Reispapier für Frühlingsrollen, Dim Sum & Asia-Lasagne

ReispapierJeder kennt Frühlingsrollen aus der Tiefkühltruhe. Sie sind in diversen Größen erhältlich, mit Fleisch gefüllt oder als Gemüserolle rein vegetarisch. Die Auswahl an Tiefkühlrollen ist im Vergleich zur Vielfalt der Variationen aus China, Vietnam, Thailand, Indonesien, Japan und den Philippinen aber gering. Außerdem ist der Teigmantel meistens von dickerer Konsistenz. Mit unserem essbaren Reispapier könnt ihr originalgetreue Frühlingsrollen, Glücksrollen, Herbstrollen und andere asiatische Spezialitäten selbst herstellen. Ihr habt noch nie mit Reispapier gearbeitet? Dann wird es höchste Zeit, das Wickeln mit dem hauchdünnen Esspapier einmal auszuprobieren.

Reispapierherstellung bedeutet viel Aufwand

Nur wer sehr viel Zeit und Geduld hat, sollte sich die Mühe machen, die zarten Umhüllungen selbst herzustellen. Als Basis dient Reisstärke, oft in Verbindung mit Tapiokamehl. Beides lässt man mit Salz einige Zeit in kaltem Wasser aufquellen, um den Teig danach portionsweise auf ein Tuch in einen Dämpfkorb zu geben. Nach etwa 2 min wird das gedämpfte Reispapierblatt auf einen mit Öl bestrichenen Teller gelegt und anschließend auf einer Bambusmatte getrocknet. Man braucht Übung, bis die Blätter gelingen: Dünn genug und dennoch reißfest sollten sie sein. Unsere fertigen Reisblätter brauchen nur noch kurz eingeweicht zu werden, bevor ihr sie füllt.

Chinesische Teigtaschen Dim Sum

Reispapier dient auch als Hülle für Dim Sum, die kleinen gedämpften Köstlichkeiten zur chinesischen Teezeremonie, die „das Herz wärmend berühren“. Beliebte pikante Varianten mit Reispapier aus der kantonesischen Küche sind Baozi, Jiǎozi und Mini-Frühlingsrollen. Süße Teigtaschen können beispielsweise mit Lotuspaste, Kokosraspeln oder Dattelmus gefüllt sein. In Hongkong sind die kleinen Leckerbissen besonders zur Frühstückszeit gefragt. Vor den besten Dim-Sum-Restaurants warten schon am Morgen viele Menschen geduldig auf einen der begehrten Plätze.

Glutenfreie Lasagne auf asiatische oder mediterrane Art

Nicht stilgerecht asiatisch, aber eine tolle Alternative für Menschen, die an Zöliakie leiden und sich glutenfrei  ernähren müssen, ist Lasagne, bei der Reispapierblätter die Nudelplatten ersetzen. Als Füllung eignen sich typisch asiatische Zutaten wie Bambussprossen, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Hähnchenbrust. Wer es lieber mediterran mag, kann zwischen die Reispapierschichten aber Tomaten, Rucola und Parmesan füllen und die Lasagne mit Kräutern der italienischen Küche würzen.

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Heiß und scharf: Nudelpfanne mit Tofu, Paprika & Cashews

WeizennudelnEine innerlich erwärmende Nudelpfanne ist genau richtig, wenn es draußen allmählich ungemütlich kalt wird. Im Nu zubereitet stärkt sie die Abwehrkräfte, denn dank ihres hohen Anteils an Gemüse und frischen Kräutern sorgt sie für einen ordentlichen Vitaminschub. Hauptzutaten unseres heißen Pfannen- oder Wokgerichts sind Nudeln, Frühlingszwiebeln, Kräuter sowie Tofu und Cashews als wichtige Eiweiß- und Kalziumlieferanten.

