Berühmte Städte und Regionen Asiens – 東京 Tokio

Quelle: Wikimedia (Cors)

Quelle: Wikimedia (Cors)

Wenn im Jahr 2020 die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden, wird die größte Stadt Japans auf dieses sportliche Ereignis bestens vorbereitet sein. Denn bereits 1964 hat Tokio die Ehre gehabt, Austragungsort der Olympischen Spiele zu sein, und dieser besonderen Ehre ist man sich bewusst. Tokio wird in die Fußstapfen von Athen, London, Los Angeles und Paris treten, die ebenfalls zwei Mal Gastgeber der Welt sein durften. Die Japaner freuen sich auf die Sportlerinnen und Sportler aus den verschiedensten Nationen. Sie werden die Gäste in der Stadt Tokio ebenso heiter wie zuvorkommend empfangen und ihnen das Land auch kulinarisch sicherlich näherbringen.

Tokio, die „östliche Hauptstadt“ auf der Halbinsel Honshū, ist mit mehr als 36 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion der Welt. Die Stadt gilt als wahres Paradies für Liebhaber fernöstlicher Kochkunst: Rund 200 Sterne-Restaurants der gehobenen Klasse gibt es, Tendenz stetig wachsend. Was die japanische Küche jenseits von Sushi zu bieten hat, lässt sich nirgendwo besser als in Tokio entdecken und „erschmecken“.

Gaumenkitzel der gehobenen Kategorie: Kaiseki Ryori

Leichte Küche in vielen Gängen, jedes einzelne Gericht raffiniert zubereitet und stilvoll serviert: Das ist Kaiseki Ryori. Die traditionellen vegetarischen Kleinigkeiten, die zur Teezeremonie gereicht wurden, inspirierten Chefköche edler Restaurants zu besonderen Kreationen. Kaiseki-Restaurants fühlen sich der Tradition verpflichtet, verarbeiten in ihren Menüs aber auch Fleisch und Fisch. Alle Zutaten sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und passend zur Jahreszeit ausgewählt. Das gilt auch für das Porzellan – alles ist von erstklassiger Qualität. Ein gutes Kaiseki Ryori erkennt man an der Vielzahl der einzelnen Gerichte und an der abschließenden feierlichen Teezeremonie.

Delikatesse für Unerschrockene: Kugu (Kugelfisch)

Die Zubereitung des hochgiftigen Kugelfisches erfordert viel Wissen und Können – das Verspeisen der verschiedenen Kugelfisch-Gerichte mit dem Namen Kugo erfordert hingegen etwas Mut. Aus früheren Jahren sind etliche Todesfälle nach dem Verzehr dieser für Tokio typischen Spezialität bekannt. Heute dürfen nur speziell ausgebildete Köche nach Erhalt einer Urkunde und nach ausdrücklicher behördlicher Genehmigung echten Tora-Fugu (Tigerfisch-Fugu) zubereiten. Gästen werden in Fugu-Restaurants meist acht Gänge serviert, mit einer Suppe und gegrillten Filets. Im Sommer dürfen nur gezüchtete Kugelfische zubereitet werden, weil diese kaum Gift enthalten. Bei den wild lebenden Kugelfischen ist die Giftkonzentration im Sommer am höchsten.

Giftigen Kugu bieten wir euch in unserem Shop lieber nicht an – dafür findet ihr aber viele andere japanische Köstlichkeiten. Wir empfehlen euch unsere japanischen Miso-Suppen, die ihr einfach nur noch erhitzen müsst. Mit den Miso-Pasten lassen sich Speisen nach Belieben verfeinern und würzen. Miso findet ihr in der Rubrik japanische Lebensmittel.

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Der Wok erobert die Unis: Studenten lieben frische Asia-Küche!

Chef cooking wokFrisch gegart schmeckt es einfach am besten – das hat sich auch in den Mensen und Cafeterias der Hochschulen herumgesprochen. Wenn ihr bei Mensaessen an fade, zerkochte und lauwarme Gerichte aus der Großküche denkt, täuscht ihr euch gewaltig. Wer heute studiert, bekommt für kleines Geld einiges geboten. Front-Cooking ist angesagt, und was eignet sich da besser als vor den Augen der hungrigen Studenten zubereitete asiatische Wok-Gerichte?

