Heiß und scharf: Nudelpfanne mit Tofu, Paprika & Cashews

WeizennudelnEine innerlich erwärmende Nudelpfanne ist genau richtig, wenn es draußen allmählich ungemütlich kalt wird. Im Nu zubereitet stärkt sie die Abwehrkräfte, denn dank ihres hohen Anteils an Gemüse und frischen Kräutern sorgt sie für einen ordentlichen Vitaminschub. Hauptzutaten unseres heißen Pfannen- oder Wokgerichts sind Nudeln, Frühlingszwiebeln, Kräuter sowie Tofu und Cashews als wichtige Eiweiß- und Kalziumlieferanten.

Diese Zutaten braucht ihr für 4 Personen

Gut vorbereitet geht alles blitzschnell

Zuerst bereitet ihr die Nudeln nach Packungsanleitung zu. Meist beträgt die Garzeit in kochendem Salzwasser rund 2 bis 3 Minuten. Anschließend kurz kaltes Wasser über die Nudeln gießen, abtropfen lassen und zur Seite stellen. Parallel könnt ihr auch schon die Gemüsebrühe erhitzen, sie kann dann auch zur Seite gestellt werden.

Die Zeit, in der ihr das Wasser für Nudeln und die Brühe erhitzt, könnt ihr schon nutzen, um das Stück Ingwer und den Knoblauch zu schälen, den Ingwer danach fein zu reiben und den Knoblauch zu zerdrücken.

Wenn die Nudeln fertig gegart und abgeschreckt sind, bereitet ihr das Gemüse und den Tofu vor, indem ihr es zunächst wascht und abtrocknet. Danach viertelt ihr die Paprikaschote, entfernt die Kerne und schneidet die Schotenstücke in feine Streifen. Die Zuckerschoten halbiert ihr schräg, die Frühlingszwiebeln schneidet ihr in Ringe. Den Tofu zerteilt ihr nach Belieben in Würfelchen oder Streifen.

Rühren, rühren und nochmals rühren!

Nun wir es Zeit, das Erdnussöl in einer geräumigen Pfanne oder in einem Wok kräftig zu erhitzen. Dabei gebt ihr das Sambal Oelek, den Ingwer und den Knoblauch zu und lasst diese Mischung im Öl unter 1-2 Minuten anbraten. Immer schön rühren! Anschließend fügt ihr Tofu, Frühlingszwiebeln und Paprika hinzu und bratet alles weitere 2-3 Minuten. Und weiter rühren! Zuletzt kommen Nudeln, Cashewnüsse und die Zuckerschoten in die Pfanne. Weil die Hitze hoch bleibt, müsst ihr weitere 2-3 Minuten ständig rühren, bis ihr schließlich Brühe und Sojasauce hineingießt und bei schwächerer Hitze einkochen lasst.

In dieser Zeit wascht ihr den Koriander, tupft ihn vorsichtig trocken, hackt ihn grob mit einem Messer und rührt ihn unter. Wer mag, gibt noch Salz und Pfeffer hinzu und schon ist die Nudelpfanne servierfertig!

Asiatische Knabberei: Nüsse, Kerne & Körner

CashewkerneNicht nur Eichhörnchen sammeln im Herbst Nüsse – auch wir Menschen greifen im letzten Drittel des Jahres bei Nüssen besonders gerne zu. Als gesunde Knabberei für zwischendurch überzeugen Nüsse und Kerne oder Körner ebenso wie als geröstete Zutat für asiatische Wok-Gerichte und Salate. Wir haben für euch in unser Warenregal geschaut und stellen euch heute eine Nuss vor, die gar keine Nuss ist, sondern ein Kern: Cashewnüsse – oder richtiger Cashewkerne – sind nämlich die Kerne der Kaschufrucht, die am Kaschubaum reifen.

Herkunft der Cashews

Cashews sind nierenförmig gebogen. Vermutlich nannten daher die indianischen Ureinwohner Brasiliens den dazugehörigen Baum Acaju, was übersetzt Nierenbaum bedeutet. Die Früchte dieses Baums heißen Kaschuapfel oder auch Elefantenlaus. Ursprünglich wuchsen die immergrünen Laubbäume in Südamerika (Brasilien). Im 16. Jahrhundert sorgten die Portugiesen dafür, dass sie in anderen Kontinenten heimisch wurden, so auch in Asien und Afrika. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Brasilien und Ostafrika Plantagen, wo Kaschubäume angepflanzt werden, um Cashews für den Export zu ernten. Heute werden Cashews auch in Indien und Westafrika angebaut. Die Weiterverarbeitung der Kerne unterschiedlichster Herkunft erfolgt oft in Indien, Indonesien und Vietnam. Die Früchte selbst werden nicht exportiert, da sie extrem empfindlich sind und schnell verderben. Aus ihnen wird im Erzeugerland aber Saft oder Marmelade hergestellt.