Diese Zutaten braucht ihr für 4 Personen

Gut vorbereitet geht alles blitzschnell

Zuerst bereitet ihr die Nudeln nach Packungsanleitung zu. Meist beträgt die Garzeit in kochendem Salzwasser rund 2 bis 3 Minuten. Anschließend kurz kaltes Wasser über die Nudeln gießen, abtropfen lassen und zur Seite stellen. Parallel könnt ihr auch schon die Gemüsebrühe erhitzen, sie kann dann auch zur Seite gestellt werden.

Die Zeit, in der ihr das Wasser für Nudeln und die Brühe erhitzt, könnt ihr schon nutzen, um das Stück Ingwer und den Knoblauch zu schälen, den Ingwer danach fein zu reiben und den Knoblauch zu zerdrücken.

Wenn die Nudeln fertig gegart und abgeschreckt sind, bereitet ihr das Gemüse und den Tofu vor, indem ihr es zunächst wascht und abtrocknet. Danach viertelt ihr die Paprikaschote, entfernt die Kerne und schneidet die Schotenstücke in feine Streifen. Die Zuckerschoten halbiert ihr schräg, die Frühlingszwiebeln schneidet ihr in Ringe. Den Tofu zerteilt ihr nach Belieben in Würfelchen oder Streifen.

Rühren, rühren und nochmals rühren!

Nun wir es Zeit, das Erdnussöl in einer geräumigen Pfanne oder in einem Wok kräftig zu erhitzen. Dabei gebt ihr das Sambal Oelek, den Ingwer und den Knoblauch zu und lasst diese Mischung im Öl unter 1-2 Minuten anbraten. Immer schön rühren! Anschließend fügt ihr Tofu, Frühlingszwiebeln und Paprika hinzu und bratet alles weitere 2-3 Minuten. Und weiter rühren! Zuletzt kommen Nudeln, Cashewnüsse und die Zuckerschoten in die Pfanne. Weil die Hitze hoch bleibt, müsst ihr weitere 2-3 Minuten ständig rühren, bis ihr schließlich Brühe und Sojasauce hineingießt und bei schwächerer Hitze einkochen lasst.

In dieser Zeit wascht ihr den Koriander, tupft ihn vorsichtig trocken, hackt ihn grob mit einem Messer und rührt ihn unter. Wer mag, gibt noch Salz und Pfeffer hinzu und schon ist die Nudelpfanne servierfertig!

Asiatische Knabberei: Nüsse, Kerne & Körner

CashewkerneNicht nur Eichhörnchen sammeln im Herbst Nüsse – auch wir Menschen greifen im letzten Drittel des Jahres bei Nüssen besonders gerne zu. Als gesunde Knabberei für zwischendurch überzeugen Nüsse und Kerne oder Körner ebenso wie als geröstete Zutat für asiatische Wok-Gerichte und Salate. Wir haben für euch in unser Warenregal geschaut und stellen euch heute eine Nuss vor, die gar keine Nuss ist, sondern ein Kern: Cashewnüsse – oder richtiger Cashewkerne – sind nämlich die Kerne der Kaschufrucht, die am Kaschubaum reifen.

Herkunft der Cashews

Cashews sind nierenförmig gebogen. Vermutlich nannten daher die indianischen Ureinwohner Brasiliens den dazugehörigen Baum Acaju, was übersetzt Nierenbaum bedeutet. Die Früchte dieses Baums heißen Kaschuapfel oder auch Elefantenlaus. Ursprünglich wuchsen die immergrünen Laubbäume in Südamerika (Brasilien). Im 16. Jahrhundert sorgten die Portugiesen dafür, dass sie in anderen Kontinenten heimisch wurden, so auch in Asien und Afrika. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Brasilien und Ostafrika Plantagen, wo Kaschubäume angepflanzt werden, um Cashews für den Export zu ernten. Heute werden Cashews auch in Indien und Westafrika angebaut. Die Weiterverarbeitung der Kerne unterschiedlichster Herkunft erfolgt oft in Indien, Indonesien und Vietnam. Die Früchte selbst werden nicht exportiert, da sie extrem empfindlich sind und schnell verderben. Aus ihnen wird im Erzeugerland aber Saft oder Marmelade hergestellt.