Asiatische Gerichte – heiß aus dem Wok schnell serviert

Der Wok hat in der Hochschulgastronomie Einzug gehalten – so beispielsweise in der Uni-Cafeteria an der Bergischen Universität in Wuppertal. Dort geht es täglich um die Mittagszeit asiatisch zur Sache. Die Schlangen sind lang, denn bei den Studenten kommt das Angebot super an. Und trotz der vielen Wartenden dauert es nur wenige Minuten, bis jeder seinen Teller in Empfang nehmen kann. Zwei bis drei Gerichte stehen zur Auswahl, mindestens eines davon vegetarisch. Ob Chili-Hühnchen mit Gemüse und Reisnudeln, Brokkoligemüse mit Tofu, Thai-Erdnussauce und Reis oder gebratener Weißkohl mit köstlicher Soja-Honig-Sauce auf Duftreis – alles wird nach der Bestellung einzeln im Wok zubereitet und auf Wunsch auch variiert.

Traut euch an den Wok – mit Zutaten von Asia-Wing gelingt alles supereinfach

Wenn ihr jetzt denkt, Student müsste man sein: Versucht es doch einfach mal selbst. Jeder, der einen Wok besitzt – egal ob aus Gusseisen, Edelstahl oder Eisen – hat schnell erste Erfolgserlebnisse. Was ihr als Grundausstattung braucht, bekommt ihr bei uns. Schaut einmal in unseren Wok-Shop, da findet ihr auch hochwertige Wok-Pfannen. Unverzichtbar sind hitzebeständiges Öl, asiatische Gewürze und Saucen nach Wunsch, knackiges Gemüse und je nach persönlichem Geschmack Tofu, Fisch oder Fleisch. Reis oder Glasnudeln sind die perfekte Beilage. Das Erhitzen und Garen im Wok funktioniert unglaublich schnell, wennl ihr alle frischen Zutaten zuvor sehr fein geschnitten habt, sie nacheinander in den heißen Wok gebt und zwischendurch bei gleichbleibend hoher Hitze immer kräftig rührt.

Mögt ihr es gerne asiatisch-scharf? Dann hat das Asia-Wing-Team eine Empfehlung für euch: Probiert doch mal unsere Woksauce von Beksul mit roter Pfefferpaste! Wenn ihr milde Currys bevorzugt, ist vielleicht die Go-tan Woksauce das Richtige für euch. Einfach zum Schluss kurz unterrühren und erhitzen – fertig!

So muss Sushi: Tipps zur Zubereitung der japanischen Reisröllchen

sushisetEs ist schon ein bisschen aufwendig, Sushi selbst zuzubereiten – vor allem, weil es mit einer Sorte nicht getan ist. Wenn ihr zum Sushi-Essen einladet, solltet ihr mindestens sechs Variationen anbieten. Wir verraten euch, wie ihr jetzt mit einem Minimum an Mühe köstliches Sushi für vier Personen zusammenstellen könnt. Denn wir haben es brandneu im Sortiment: das geniale Sushi-Set für Anfänger!

Sushi-Zubereitung leicht gemacht

Die Basis bildet Reis mit guten Klebeeigenschaften. Besonders gut geeignet ist Rundkornreis mit fester Struktur, häufig wird jedoch der preiswertere Mittelkornreis verwendet. In unserem Starter-Set findet ihr speziellen Sushi-Reis, der sich hervorragend verarbeiten lässt. Er muss gründlich gewaschen und eine halbe Stunde in kaltem Wasser eingeweicht werden. Anschließend wird er mit Seetangblättern gekocht. Zu unserem Set gehören darum die dunkelgrünen Yaki-Nori-Blätter, die ihr später zum Umwickeln braucht.

Ist der Reis fertig gegart, fehlt noch die richtige Würze aus Salz, Zucker, Reisessig und Reiswein. Mithilfe eines breiten Löffels wird die Würzmischung schnell untergehoben, danach soll der fertige Reis mit einem feuchten Tuch abgedeckt möglichst schnell erkalten. In früheren Zeiten wurde die Abkühlung durch das Zuwedeln kalter Luft mit einem Fächer beschleunigt.

