Asiatische Weinkarte

Wein-AsiaWer die asiatische Küche schätzt und zugleich ein Weinliebhaber ist, steht oft vor der Frage: Welcher Wein passt zu Gerichten wie Pekingente, Dim Sum oder Sushi? Dabei liegt die Antwort so nahe: nämlich Wein aus Asien zu servieren!

Mittlerweile gibt es in der Tat einige renommierte Weingüter in Thailand, China und anderen asiatischen Ländern. Allerdings ist die Weinbaukultur in Asien nicht vergleichbar mit der Tradition in Europa. Vor allem die klimatischen Bedingungen sprechen anscheinend gegen das Heranwachsen eines genießbaren Tropfens abseits des anerkannten Weingürtels, der die Breitengrade zwischen 30 und 50 umfasst.

Die tropischen Breitengrade

Ausnahmen bestätigen diese Regel immer öfter, so zum Beispiel die Shiraz-Weine von „Moonson Valley“, einem tropischen Weingut in Thailand. Die Thailänder selbst bevorzugen eindeutig süße, likörartige Weine. Weniger liebliche Tropfen aus den neuen Breitengraden, insbesondere diejenigen, die den Qualitätsnormen der relativ jungen „Thai Wine Association“ entsprechen, werden aber immer häufiger exportiert und zudem in thailändischen Hotels und Restaurants der gehobenen Klasse angeboten. Im Weinregal von AsiaWing findet ihr einen vollmundigen trockenen Shiraz: den Moonson Valley Rotwein aus Thailand, der perfekte Begleiter mittelscharfer Currygerichte und dunkler Fleischsorten.

Und was darf’s sonst sein?

Manchmal gestaltet sich die Weinauswahl schon aufgrund des Fehlens einer echten Hauptspeise schwierig. Typisch asiatisch sind zum Beispiel mehrere kleine, gedämpfte oder frittierte Gerichte, die sich zudem noch durch eine Vielzahl an Gewürzen auszeichnen. Hier harmoniert ein säurehaltiger, leichter Riesling. Er mildert die Schärfe und tritt nicht mit den ausgeprägten Geschmacksnuancen in Konkurrenz. Zu japanischen Fischgerichten wie Sushi passen tanninarme Rotweine und fruchtige Weißweine, beispielsweise ein leichter Weißburgunder. Zu süßlichen asiatischen Gerichten darf es aber durchaus auch ein kräftiger, vollmundiger Rotwein sein!

Und zum Dessert empfehlen wir unseren Litschiwein aus Taiwan, das Original! Er eignet sich zum Verfeinern vieler Süßspeisen, schmeckt aber auch lecker mit einem Eiswürfel gekühlt oder im Cocktail!

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Exotische Verwandlungskünstler: Kochbananen

Grune_KochbananenKochbananen sind in vielen Ländern Afrikas und Asiens das, was für uns Kartoffeln sind. Bitte niemals einfach schälen und reinbeißen! In naturbelassenem Zustand schmecken sie nämlich absolut nicht. Ihr bekommt außerdem stumpfe Zähne und eine pelzige oder raue Zunge, wenn ihr Kochbananen roh esst. Das ist der adstringierenden Wirkung zu verdanken, die ihr vielleicht von Rhabarber, tanninreichen Rotweinen oder einigen Teesorten kennt. Dieser Effekt verliert sich beim Garen und die Bananen verwandeln sich in aromatische Alleskönner.

Nach dem Schälen könnt ihr die Kochbananen kochen, frittieren, braten oder für Aufläufe und Suppen verwenden. Der Geschmack von zubereiteten Kochbananen ähnelt dem von Kartoffeln mit einem leicht süßen Aroma, das je nach Reifegrad variiert. Die Reifung erfolgt von Grün- über Gelbtöne und dunkle Sprenkel bis zu einer satten lila und sogar schwarzen Färbung der Schale. Je dunkler die Schale ist, desto süßer sind die Kochbananen. Die Süße von Obstbananen erreichen die Kochbananen jedoch nicht. Deshalb sind Kochbananen ideal geeignet, um sie als Kartoffelersatz zu nehmen. Außerdem haben Kochbananen den Vorteil, dass sie kein Gluten enthalten. Wer also unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet, hat mit Kochbananen eine prima Alternative zu Kartoffeln.