Warum Cashewkerne nicht „roh“ verzehrt werden dürfen

Cashews mit Schale sind ungenießbar, denn die Schale enthält ein stark ätzendes Öl. Daher wird sie durch Erhitzen mit Dampf und/oder Rösten entfernt. Würde man sie manuell ohne Hitze lösen, blieben noch Reste des Öls auf dem Kern – genug, um die Schleimhäute zu schädigen. Daher sind unbehandelte Cashewkerne gesundheitsschädlich. Auch Cashews, die als naturbelassen angeboten werden, sind vorher gedämpft und danach getrocknet worden. Sie enthalten aber keine Zusätze wie Salz oder Aromastoffe.

Cashews in der asiatischen Küche

Cashewkerne schmecken mild-nussig und sind nicht ganz so hart wie echte Nüsse. Sie zergehen nach dem ersten Biss fast auf der Zunge. Gehackt, halbiert oder in ganzen Stücken passen sie zu Gemüsegerichten ebenso wie zu Fisch und Fleisch. Zum Backen eignen sich fein gehackte Cashews ebenfalls. Experimentieren mit Cashews macht Spaß: Sie sind so vielseitig, dass ihr einfach ausprobieren könnt, welchem asiatischen Gericht sie das besondere Etwas geben. Das Rezept für eine asiatische Nudelpfanne mit gebratenen Nudeln und Cashews reichen wir bald nach! Einkaufen könnt ihr Cashews bei uns im Nüsse-und-Kerne-Shop. Da gibt es auch leckere Sonnenblumenkerne; Kürbiskerne, Wassermelonenkerne und die besonders aromatischen Pinienkerne von Heuschen & Schrouff.

Asiatischer Karotten-Kohlrabi-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam

wasabisesam

Wer bei Kohlrabi nur an zerkochte Würfel denkt, die in heller Soße schwimmen und irgendwie mehlig schmecken, wird behaupten: „Kohlrabi mag ich nicht!“ Vielleicht solltet ihr in dem Fall aber Kohlrabi als Rohkost eine Chance geben, innig vereint mit knackigen Karotten und würzigem Koriander.

Asiatische Kräuterfrische auf die Küchentische

Die Kombination von Karotten, Kohlrabi & Koriander wird gekrönt mit geröstetem Sesam. Superschnell zubereitet ist dieser köstliche Asia-Salat, wenn ihr eine Küchenmaschine besitzt, um die Karotten und Kohlrabi zu raspeln. Es funktioniert aber auch mit einer gewöhnlichen Handraspel, dauert nur etwas länger. Aber Achtung: Dieser Salat schmeckt nur ganz frisch! Anders als Kartoffel- oder Nudelsalat, die sich auf Vorrat zubereiten lassen und am zweiten Tag oft noch besser schmecken, muss dieser Salat sofort aufgetischt und gegessen werden.

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

Den Koriander waschen und fein zupfen oder hacken, anschließend die Sesamsamen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett langsam rösten. Wenn er zu duften beginnt, Pfanne vom Herd nehmen. In der Zwischenzeit Kohlrabi und Karotten putzen, schälen und grob raspeln.

Nun die Kohlrabi- und Karottenraspeln mit dem Koriander und Zitronensaft vermischen. Nach Geschmack salzen und pfeffern und mit Sesamöl vermengen. Zum Schluss mit dem gerösteten Sesam garnieren – fertig!

Tipp: Die Anteile von Kohlrabi und Karotten dürfen nach Belieben variiert werden, sehr gut schmeckt der Salat auch mit einem höheren Kohlrabianteil und weniger Karotten. Sie sind dann sozusagen nur der Farbtupfer und weniger geschmacksprägend. Umgekehrt funktioniert es auch. Probiert einfach aus, welches eure Lieblings-Mischung ist. Und noch ein Tipp: Es gibt auch fix und fertig gerösteten Sesamsamen zu kaufen. Aber Vorsicht, dieser hier ist extrem scharf und eigentlich für Sushi gedacht. Wir haben auch mildere Sorten im Angebot.