Der gewürzte und abgekühlte Reis wird dann weiter verarbeitet, beispielsweise mit hauchdünnen rohen Fischscheiben vom Lachs, Thunfisch und Kabeljau, mit Garnelen und anderen Meeresfrüchten oder mit Avocado, Salatgurke und anderem Gemüse gefüllt. Anschließend wird der Reis in die Algen eingerollt und belegt. Diese Sushi-Form heißt Maki-Sushi, die mithilfe der Form und der Matte, die zu unserem Set gehören, ganz einfach gelingt. Ohne diese Hilfsmittel gelingen die handgeformten Nigiri-Sushis, bei denen der Reis portionsweise geformt, belegt und mit geröstetem Sesam bestreut wird.

Zum Sushi-Essen gehören unbedingt Dips wie Wasabipaste (könnt ihr auch selbst aus Pulver zubereiten) und Sojasoße. Es empfiehlt sich, zwischen verschiedenen Sorten mit eingelegtem Ingwer die Geschmacksnerven zu „neutralisieren“. Ihr könnt Sushi gut mit den Fingern essen, Stäbchen erleichtern die Sache aber. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Philippinisches Chicken Adobo – einfach und lecker!

Nachdem wir euch beim letzten Mal schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Eigenarten der philippinischen Küche gegeben haben, gibt es heute eine Rezeptidee zum Nachkochen für euch, die reichlich Variationsmöglichkeiten bietet.

Die philippinische Küche ist nicht so traditionell gewachsen wie beispielsweise die in Thailand oder China. Vielmehr haben Eroberer und Kolonialstaaten ihre Spuren in der philippinischen Küche hinterlassen. So gibt es Einflüsse aus Indonesien und China, aus Amerika und Spanien. Während man die amerikanische Burger-Kultur inklusive Neon-Leuchtreklamen auf den Philippinen nicht übersehen kann, gibt es in den eher unscheinbaren Restaurants ein Gericht, das als eines der Nationalgerichte der Philippinen durchgehen kann: Chicken Adobo. Den Begriff „Adobo“ kennt ihr vielleicht aus der spanischen Küche. Das philippinische Adobo ist ein ebenso schnell zubereitetes wie leckeres Gericht, das ihr einfach nachkochen könnt.

Die Zutaten

  • 2 Hähnchenschenkel pro Person, gewaschen und trocken getupft
  • 2 Tassen Essig
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Tasse Sojasauce
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 6 bis 10 Knoblauchzehen in dünnen Scheiben
  • 5 Lorbeerblätter
  • 1 Teelöffel Pfefferkörner
  • Salz und Pfeffer
  • Mehl oder Speisestärke zum Binden der Soße

Die Zubereitung könnt ihr auf zwei verschiedene Weisen vornehmen. Ihr könnt bis auf Wasser, Salz, Pfeffer und Mehl und Stärke alle Zutaten in eine Schale oder Gefrierbeutel geben, gut mischen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Am nächsten Tag gebt ihr alles in einen Topf und fügt das Wasser hinzu. Ihr lasst das Ganze 45 Minuten köcheln und wendet die Hähnchenschenkel nach etwa der Hälfte der Kochzeit. Salz und Pfeffer nach Belieben und Mehl oder Stärke für die gewünschte Konsistenz der Soße hinzugeben und mit gekochtem Reis servieren.

Das Marinieren über Nacht muss nicht sein. Wenn ihr dazu weder Lust noch Zeit habt, geht ihr so vor: Zwiebel und Knoblauch lasst ihr in einem Topf glasig werden. Ihr gebt das Huhn und Sojasoße , Essig und alle anderen Zutaten bis auf die Stärke dazu und lasst alles ebenso kochen wie oben beschrieben.

Wer möchte, nimmt die Hähnchenschenkel kurz vor Ende der Kochzeit aus dem Topf und löst das Fleisch von den Knochen. Die mundgerechten Stücke kommen dann wieder in die Soße.

Das philippinische Adobo schmeckt auch mit anderen Geflügelsorten, Schweinefleisch und Tofu. Gemüsefans ergänzen die Zutaten um Kartoffel- und Karottenwürfel, die einfach mitgekocht werden.

Die philippinische Küche entdecken

PhilippinenWir gehen thailändisch essen, vietnamesisch und chinesisch. Japanisches Sushi kennen wir fast so gut wie Ungarisches Gulasch. Wenn ihr einmal darauf achtet: Es gibt praktisch keine philippinischen Restaurants in Deutschland. Dabei ist die philippinische Küche besser als ihr Ruf. Hier erfahrt ihr Wissenswertes über die südostasiatischen Spezialitäten des Inselstaates.