Rezeptideen für Kochbananen

Abgesehen vom Kartoffelersatz gibt es weitere tolle Sachen, die ihr mit Kochbananen machen könnt:

  • Geschälte Bananen in dünne Scheiben schneiden und in heißem Öl anbraten. Nach dem Abtropfen auf Küchenpapier nach Gusto mit Salz, Chili- oder Paprikapulver würzen: Chips à la Banana!
  • In eine eingefettete Auflaufform schichtet ihr Scheiben von Auberginen und Kochbananen, gebt Creme Fraiche oder Sahne dazu. Etwas Salz, Pfeffer und Anis unterstreichen die Aromen. 15 Minuten vor Ablauf der Backzeit Käse nach Wahl über den Auflauf streuen. Nach insgesamt 45 Minuten Garzeit bei 180° im vorgeheizten Backofen habt ihr eine leckere Hauptspeise oder Beilage.
  • Längs halbierte Bananen in heißem Öl anbraten oder Stücke frittieren und mit Honig oder Sirup bestreichen: eine Köstlichkeit für Naschkatzen!

Gerstensaft aus dem Fernen Osten: Asiatisches Bier

chang-beerIn Deutschland wird gern und viel Bier getrunken, das ist bekannt. Vergleicht man aber die einzelnen Kontinente, ist Asien mit fast 70 Milliarden Litern der Spitzenreiter im Bierkonsum. Deutsche Brauereien wie Warsteiner erwägen nun, im asiatischen Biermarkt mitzumischen und auch in Fernost für asiatische Bierliebhaber zu produzieren. Denn der Ruf des deutschen Gerstensaftes ist in Asien bestens, ähnlich wie der von Autos „made in Germany“. Allerdings sind den meisten Asiaten einige typische Biersorten zu bitter, mildes Weißbier hingegen kommt extrem gut an und trifft voll den Geschmack.

Etliche internationale Konzerne sind bereits vor Ort, machen den einheimischen Brauereien Konkurrenz oder sichern sich Anteile. Heineken kaufte sich nach längerem Hin und Her in die asiatische Großbrauerei Asia Pacific Brewery (APB) ein – in der Gewissheit, dass der Deal über rund 3,6 Milliarden Euro sich lohnen wird. Der Bierdurst in Asien wächst, während er in den USA und in Europa zu stagnieren droht. Laut Heineken ist die Produktion gut angelaufen und die Qualität des in Fernost gebrauten Bieres stimmt.

Aus der Asia Pacific Brewery stammt das beliebte Tiger-Bier. Gebraut wird das mehrfach ausgezeichnete helle Lager aus Singapur bereits seit 1932. Eine speziell für den chinesischen Markt entwickelte, leicht alkoholrededuzierte Variante ist seit 2004 unter dem Namen „Tiger Crystal Lite“ im Programm.

In vielen Länder Asiens bestehen aber weiterhin kleine unabhängige Betriebe, die ihre eigenen Biersorten in speziellen Geschmacksrichtungen brauen.

In unserem Shop führen wir zwei thailändische Biersorten, die beide auch in Europa sehr beliebt sind: Chang-Bier, wahlweise in der Flasche oder in der Dose und das helle Singha Bier. Darüber hinaus bieten wir philippinisches San Miguel Bier, das traditionelle Tsingtao Bier aus China, das ausdrücklich dem deutschen Reinheitsgebot entspricht und würziges alkoholfreies Ingwer Bier.

Testet doch einmal, wie euch ein „kühles Blondes“ aus dem Fernen Osten schmeckt!

Aus Asien frisch auf den Tisch – Sojasprossen, Thai-Koriander & Co

Im Gegensatz zu vielen anderen Asia-Shops haben wir in unserem Markt eine eigene Abteilung für Frischeartikel. Zwei Mal pro Woche werden wir mit exotischem und frischem Gemüse und Obst aus Thailand in Top-Qualität beliefert. Zudem erhalten wir regelmäßig frische Kräuter und chinesischen Tofu, Tau Kwa Tofu und Sojakäse. Unsere Stammkunden kennen die Liefertermine ganz genau und freuen sich auf delikate thailändische Früchte und Gemüse wie Papaya, Basilikum, Knoblauch, Koriander, Krachai (chinesischer Ingwer), Kurkuma und andere gesunde Spezialitäten.