Aus dem Asia-Kräutergarten: Koriander, Galanga & Co

KräuterBei aller Liebe zur mediterranen Kräutervielfalt: Wenn es einmal etwas exotischer sein soll als Thymian, Oregano, Salbei und Rosmarin bietet Asien eine reiche Auswahl an ungewöhnlichen und überraschend vielfältig einsetzbaren Kräutern. Es macht Spaß, zur Abwechslung einmal mit den Düften und Nuancen asiatischer Kräuter zu experimentieren – und es regt die Geschmackssinne an.

Asia-Märkte mit einer Frischetheke haben meistens eine Auswahl typischer Kräuter vorrätig. Wichtig ist hier aber nicht nur die Art der Lagerung im Laden selbst, sondern der Transportweg. Wir vom Asia-Markt Wing achten darauf, dass unsere frischen Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse den Transport dank optimaler Lagerung unbeschadet überstehen. Und auch wenn wir bei einer Online-Bestellung frische Produkte auf die Reise zu euch nach Hause schicken, achten wir auf einen schnellen Versand. Aus diesem Grund versenden wir nicht übers Wochenende, denn wir möchten euch wirklich nur das Beste liefern – und das im besten Zustand!

KorianderWas aber haben wir für euch momentan vorrätig? Immer wieder eine Entdeckung wert ist unser frischer Koriander. Wir wissen, dass Koriander nicht jedermanns Geschmack trifft, denn er hat ein sehr eigenes, intensives Aroma. Bei falscher Verwendung kann dies leicht zu dominant wirken. Wer sich aber grundsätzlich mit dem entfernt an Ingwer und Zitrone erinnernden Eigengeschmack anfreunden kann, wird ihn lieben. Zum Kochen solltet ihr auf getrockneten oder pulverisierten Koriander zurückgreifen, der frische sollte fein gehackt roh genossen werden. Er schmeckt fantastisch in nicht alltäglichen Salatkreationen, so zum Beispiel zusammen mit geraspelten Kohlrabi und Möhren, abgeschmeckt mit Sesamöl und Zitronensaft – der Frischekick auf jeder Party!

Sehr fein und speziell schmeckt auch das Thai-Basilikum, das einige von euch vielleicht unter dem Namen Krapao kennen. Es ist DAS Küchenkraut in Asien, ähnlich wie in Deutschland die Petersilie. Leicht scharf und zugleich süß, unterscheidet es sich komplett von dem Basilikum, mit dem wir gewöhnlich unsere Tomatensoße würzen. Krapao und Koriander harmonieren miteinander und lassen sich daher gut kombinieren, beispielsweise in einem asiatischen Nudelsalat. Außer Krapao gibt es noch zwei weitere Varianten, die aber nicht ganz so häufig verwendet werden: Horapa mit dezentem Anisaroma und Maenglak, das sogenannte Zitronenbasilikum.

Ein Klassiker der asiatischen Gewürze ist Galanga, auch als Galgant bekannt. Dieser Thai-Ingwer entfaltet als frische Wurzel seinen charakteristischen Geschmack am besten. Aber auch als Pulver oder Paste findet er Verwendung. Kühl und trocken gelagert hält er sich einige Tage lang knackig frisch.

Wie immer findet ihr in Kürze auch passende neue Kräuterrezepte bei uns. Zur Gartensaison kredenzen wir euch das eine oder andere partytaugliche Schmankerl. Eines davon ist der leckere Kohlrabi-Möhren-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam.

Rezepte mit Garnelenpaste: pikant, würzig, lecker!

AsiaDas Abenteuer Garnelenpaste beginnt mit den passenden Rezepten. Wir haben einige für euch gesammelt, die wirklich einfach nachzumachen sind. Viel Spaß beim Zubereiten und Genießen!