Warum Cashewkerne nicht „roh“ verzehrt werden dürfen

Cashews mit Schale sind ungenießbar, denn die Schale enthält ein stark ätzendes Öl. Daher wird sie durch Erhitzen mit Dampf und/oder Rösten entfernt. Würde man sie manuell ohne Hitze lösen, blieben noch Reste des Öls auf dem Kern – genug, um die Schleimhäute zu schädigen. Daher sind unbehandelte Cashewkerne gesundheitsschädlich. Auch Cashews, die als naturbelassen angeboten werden, sind vorher gedämpft und danach getrocknet worden. Sie enthalten aber keine Zusätze wie Salz oder Aromastoffe.

Cashews in der asiatischen Küche

Cashewkerne schmecken mild-nussig und sind nicht ganz so hart wie echte Nüsse. Sie zergehen nach dem ersten Biss fast auf der Zunge. Gehackt, halbiert oder in ganzen Stücken passen sie zu Gemüsegerichten ebenso wie zu Fisch und Fleisch. Zum Backen eignen sich fein gehackte Cashews ebenfalls. Experimentieren mit Cashews macht Spaß: Sie sind so vielseitig, dass ihr einfach ausprobieren könnt, welchem asiatischen Gericht sie das besondere Etwas geben. Das Rezept für eine asiatische Nudelpfanne mit gebratenen Nudeln und Cashews reichen wir bald nach! Einkaufen könnt ihr Cashews bei uns im Nüsse-und-Kerne-Shop. Da gibt es auch leckere Sonnenblumenkerne; Kürbiskerne, Wassermelonenkerne und die besonders aromatischen Pinienkerne von Heuschen & Schrouff.

Einfach asiatisch kochen: Dampfgarer, Wok-Pfanne & Co

Haushaltswaren-AsiaIn deutschen Küchen zählen Mikrowelle und Backofen zu den beliebtesten und am meisten genutzten Küchengeräten. Beides kommt in asiatischen Haushalten seltener zum Einsatz – unverzichtbar aber sind Dämpfer, Dampfgarer, Woks und vor allem: der automatische Reiskocher.

Kaum ein asiatischer Haushalt kommt ohne praktischen Reiskocher aus, der meistens mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet ist. Seit seiner Einführung in den 1950er Jahren in Japan ist er in ganz in Süd-, Südost- und Ostasien das mit Abstand wichtigste Küchenutensil. Oft wird schon morgens der Reis für den ganzen Tag zubereitet. Elektrische Reiskocher garantieren, dass er perfekt gelingt und nichts überkocht oder anbrennt. Außerdem kann in ihnen der fertig gekochte Reis über mehrere Stunden warm gehalten werden. In unserem Shop findet ihr Modelle der Marke Tristar mit unterschiedlichem Fassungsvermögen zwischen 0,6 Liter und 2,5 Liter. Sie sind antihaftbeschichtet und lassen sich besonders leicht reinigen. Wer einmal Reis in einem solchen Kocher nach der Dampfgarmethode zubereitet hat, wird begeistert sein.

Aromatisches Garen mit Dampf

Es gibt aber auch andere Methoden des Dampfgarens, beispielsweise mit stapelbaren Dampfkörben aus Bambus. Diese werden einfach mit Gargut gefüllt und in einen Topf oder Wok mit ausreichend (aber nicht zu viel!) kochendem Wasser eingesetzt. So lassen sich gleichzeitig mehrere Zutaten in nur einem Dampfbad garen. Zu Beginn kann es etwas schwierig sein, die richtige Garzeit zu ermitteln und Anbrennen zu verhindern. Ein Tipp für Anfänger: Legt die Böden der Körbe mit Backpapier aus!

Pfanne und Wok in einem!

Wenn ihr die Vorzüge eines Woks und einer klassischen Stielpfanne miteinander kombinieren wollt, testet doch einmal unsere Wok-Pfanne. Sie hat im Gegensatz zum traditionellen Wok einen abgeflachten Boden und eignet sich daher besonders gut für normale Elektroherdplatten und Ceran-Kochfelder.

