr aber mal Lust auf  Kochbananen? Findet ihr aktuell in der Frischeabteilung. Wie vielseitig man Kochbananen zubereiten kann, verraten wir euch in Kürze – natürlich mit Rezept!

Grune_Kochbananen

Die schlanke Asia-Spezialität: Konjak-Nudeln

Konjaknudeln_asiamarkt_wingDie asiatische Nudel, bei deren Namen eine gewisse Ähnlichkeit zum französischen Edel-Branntwein anklingt, enthält garantiert keinen Alkohol. Konjak-Nudeln, auch unter der Bezeichnung Shirataki-Nudeln bekannt, werden aus der Konjakwurzel hergestellt. Das ist die Knolle einer südostasiatischen Pflanze namens Teufelszunge. Diese glasnudelartige Spezialität, zu deren Herstellung das Mehl aus dem fein gemahlenen stärkehaltigen Wurzelstock verwendet wird, zeichnet sich durch einen extrem geringen Kaloriengehalt und einen hohen Anteil an Ballaststoffen aus. Gleichzeitig sättigt sie aufgrund ihrer enormen Wasserbindungskapazität gut und der Sättigungseffekt hält zudem lange vor.

In der traditionellen asiatischen, insbesondere der japanischen Küche ist Konjakmehl seit mindestens 1500 Jahren bekannt. Übersetzt heißt „Shirataki“ übrigens „weißer Wasserfall“ – eine sehr treffende Bezeichnung bei dem extrem hohen Wasseranteil. Ihre Konsistenz ist leicht gummiartig, der Eigengeschmack wenig ausgeprägt. Dafür nehmen Konjaknudeln aber sehr gut das Aroma von Soßen, Brühen und Suppen an und eignen sich daher perfekt als sättigende Beilage oder Einlage.

In Europa sind Konjaknudeln absoluter Trend, wozu wahrscheinlich die derzeitige Popularität der proteinreichen Dukan-Diät beigetragen hat. Konjak soll dabei helfen, den Appetit zu zügeln, die Fettverbrennung zu aktivieren und den Körper zu entwässern. Die Nachfrage nach der „magischen“ Nudel ist so stark gestiegen, dass wir unser Sortiment aufgestockt haben. Ihr findet bei uns jetzt Konjaknudeln in unterschiedlichsten Varianten: von den klassischen Shirataki über Konjaknudeln in Reisform bis zu den aktuellen Neuheiten in Garnelen- oder Tintenfischform.

Freut euch auf unser nächstes Rezept, eine exotische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu – kalorienarm, lecker und sättigend.