Soße für asiatische Wok- und Pfannengerichte

Hierfür benötigt ihr lediglich Kokosnussmilch, Erdnussöl, Thai Currypaste  nach gewünschter Schärfe (die rote Paste passt am besten) und die Garnelenpaste. Zunächst wird ein Esslöffel Currypaste mit einer Messerspitze Garnelenpaste verrührt und im Wok oder in der Pfanne angebraten. Dann gebt ihr einen Schuss Erdnussöl hinzu und löscht nach etwa zwei Minuten mit der Kokosnussmilch ab. Kurz aufkochen lassen und genießen zu Gemüse- und Fleischgerichten.

Fischröllchen am Spieß

Hierfür braucht ihr für vier Portionen

  • 150 g Shrimps geschält
  • 300 g Fischfilet nach Geschmack
  • 3 grüne Chilis
  • 1 Teelöffel Rohrzucker oder Palmzucker
  • 50 g Kokosraspel oder geriebene Nüsse nach Geschmack
  • 1 Teelöffel Garnelenpaste
  • Salz und Pfeffer sowie
  • Öl zum Braten
  • 12 Schaschlikspieße oder Zitronengrashalme

Fisch und Shrimps werden gewaschen, trocken getupft, in kleine Stücke geschnitten und püriert. Klein geschnittene und entkernte Chilischoten, Salz, Pfeffer, Garnelenpaste, Kokosraspeln und Zucker mit dem Püree gut mischen, bis ein Teig entstanden ist. Diesen formt ihr zu einer dicken Rolle, die in gleichmäßig dicke Scheiben geschnitten wird. Jede Scheibe wird um je einen Spieß oder Zitronengrashalm gewickelt. Diese Spieße werden in einer Pfanne mit reichlich heißem Öl gebraten – ein köstlicher Snack für die Fingerfood-Party!

Marinieren mit Garnelenpaste

Zu jeder Marinade, die ihr üblicherweise zum Einlegen von Fleisch, Fisch oder Tofu verwendet, könnt ihr Garnelenpaste hinzufügen. Eine Messerspitze reicht aus, um den Gerichten das pikante Etwas zu verleihen. Ganz wichtig: Probiert die Marinade erst nach dem Erhitzen durch Braten oder Frittieren der marinierten Sachen, denn in kaltem Zustand ist die Garnelenpaste überaus dominant. Guten Appetit und viel Spaß beim Experimentieren!

Exotische Verwandlungskünstler: Kochbananen

Grune_KochbananenKochbananen sind in vielen Ländern Afrikas und Asiens das, was für uns Kartoffeln sind. Bitte niemals einfach schälen und reinbeißen! In naturbelassenem Zustand schmecken sie nämlich absolut nicht. Ihr bekommt außerdem stumpfe Zähne und eine pelzige oder raue Zunge, wenn ihr Kochbananen roh esst. Das ist der adstringierenden Wirkung zu verdanken, die ihr vielleicht von Rhabarber, tanninreichen Rotweinen oder einigen Teesorten kennt. Dieser Effekt verliert sich beim Garen und die Bananen verwandeln sich in aromatische Alleskönner.

Nach dem Schälen könnt ihr die Kochbananen kochen, frittieren, braten oder für Aufläufe und Suppen verwenden. Der Geschmack von zubereiteten Kochbananen ähnelt dem von Kartoffeln mit einem leicht süßen Aroma, das je nach Reifegrad variiert. Die Reifung erfolgt von Grün- über Gelbtöne und dunkle Sprenkel bis zu einer satten lila und sogar schwarzen Färbung der Schale. Je dunkler die Schale ist, desto süßer sind die Kochbananen. Die Süße von Obstbananen erreichen die Kochbananen jedoch nicht. Deshalb sind Kochbananen ideal geeignet, um sie als Kartoffelersatz zu nehmen. Außerdem haben Kochbananen den Vorteil, dass sie kein Gluten enthalten. Wer also unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet, hat mit Kochbananen eine prima Alternative zu Kartoffeln.