Begeisterten Asia-Köchen empfehlen wir unsere Wokstäbchen, Bambusspieße, Schöpflöffel sowie Mörser und Stößel zum Herstellen frischer Gewürz- und Kräutermischungen. So macht asiatisch kochen richtig Spaß!

Der Wok erobert die Unis: Studenten lieben frische Asia-Küche!

Chef cooking wokFrisch gegart schmeckt es einfach am besten – das hat sich auch in den Mensen und Cafeterias der Hochschulen herumgesprochen. Wenn ihr bei Mensaessen an fade, zerkochte und lauwarme Gerichte aus der Großküche denkt, täuscht ihr euch gewaltig. Wer heute studiert, bekommt für kleines Geld einiges geboten. Front-Cooking ist angesagt, und was eignet sich da besser als vor den Augen der hungrigen Studenten zubereitete asiatische Wok-Gerichte?

Asiatische Gerichte – heiß aus dem Wok schnell serviert

Der Wok hat in der Hochschulgastronomie Einzug gehalten – so beispielsweise in der Uni-Cafeteria an der Bergischen Universität in Wuppertal. Dort geht es täglich um die Mittagszeit asiatisch zur Sache. Die Schlangen sind lang, denn bei den Studenten kommt das Angebot super an. Und trotz der vielen Wartenden dauert es nur wenige Minuten, bis jeder seinen Teller in Empfang nehmen kann. Zwei bis drei Gerichte stehen zur Auswahl, mindestens eines davon vegetarisch. Ob Chili-Hühnchen mit Gemüse und Reisnudeln, Brokkoligemüse mit Tofu, Thai-Erdnussauce und Reis oder gebratener Weißkohl mit köstlicher Soja-Honig-Sauce auf Duftreis – alles wird nach der Bestellung einzeln im Wok zubereitet und auf Wunsch auch variiert.

Traut euch an den Wok – mit Zutaten von Asia-Wing gelingt alles supereinfach

Wenn ihr jetzt denkt, Student müsste man sein: Versucht es doch einfach mal selbst. Jeder, der einen Wok besitzt – egal ob aus Gusseisen, Edelstahl oder Eisen – hat schnell erste Erfolgserlebnisse. Was ihr als Grundausstattung braucht, bekommt ihr bei uns. Schaut einmal in unseren Wok-Shop, da findet ihr auch hochwertige Wok-Pfannen. Unverzichtbar sind hitzebeständiges Öl, asiatische Gewürze und Saucen nach Wunsch, knackiges Gemüse und je nach persönlichem Geschmack Tofu, Fisch oder Fleisch. Reis oder Glasnudeln sind die perfekte Beilage. Das Erhitzen und Garen im Wok funktioniert unglaublich schnell, wennl ihr alle frischen Zutaten zuvor sehr fein geschnitten habt, sie nacheinander in den heißen Wok gebt und zwischendurch bei gleichbleibend hoher Hitze immer kräftig rührt.

Mögt ihr es gerne asiatisch-scharf? Dann hat das Asia-Wing-Team eine Empfehlung für euch: Probiert doch mal unsere Woksauce von Beksul mit roter Pfefferpaste! Wenn ihr milde Currys bevorzugt, ist vielleicht die Go-tan Woksauce das Richtige für euch. Einfach zum Schluss kurz unterrühren und erhitzen – fertig!

Rezepte mit Garnelenpaste: pikant, würzig, lecker!

AsiaDas Abenteuer Garnelenpaste beginnt mit den passenden Rezepten. Wir haben einige für euch gesammelt, die wirklich einfach nachzumachen sind. Viel Spaß beim Zubereiten und Genießen!

Soße für asiatische Wok- und Pfannengerichte

Hierfür benötigt ihr lediglich Kokosnussmilch, Erdnussöl, Thai Currypaste  nach gewünschter Schärfe (die rote Paste passt am besten) und die Garnelenpaste. Zunächst wird ein Esslöffel Currypaste mit einer Messerspitze Garnelenpaste verrührt und im Wok oder in der Pfanne angebraten. Dann gebt ihr einen Schuss Erdnussöl hinzu und löscht nach etwa zwei Minuten mit der Kokosnussmilch ab. Kurz aufkochen lassen und genießen zu Gemüse- und Fleischgerichten.