Was in Spanien die Tapas sind, sind auf den Philippinen die Bulutan. Kleine Snacks, oft auf Spießen gegrillt, aus Fleisch oder Meeresfrüchten werden mit einer süßen, scharfen und sauren Soße verspeist. Siopao sind mit Gemüse, Fisch oder Fleisch gefüllte Teigtaschen ähnlich wie unsere Brötchen. Siopao werden gegrillt oder gedämpft. Wenn Balaw-Balaw (sprich Balau-Balau mit Betonung auf dem „au“) serviert wird, handelt es sich um eine köstliche Paste aus fermentierten Garnelen.

Wenn ihr in eurer Nähe ein philippinisches Restaurant findet oder einmal Urlaub auf einer der 7107 Inseln macht, probiert unbedingt den Kinilaw na Tanguige, einen köstlichen Salat aus rohem Fisch (Tanguige, hierzulande wird oft Wolfsbarsch verwendet) mit frischen Chilis, Zwiebeln, Tomaten und einem Dressing aus Kalamansi. Kalamansi sehen aus wie kleine Limonen und schmecken wie eine Mischung aus Zitrone und Mandarine. Fleisch und Fisch werden traditionell in einer Soße aus Kokosmilch und Ingwer gekocht. Frischer Fisch landet oft einfach auf dem Grill und wird mit verschiedenen Soßen serviert. Reis darf bei keiner Mahlzeit fehlen.

Die Philippinen sind ein einziges Paradies für Süßmäuler. Die philippinische Mango gilt als die beste der Welt. Sie ist supersaftig und aromatisch und hat so gut wie keine Fasern. Die heimischen Ananasfrüchte und  Bananen werden in alle Welt exportiert und gelten als Delikatessen. Als Dessert bekommen sie eine Karamellschicht und werden frittiert. Philippinische Desserts, Kuchen und Eis zeigen sich sehr süß und farbenfroh; mit Lebensmittelfarben wird nicht gegeizt. Ein Beispiel ist das Halo-Halo aus Eiscreme, fruchtigem bunten Gelee in Würfelform, kandierten Nüssen, Crushed Ice und – meist gezuckerter – Dosenmilch.

Wer sich einlässt auf die philippinische Küche, wird positiv überrascht werden. Viel Spaß beim kulinarischen Inselhüpfen!

Asiatische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu

KonjaknudelsuppeVon wegen, meine Suppe ess ich nicht! Für die Suppenfreunde unter euch haben wir endlich das angekündigte schlanke Rezept. Unser Grundrezept kann als Basis für viele Varianten dienen.

Wenn es einmal kein Tofu sein soll, könnt ihr Hühner- oder Schweinefleisch oder Filetspitzen vom Rind verwenden. Auch kleine Garnelen und Lachsfilet machen sich in dieser Nudelsuppe prima. Diese Zutaten werden vor dem Zugeben zur Suppe nach Geschmack angebraten, der Lachs danach in kleine mundgerechte Stücke zerteilt. Nach dem Anbraten verfahrt ihr, wie im Rezept beschrieben.

Übrigens essen die meisten Asiaten ihre Nudelsuppen mit Stäbchen. Wer das einmal ausprobiert, weiß warum: Man isst sehr viel langsamer als mit Löffeln, das Sättigungsgefühl stellt sich früher ein.

Das Rezept mit Tofu eignet sich für alle Phasen der Dukan Diät. Die Zutaten sind so gut wie kohlenhydrat- und fettfrei, dafür reich an Proteinen. Die Brühe darf geschlürft werden, nachdem die festen Zutaten verspeist wurden. Schlürfen und überhaupt geräuschvolles Essen gilt in vielen asiatischen Ländern als Kompliment für Koch und Köchin.

Konjaknudeln haben die Eigenschaft, Aromen sehr gut anzunehmen. Deshalb gibt es für die Gewürze Salz, Chili und Sojasauce keine exakten Mengenangaben in diesem Rezept. Original asiatische Sojasauce, Gewürzpasten und weitere Zutaten bekommt ihr in unserem Onlineshop. Viel Spaß beim Kochen und Genießen!