Rezeptideen für Kochbananen

Abgesehen vom Kartoffelersatz gibt es weitere tolle Sachen, die ihr mit Kochbananen machen könnt:

  • Geschälte Bananen in dünne Scheiben schneiden und in heißem Öl anbraten. Nach dem Abtropfen auf Küchenpapier nach Gusto mit Salz, Chili- oder Paprikapulver würzen: Chips à la Banana!
  • In eine eingefettete Auflaufform schichtet ihr Scheiben von Auberginen und Kochbananen, gebt Creme Fraiche oder Sahne dazu. Etwas Salz, Pfeffer und Anis unterstreichen die Aromen. 15 Minuten vor Ablauf der Backzeit Käse nach Wahl über den Auflauf streuen. Nach insgesamt 45 Minuten Garzeit bei 180° im vorgeheizten Backofen habt ihr eine leckere Hauptspeise oder Beilage.
  • Längs halbierte Bananen in heißem Öl anbraten oder Stücke frittieren und mit Honig oder Sirup bestreichen: eine Köstlichkeit für Naschkatzen!

Asiatische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu

KonjaknudelsuppeVon wegen, meine Suppe ess ich nicht! Für die Suppenfreunde unter euch haben wir endlich das angekündigte schlanke Rezept. Unser Grundrezept kann als Basis für viele Varianten dienen.

Wenn es einmal kein Tofu sein soll, könnt ihr Hühner- oder Schweinefleisch oder Filetspitzen vom Rind verwenden. Auch kleine Garnelen und Lachsfilet machen sich in dieser Nudelsuppe prima. Diese Zutaten werden vor dem Zugeben zur Suppe nach Geschmack angebraten, der Lachs danach in kleine mundgerechte Stücke zerteilt. Nach dem Anbraten verfahrt ihr, wie im Rezept beschrieben.

Übrigens essen die meisten Asiaten ihre Nudelsuppen mit Stäbchen. Wer das einmal ausprobiert, weiß warum: Man isst sehr viel langsamer als mit Löffeln, das Sättigungsgefühl stellt sich früher ein.

Das Rezept mit Tofu eignet sich für alle Phasen der Dukan Diät. Die Zutaten sind so gut wie kohlenhydrat- und fettfrei, dafür reich an Proteinen. Die Brühe darf geschlürft werden, nachdem die festen Zutaten verspeist wurden. Schlürfen und überhaupt geräuschvolles Essen gilt in vielen asiatischen Ländern als Kompliment für Koch und Köchin.

Konjaknudeln haben die Eigenschaft, Aromen sehr gut anzunehmen. Deshalb gibt es für die Gewürze Salz, Chili und Sojasauce keine exakten Mengenangaben in diesem Rezept. Original asiatische Sojasauce, Gewürzpasten und weitere Zutaten bekommt ihr in unserem Onlineshop. Viel Spaß beim Kochen und Genießen!

In nur 15 Minuten frisch auf den Tisch: Asiatische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu

  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Currypaste, grüne
  • 2 TL Rinderbrühe, instant
  • 200 g Konjak-Nudeln
  • 400 g Tofu
  • 2 Scheiben Ingwer
  • 400 ml Sojamilch
  • Salz
  • Chilipulver
  • Sojasauce
  • Wasser nach Belieben

Zubereitung

Die Zwiebel schälen, vierteln und in feine Streifen schneiden. Mit etwas Wasser, der Brühe und der Currypaste in einer beschichteten Pfanne dünsten, bis sie glasig werden. Damit die Zwiebeln nicht anbrennen, gebt immer wieder etwas Wasser zu.

Währenddessen die Shirataki-Nudeln in einem Sieb mit Wasser abspülen (ggf. entknoten und zerkleinern) und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Den Tofu würfeln und ebenfalls hinzufügen. Das Ganze rund 5 Minuten sanft köcheln lassen, den Ingwer fein würfeln und in die Pfanne geben. Abschließend die Pfanne mit der fettfreien Sojamilch auffüllen und noch einmal aufkochen lassen. Nach Geschmack nachwürzen und heiß servieren.