Fischröllchen am Spieß

Hierfür braucht ihr für vier Portionen

  • 150 g Shrimps geschält
  • 300 g Fischfilet nach Geschmack
  • 3 grüne Chilis
  • 1 Teelöffel Rohrzucker oder Palmzucker
  • 50 g Kokosraspel oder geriebene Nüsse nach Geschmack
  • 1 Teelöffel Garnelenpaste
  • Salz und Pfeffer sowie
  • Öl zum Braten
  • 12 Schaschlikspieße oder Zitronengrashalme

Fisch und Shrimps werden gewaschen, trocken getupft, in kleine Stücke geschnitten und püriert. Klein geschnittene und entkernte Chilischoten, Salz, Pfeffer, Garnelenpaste, Kokosraspeln und Zucker mit dem Püree gut mischen, bis ein Teig entstanden ist. Diesen formt ihr zu einer dicken Rolle, die in gleichmäßig dicke Scheiben geschnitten wird. Jede Scheibe wird um je einen Spieß oder Zitronengrashalm gewickelt. Diese Spieße werden in einer Pfanne mit reichlich heißem Öl gebraten – ein köstlicher Snack für die Fingerfood-Party!

Marinieren mit Garnelenpaste

Zu jeder Marinade, die ihr üblicherweise zum Einlegen von Fleisch, Fisch oder Tofu verwendet, könnt ihr Garnelenpaste hinzufügen. Eine Messerspitze reicht aus, um den Gerichten das pikante Etwas zu verleihen. Ganz wichtig: Probiert die Marinade erst nach dem Erhitzen durch Braten oder Frittieren der marinierten Sachen, denn in kaltem Zustand ist die Garnelenpaste überaus dominant. Guten Appetit und viel Spaß beim Experimentieren!

Eine Delikatesse aus Hunan: Hühnchen Dong’an

Chef cooking wokDies scharfe Gericht mit Hühnerfleisch und viel Ingwer wurde nach seinem Ursprungsgebiet benannt, dem Keis Dongan (东安县) im Süden der Region Hunan. Es soll erstmals schon vor mehr als 1.000 Jahren zubereitet worden sein und seither hat sich an seiner traditionellen Rezeptur kaum etwas geändert. Statt eines ganzen Huhns wird heute allerdings oft nur mageres Hühnerbrustfleisch verwendet, wer mag, kann aber auch ein komplettes Hühnchen kochen und für dieses Gericht verwerten. Hauptgewürze sind Chili und Ingwer, abgeschmeckt wird mit Reiswein und Reisessig und gebraten wird das Fleisch in Erdnussöl. Zum Schluss sorgt ein Hauch von Sesamöl für einen besonders nussigen Geschmack.

Wie immer findet ihr viele Zutaten bei uns im Onlineshop: vom Duftreis über Sesamöl, Szechuanpfeffer, Reiswein bis zum Reisessig.

Zutaten für 4 Personen

400 g Hühnerbrust
1 Stückchen geschälter, fein geschnittener Ingwer
4 kleine rote Paprikaschoten
1 Lauchstange, in feine Streifen geschnitten
5 TL Reiswein
50 ml Reisessig
1/2 TL Salz
100 ml Fleischbrühe
2,5 EL Speisestärke
2,5 EL kaltes Wasser
Erdnussöl
1 TL Sesamöl
Szechuanpfeffer nach Geschmack
Glutamat nach Geschmack

Zubereitung

Die Hühnchenbrust sorgfältig unter fließendem Wasser waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Paprikaschoten klein würfeln und die Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren.

Dann das Erdnussöl  in einem Wok kräftig erhitzen. Nun die Hühnerstreifen zusammen mit Paprikawürfeln und Ingwer im Wok unter stetigem Rühren scharf anbraten. Auf kleine Flamme stellen und  Reiswein, Reisessig, Szechuanpfeffer und Salz zugeben, kurz vermischen und weiter braten. Jetzt die Fleischbrühe angießen und alles miteinander so lange schmoren, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist. In der Zwischenzeit den Lauch in einem zweiten Wok oder einer großen, tiefen Pfanne leicht anbraten, in Wasser aufgelöste Speisestärke zugießen, anschließend das vorbereitete Hühnerfleisch  unterheben und noch einmal kurz schmoren lassen. Zum Schluss mit ein wenig Sesamöl aromatisieren. Dazu passt am besten ein aromatischer Duftreis. Wir wünschen guten Appetit!