In nur 15 Minuten frisch auf den Tisch: Asiatische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu

  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Currypaste, grüne
  • 2 TL Rinderbrühe, instant
  • 200 g Konjak-Nudeln
  • 400 g Tofu
  • 2 Scheiben Ingwer
  • 400 ml Sojamilch
  • Salz
  • Chilipulver
  • Sojasauce
  • Wasser nach Belieben

Zubereitung

Die Zwiebel schälen, vierteln und in feine Streifen schneiden. Mit etwas Wasser, der Brühe und der Currypaste in einer beschichteten Pfanne dünsten, bis sie glasig werden. Damit die Zwiebeln nicht anbrennen, gebt immer wieder etwas Wasser zu.

Währenddessen die Shirataki-Nudeln in einem Sieb mit Wasser abspülen (ggf. entknoten und zerkleinern) und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Den Tofu würfeln und ebenfalls hinzufügen. Das Ganze rund 5 Minuten sanft köcheln lassen, den Ingwer fein würfeln und in die Pfanne geben. Abschließend die Pfanne mit der fettfreien Sojamilch auffüllen und noch einmal aufkochen lassen. Nach Geschmack nachwürzen und heiß servieren.

Okinawa-Ernährung: „Lebenselixier“ Japans

SushiAusgewogene Ernährung und viel Bewegung – das scheint der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben zu sein. Die Bewohner einer im Pazifischen Ozean gelegenen japanischen Inselgruppe machen es den westlichen Ländern vor. Zu den Ryūkyū-Inseln gehören Yaeyama, Miyako und die Hauptinsel Okinawa Hontō, wo die Lebenserwartung der Menschen im „Dorf der Hundertjährigen“ weit über dem Durchschnitt westlicher Länder liegt. Die Lebensweise der vielen extrem alten Menschen auf der Insel ist der Gegenstand zahlreicher Studien.

Was aber macht nun das Geheimnis der außerordentlich langen Lebensspanne der Menschen auf Okinawa aus? Anscheinend ist die Kombination aus Ernährung sowie körperlicher und geistiger Betätigung ausschlaggebend. Im Mittelpunkt der Ernährung stehen mit Fisch und Tofu Nahrungsmittel, die grundsätzlich in der traditionellen Küche Japans eine bedeutende Rolle spielen. Zusätzliche Proteine liefern Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Nüsse, während Fleisch auf dem Speisezettel kaum vertreten ist. Während hierzulande durch den hohen Fleischkonsum häufig zu viel Eiweiß und zu viele gesättigte Fettsäuren zugeführt werden, ist die Versorgung mit Eiweiß auf Okinawa optimal – nicht nur die Menge stimmt, sondern auch die Zusammensetzung.

Gleiches gilt für die Kohlenhydrate und Fette. Minderwertige Weizenmehlprodukte und Zucker sind weitgehend unbekannt. Auf Okinawa sind Süßkartoffeln als ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle sehr beliebt. Sie sättigen hervorragend und setzen sich aus komplexen Kohlenhydraten zusammen. Statt Butter und Schmalz verwenden die Menschen auf Okinawa bevorzugt Rapsöl, das für seine gefäßschützenden Eigenschaften durch den Reichtum an Omega-3-Fettsäuren bekannt ist.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind die wirksamsten Mittel gegen schädliche freie Radikale. Sie sind in Gemüse und Obst enthalten, aber auch die für die Küche Okinawas typischen Sprossen und Algen sind reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Für den Stoffwechsel und die Verdauung sind Ballaststoffe wichtig, die zudem gut und lange anhaltend sättigen. Auch hier machen die Menschen auf Okinawa alles richtig, indem sie neben den bereits erwähnten Süßkartoffeln viel Soja, Reis und Kohl verzehren. Ein weiteres Merkmal der typischen Küche auf Okinawa ist das sparsame Salzen. Zum Würzen dienen frische und getrocknete Kräuter, Pilze und Ingwer.

Alles für die gesunde japanische Ernährung findet ihr in unserem Onlineshop bei den Lebensmitteln aus Japan.