Wer hat die Kokosnuss geklaut?

KokosnussAuf der Suche nach frischen, saftigen, unwiderstehlich knackigen Kokosnüssen? In normalen Supermärkten werdet ihr sie kaum finden, denn was dort üblicherweise angeboten wird, ist weit entfernt von echter Frische und dem typischen Aroma. Als wir Anfang April unsere Lieferung erntefrischer Kokosnüsse erhielten, war darum alles blitzartig ausverkauft. Im Moment müsst ihr euch also mit anderen Kokosnuss-Produkten begnügen, die ihr nicht im Frischeregal findet – köstlich sind sie trotzdem! Wir lassen es euch wissen, wenn wir wieder beliefert werden!

Vielleicht habt ihr aber mal Lust auf  Kochbananen? Findet ihr aktuell in der Frischeabteilung. Wie vielseitig man Kochbananen zubereiten kann, verraten wir euch in Kürze – natürlich mit Rezept!

Grune_Kochbananen

Okinawa-Ernährung: „Lebenselixier“ Japans

SushiAusgewogene Ernährung und viel Bewegung – das scheint der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben zu sein. Die Bewohner einer im Pazifischen Ozean gelegenen japanischen Inselgruppe machen es den westlichen Ländern vor. Zu den Ryūkyū-Inseln gehören Yaeyama, Miyako und die Hauptinsel Okinawa Hontō, wo die Lebenserwartung der Menschen im „Dorf der Hundertjährigen“ weit über dem Durchschnitt westlicher Länder liegt. Die Lebensweise der vielen extrem alten Menschen auf der Insel ist der Gegenstand zahlreicher Studien.

Was aber macht nun das Geheimnis der außerordentlich langen Lebensspanne der Menschen auf Okinawa aus? Anscheinend ist die Kombination aus Ernährung sowie körperlicher und geistiger Betätigung ausschlaggebend. Im Mittelpunkt der Ernährung stehen mit Fisch und Tofu Nahrungsmittel, die grundsätzlich in der traditionellen Küche Japans eine bedeutende Rolle spielen. Zusätzliche Proteine liefern Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Nüsse, während Fleisch auf dem Speisezettel kaum vertreten ist. Während hierzulande durch den hohen Fleischkonsum häufig zu viel Eiweiß und zu viele gesättigte Fettsäuren zugeführt werden, ist die Versorgung mit Eiweiß auf Okinawa optimal – nicht nur die Menge stimmt, sondern auch die Zusammensetzung.

Gleiches gilt für die Kohlenhydrate und Fette. Minderwertige Weizenmehlprodukte und Zucker sind weitgehend unbekannt. Auf Okinawa sind Süßkartoffeln als ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle sehr beliebt. Sie sättigen hervorragend und setzen sich aus komplexen Kohlenhydraten zusammen. Statt Butter und Schmalz verwenden die Menschen auf Okinawa bevorzugt Rapsöl, das für seine gefäßschützenden Eigenschaften durch den Reichtum an Omega-3-Fettsäuren bekannt ist.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind die wirksamsten Mittel gegen schädliche freie Radikale. Sie sind in Gemüse und Obst enthalten, aber auch die für die Küche Okinawas typischen Sprossen und Algen sind reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Für den Stoffwechsel und die Verdauung sind Ballaststoffe wichtig, die zudem gut und lange anhaltend sättigen. Auch hier machen die Menschen auf Okinawa alles richtig, indem sie neben den bereits erwähnten Süßkartoffeln viel Soja, Reis und Kohl verzehren. Ein weiteres Merkmal der typischen Küche auf Okinawa ist das sparsame Salzen. Zum Würzen dienen frische und getrocknete Kräuter, Pilze und Ingwer.

Alles für die gesunde japanische Ernährung findet ihr in unserem Onlineshop bei den Lebensmitteln aus Japan.