Unser Mann am Wok: Klaus Breinig kocht ein Asia Curry

Erst zugucken, dann nachkochen! In unserer Asiamarkt-Küche wird ab jetzt live gebrutzelt. Schritt für Schritt zum perfekten Asia Curry – Klaus Breinig zeigt, wie’s ganz schnell und einfach gelingt. Nehmt euch 10 Minuten Zeit, wir versprechen euch: Es lohnt sich. Und das Beste ist: Länger steht ihr auch nicht am Herd, wenn ihr das Curry nachkocht.

Die wunderbare Welt der Thai-Küche

Inzwischen haben wir schon einige Blicke in die Kochtöpfe asiatischer Länder geworfen und euch hoffentlich mit unseren Beispielen gezeigt, wie vielseitig und köstlich Asiaten kochen. Heute machen wir in Thailand Station, einem Land, das vom Himalaya im Südosten bis zur Malaiischen Halbinsel reicht. Die Provinz und gleichnamige Hauptstadt Bangkok befindet sich in der Region Zentral-Thailand. Insgesamt gibt es sechs Regionen, die sich in verschiedene Provinzen aufteilen.

Thailand ist berühmt für seine mobilen Garküchen (aahaan-waang). Nicht nur in Bangkok werden an jeder Straßenecke – manchmal mit einfachsten Mitteln und nur wenigen ausgesuchten Zutaten – fantastische Delikatessen gebrutzelt, die häufig besser schmecken als ein aufwendiges Menü in vornehmeren Restaurants. Das Geheimnis der thailändischen Straßen-Imbisse ist vermutlich die Kombination aus frischen Zutaten und raffinierter Würze. Die Würzmischungen in Pastenform werden mithilfe eines Mörsers aus Knoblauch, Kräutern und Chilischoten frisch und individuelle zubereitet. Die meisten Europäer, die Thailand kennen, schwärmen von den Düften auf den Straßen und den unzähligen Möglichkeiten, die Thai-Küche zu kosten. Reis gehört als Grundnahrungsmittel zu beinahe jedem Gericht, wobei je nach Region entweder Jasminreis oder gedämpfter Klebreis verwendet wird.

Aber genug geschwärmt, nun sollen Taten folgen. Wir haben die Qual der Wahl gehabt und uns für eines der vielen Nationalgerichte und Garküchenrezepte entschieden, das wir Euch nun verraten: Es nennt sich Phat Thai oder übersetzt: knusprig gebratene Nudeln mit Ei und Gemüse. Einfach lecker! Zutatenliste und Rezept gibt’s wie gewohnt beim nächsten Mal.

Aus der Asia-Gemüseküche: Pak Choi

Pak Choi erinnert geschmacklich ein wenig an Mangold und kann als Gemüse, Salat oder Suppeneinlage verwendet werden.

Für vier Personen benötigt man:

  • 12 kleine Pak Choi
  • 1 Möhre
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g Ingwer
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 4 Mu-Err-Pilze
  • 8-10 kleine getrocknete Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe)
  • 10-20 Pfefferkörner (Sichuanpfeffer) (je nach gewünschter Schärfe)
  • 4 TL Stärke (z. B. Tapioca)
  • Sternanis
  • 60 ml helle Sojasoße
  • 50 ml Sonnenblumen- oder Sojaöl

Pilze einweichen, zerpflücken und etwa 40 Minuten mit Wasser bedeckt Wasser weich kochen, die Kochflüssigkeit aufbewahren.
Blätter des Pak-Choi ablösen und gründlich waschen. Stiele und Blätter voneinander trennen. Stiele in Stücke von 2 cm schneiden, größere Blätter halbieren. Paprikaschote und Möhre in kleine Streifen schneiden. Weiße und grüne Teile der Frühlingszwiebel trennen und klein schneiden, Zwiebel in Scheiben schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken. Sternanis, in etwas Wasser verrührte Tapioka-Stärke, entkernte Chilischoten und Sichuanpfeffer vorbereiten. Öl, Sojasoße und eine Tasse Wasser bereithalten.