Silvesterfestschmaus mal anders: Indonesische Reistafel

KrabbenchipsKaum ist das Weihnachtsmenü verdaut, steht schon das neue Jahr vor der Tür. Traditionell beliebt ist in Deutschland zu Silvester Fondue oder Raclette. Die portionsweise Zubereitung macht Spaß, man nimmt sich Zeit und kann immer mal wieder nach Lust und Laune eine Kleinigkeit essen. Und vor allem: Niemand muss stundenlang am Herd stehen. Für kulinarische Überraschungen sorgt mit einem solchen Silvestermenü allerdings niemand – ob Käse- oder Schokoladenfondue, herzhaftes oder süßes Raclette, alles ist irgendwie schon mal da gewesen.

Warum also nicht einmal Freunde und Familie mit einer asiatischen Variante überraschen? Ihr braucht dazu einen möglichst großen Tisch und Warmhalteplatten, um ein schnelles Abkühlen der Speisen zu verhindern. Eine indonesische Reistafel lässt sich problemlos vorbereiten, ist der Mittelpunkt der Silvesternacht und bringt Stimmung in die Runde.

Als Reis eignen sich alle Klebereissorten, aber auch Basmati oder Jasminreis. Normalerweise wird die Reisbeilage ungewürzt gereicht, aber zum besonderen Anlass passt auch eine Reiszubereitung mit Kurkuma. Die Gelbfärbung der Reiskörner entsteht, wenn ein wenig Kurkuma in das noch kalte Kochwasser gegeben wird.

Reis bildet also die Basis, ebenso wichtig sind aber die Saucen und Beilagen. Wer nicht viel Zeit in der Küche verbringen möchte, kann bei den Saucen und Dips aus vielen fertigen Zubereitungen aus unserem Shop wählen. Auch Gewürzmischungen, süße Snacks und kleine Knabbereien wie verschiedenste Krabbenchips gibt es dort reichlich.

Nun fehlen natürlich noch die Fleisch-, Fisch- und Gemüsebeilagen. Diese lassen sich prima am Vortag kochen und an Silvester aufwärmen. Besonders gut geeignet ist gebackenes Hühnchen in einer scharfen oder milden Sauce ( Ajam pangang). Je nach persönlichen Vorlieben darf für die Sauce viel Chili verwendet werden. Wenn ihr es weniger scharf mögt, sind auch Varianten mit Erdnuss- oder Kokos superlecker. Auch vegetarische Zubereitungen mit Tofu oder gebackenem Gemüse schmecken köstlich.

Nicht ganz stilecht, aber immer wieder eine Sünde wert sind gebackene Bananen mit Honig. Eine weniger kalorienreiche Alternative sind frische Früchte: Papayas, Melonen und Mango, am besten als Fingerfood auf kleinen Spießchen arrangiert.

Ganz wichtig für eine Silvesterparty sind natürlich die Getränke. Als Alternative zu den bekannten deutschen und europäischen Marken bieten wir Ihnen asiatische Spezialitäten wie Chang Bier, Litschi-Sekt oder Nep Moi, das ist vietnamesischer Wodka. Auch außergewöhnliche alkoholfreie Getränke wie fruchtigen Ananassaft und vieles mehr haben wir im Sortiment.

Das Team vom Asiamarkt Wing wünscht allen Kunden und Freunden einen guten Übergang und freut sich auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!

Eine Delikatesse aus Hunan: Hühnchen Dong’an

Chef cooking wokDies scharfe Gericht mit Hühnerfleisch und viel Ingwer wurde nach seinem Ursprungsgebiet benannt, dem Keis Dongan (东安县) im Süden der Region Hunan. Es soll erstmals schon vor mehr als 1.000 Jahren zubereitet worden sein und seither hat sich an seiner traditionellen Rezeptur kaum etwas geändert. Statt eines ganzen Huhns wird heute allerdings oft nur mageres Hühnerbrustfleisch verwendet, wer mag, kann aber auch ein komplettes Hühnchen kochen und für dieses Gericht verwerten. Hauptgewürze sind Chili und Ingwer, abgeschmeckt wird mit Reiswein und Reisessig und gebraten wird das Fleisch in Erdnussöl. Zum Schluss sorgt ein Hauch von Sesamöl für einen besonders nussigen Geschmack.

Wie immer findet ihr viele Zutaten bei uns im Onlineshop: vom Duftreis über Sesamöl, Szechuanpfeffer, Reiswein bis zum Reisessig.