Wok stark erhitzen und Öl hineingeben. Chili und Sichuanpfeffer hinzugeben, Wok hochheben und schwenken. Ingwer und Knoblauch hinzugeben, erneut Wok hochheben und schwenken. Nun Gemüse hinzufügen, bis auf die grünen Kohlblätter und Pilze. 30 Sekunden kräftig rühren, dann schnell die grünen Blätter dazugeben. Unter stetigem Rühren mit etwas Wasser ablöschen, damit im Dampf die Blätter garen können. Mit der Herdtemperatur sofort heruntergehen. Sojasoße dazugeben, kurz kochen lassen, zuletzt Pilze mit Kochsud hinzugeben. Unter Rühren die angerührte Tapiokastärke einlaufen lassen. Bis zur gewünschten Sämigkeit der Soße mit Wasser auffüllen. Abschmecken und mit Reis servieren.

Lecker chinesisch: Pfannengemüse aus dem Wok mit Pak Choi und Pilzen

In China zählt bei der Zubereitung von Speisen nicht nur der Geschmack allein. Traditionell sind im Reich der Mitte Konsistenz, Form, Farbe und die berühmten „Fünf Elemente“ Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser von besonderer Bedeutung. Die Zahl Fünf spielt eine große Rolle: Fünf Farben, fünf Aromen, fünf große Körperorgane – Essen ist in China oftmals zugleich Heilmittel.

Insgesamt gibt es mehr als 20 chinesische Provinzen, deren beliebtesten Regionalgerichte mittlerweile von Asien aus alle anderen Kontinente „erobert“ haben. Bei allen Unterschieden gibt es jedoch eine Gemeinsamkeit: Asiaten verwenden kaum Milchprodukte. Grund dafür ist eine in Asien weitverbreitete Milchzuckerunverträglichkeit. Dafür kommt viel frisches Gemüse in Kombination mit Fisch oder Geflügel auf den Tisch. Vegetarische Gerichte kommen ohne tierische Produkte aus, stattdessen werden Pilze oder Tofu verwendet, abgeschmeckt mit reichlich Kräutern und Gewürzen.

Bekannt für raffinierte Würze und Schärfe ist beispielsweise die Provinz Sichuan: Kaum ein Gericht kommt ohne Sojasoße, Pfeffer, Chili und frischen Ingwer aus. Ein beliebtes vegetarisches Rezept nach Sichuan-Art ist Pfannengemüse aus dem Wok mit Pak Choi und Pilzen.

Pak Choi erinnert geschmacklich ein wenig an Mangold und kann als Gemüse, Salat oder Suppeneinlage verwendet werden.

Für vier Personen benötigt man:

12 kleine Pak Choi
1 Möhre
1 rote Paprikaschote
1 mittelgroße Zwiebel
4 Knoblauchzehen
20 g Ingwer
4 Frühlingszwiebeln
4 Mu-Err-Pilze
8-10 kleine getrocknete  Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe)
10-20  Pfefferkörner (Sichuanpfeffer) (je nach gewünschter Schärfe)
4 TL Stärke (z. B. Tapioca)
Sternanis
60 ml helle Sojasoße
50 ml Sonnenblumen- oder Sojaöl

Pilze einweichen, zerpflücken und etwa 40 Minuten mit Wasser bedeckt Wasser weich kochen, die Kochflüssigkeit aufbewahren.

Blätter des Pak-Choi ablösen und gründlich waschen. Stiele und Blätter voneinander trennen. Stiele in Stücke von 2 cm schneiden, größere Blätter halbieren. Paprikaschote und Möhre in kleine Streifen schneiden. Weiße und grüne Teile der Frühlingszwiebel trennen und klein schneiden, Zwiebel in Scheiben schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken. Sternanis, in etwas Wasser verrührte Tapioka-Stärke, entkernte Chilischoten und Sichuanpfeffer vorbereiten. Öl, Sojasoße und eine Tasse Wasser bereithalten.

Wok stark erhitzen und Öl hineingeben. Chili und Sichuanpfeffer hinzugeben, Wok hochheben und schwenken. Ingwer und Knoblauch hinzugeben, erneut Wok hochheben und schwenken. Nun Gemüse hinzufügen, bis auf die grünen Kohlblätter und Pilze. 30 Sekunden kräftig rühren, dann schnell die grünen Blätter dazugeben. Unter stetigem Rühren mit etwas Wasser ablöschen, damit im Dampf die Blätter garen können. Mit der Herdtemperatur sofort heruntergehen. Sojasoße dazugeben, kurz kochen lassen, zuletzt Pilze mit Kochsud hinzugeben. Unter Rühren die angerührte Tapiokastärke einlaufen lassen. Bis zur gewünschten Sämigkeit der Soße mit Wasser auffüllen. Abschmecken und mit Reis servieren.