Zutaten für 4 Personen

400 g Hühnerbrust
1 Stückchen geschälter, fein geschnittener Ingwer
4 kleine rote Paprikaschoten
1 Lauchstange, in feine Streifen geschnitten
5 TL Reiswein
50 ml Reisessig
1/2 TL Salz
100 ml Fleischbrühe
2,5 EL Speisestärke
2,5 EL kaltes Wasser
Erdnussöl
1 TL Sesamöl
Szechuanpfeffer nach Geschmack
Glutamat nach Geschmack

Zubereitung

Die Hühnchenbrust sorgfältig unter fließendem Wasser waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Paprikaschoten klein würfeln und die Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren.

Dann das Erdnussöl  in einem Wok kräftig erhitzen. Nun die Hühnerstreifen zusammen mit Paprikawürfeln und Ingwer im Wok unter stetigem Rühren scharf anbraten. Auf kleine Flamme stellen und  Reiswein, Reisessig, Szechuanpfeffer und Salz zugeben, kurz vermischen und weiter braten. Jetzt die Fleischbrühe angießen und alles miteinander so lange schmoren, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist. In der Zwischenzeit den Lauch in einem zweiten Wok oder einer großen, tiefen Pfanne leicht anbraten, in Wasser aufgelöste Speisestärke zugießen, anschließend das vorbereitete Hühnerfleisch  unterheben und noch einmal kurz schmoren lassen. Zum Schluss mit ein wenig Sesamöl aromatisieren. Dazu passt am besten ein aromatischer Duftreis. Wir wünschen guten Appetit!

Rendang – das köstlichste Gericht der Welt

Der Nachrichtensender CNN International ermittelte im Jahr 2011 in einer großen Umfrage die 50 schmackhaftesten Gerichte aus aller Welt. Viele asiatische Speisen schafften es in die Top Ten, so Ramen (Japan), Pekingente (China) oder Pad Thai (Thailand). Den Spitzenplatz jedoch sicherte sich ein indonesisches Gericht, das typisch für die Esskultur der Minangkabau auf  der indonesischen Insel Sumatra ist: Rendang.

Das geschmorte Rindfleischgericht überzeugte durch seine ausgeprägte, aber dennoch harmonische Schärfe, die Gewürzkomposition, die einfache Zubereitung und den festlichen Charakter. Rendang wird häufig in Kombination mit anderen Gerichten serviert, sodass Gäste sich aus mehreren Schalen mit unterschiedlichen Speisen bedienen können.

Von einem klassischen Curry unterscheidet sich Rendang durch den Verzicht auf die meisten typischen Bestandteile von Curry-Würzmischungen. Wenn ihr wenig Zeit zum Kochen habt, könnt ihr auch eine unserer fertigen Rendang-Gewürzmischungen verwenden und euch so einige Arbeitsschritte ersparen.

Zutaten für ein traditionelles Rendang (4 Personen):

  • 500 g Rindergulasch oder klein gewürfeltes Rinderschmorfleisch
  • 1 Stück Zitronengras, küchenfertig
  • 1 Kurkumablatt
  • 1 EL Tamarindenwasser (1 Stückchen Tamarinde in etwas heißem Wasser einweichen)
  • 2-3 Kaffir-Limettenblätter
  • 1 Liter cremige Kokosnussmilch
  • 1 TL Salz

Für die Würzpaste:

  • 125 g große rote Chilis, entkernt und  gehackt
  • 5 Schalotten, gehackt
  • 2-3 Knoblauchzehen, gehackt
  • 15 g Galgant, geschält und gehackt
  • 15 g Ingwer, geschält und gehackt

Das Rindfleisch mit Kokosmilch und einer Mischung aus Zitronengras, Galgant, Knoblauch, Ingwer und Chilis in einer Aluguss-Wokpfanne langsam zum Brodeln bringen. (Es empfiehlt sich, die Würzzutaten zuvor zu pürieren). Anschließend etwa 2 Stunden sanft im geschlossenen Topf schmoren lassen, dabei gelegentlich umrühren. Mit Tamarindenwasser und Salz abschmecken und weitere 30 min köcheln lassen, bis kaum noch Flüssigkeit vorhanden ist. In eine Schale geben, dazu Reis und Gemüse servieren! Als Dessert passt vitaminreiches, frisches Obst. Wir wünschen guten Appetit!