Vom Wochenbeginn bis zur Wochenmitte versenden wir frische Lebensmittel an alle Kunden, die nicht das Glück haben, in der Nähe zu wohnen und sich selbst zu bedienen. Um zu vermeiden, dass empfindliche frische Lebensmittel tagelang in irgendeinem Depot stehen und an Qualität einbüßen, versenden wir diese grundsätzlich nicht am Wochenende. Bis Mittwoch eingegangene Bestellungen von frischen Produkten werden sofort nach Bestelleingang sorgfältig verpackt und schnellstmöglich verschickt. Erreicht uns die Bestellung erst Donnerstag oder Freitag, warten wir mit dem Versand bis Montag, damit ihr wirklich absolut frische Ware erhaltet.

Für die echte asiatische Küche sind frische Lebensmittel unverzichtbar. Knackige junge Zuckermaiskölbchen, hauchdünne Zuckerschoten, grüne Knoblauchblätter, zarte Fadenbohnen oder würziger Koriander entfalten nur in frischem Zustand ihren typischen Geschmack. Insgesamt bieten wir mehr als 35 frische Gemüse- und Obstsorten an. Hinzu kommen noch die gekühlten Sojaprodukte. Ein absolutes Highlight sind unsere jungen Kokosnüsse – nicht zu vergleichen mit der Ware, die ihr vielleicht aus deutschen Geschäften kennt. Unsere Kokosnüsse sind unwahrscheinlich saftig und enthalten viel zartes Fruchtfleisch, das sogar gelöffelt werden kann. Ihr habt noch nie eine Kokosnuss geöffnet und wisst gar nicht, wie eine frische Kokosnuss schmeckt? Da habt ihr wirklich was verpasst!

Hier seht ihr, wie‘s funktioniert – probieren müsst ihr aber selbst!

Phad Tai – Leckere gebratene Nudeln mit Gemüse und Ei

WeizennudelnWie kann ein Gericht ohne Reis thailändisches Nationalgericht sein? Im Zweiten Weltkrieg sollte der Reiskonsum im Land verringert werden, weswegen die gebratenen Reisbandnudeln kurzerhand vom damaligen Ministerpräsidenten zur Nationalspeise erklärt wurden. In der Tat hat es sich durchsetzen können und wird heute in unterschiedlichsten Varianten zubereitet – mit Meeresfrüchten, Fleisch, Tofu oder wie hier mit Ei und getrockneten Garnelen.

Zutatenliste für vier Personen

  • 250 Gramm asiatische Reisnudeln (Reisbandnudeln)
  • 150 ml Sojasoße
  • 4 kleine junge Möhren
  • 1 kleiner Spitzkohl (die zarten Blätter um Inneren, ca 200 g)
  • 150 Gramm frische Mungobohnensprossen
  • 2 EL Erdnussöl
  • 5 Eier
  • 75 Gramm geröstete und gehackte Erdnüsse
  • Fischsoße nach Belieben
  • Chiliflocken getrocknet und am besten frisch gemahlen
  • Chili-Essig
  • Garnelen (getrocknet)
  • Zucker (ggf. zum Nachwürzen)

Zubereitung
Die Reisnudeln in kochendem Wasser ziehen lassen, eventuell zuvor einweichen (entsprechend der Packungsanweisung). Nach dem Abgießen abtropfen lassen, in einer Schüssel mit der Sojasoße vermischen und kühl stellen.
Nun die Möhren schälen, den Spitzkohl putzen und beides in sehr feine Streifen schneiden.
Die Mungobohnensprossen sorgfältig verlesen und gut abspülen.
Nun ist es Zeit, Öl in einem großen Wok zu erhitzen. Nudeln und Gemüse bei starker Hitze kurz darin anbraten und immer wieder verrühren. Die Eier aufschlagen und nacheinander unter ständigem Rühren dazugeben. Das Ganze rund zwei Minuten durchbraten.

Serviert wird die Nudelmischung mit darüber gestreuten Erdnüssen. Wer es originalgetreu mag, würzt kräftig nach: Fischsoße, getrocknete Chiliflocken, Chili-Essig, getrocknete Garnelen und eine Prise Zucker verleihen dem Phat Thai das gewisse Etwas! Eine klein gehackte Frühlingszwiebel gibt als Dekoration zusätzlich Pfiff. Wer nicht alle Zutaten im Vorratsschrank hat, findet bei uns im Asia-Markt wie immer alles, was er braucht!

Die wunderbare Welt der Thai-Küche

Inzwischen haben wir schon einige Blicke in die Kochtöpfe asiatischer Länder geworfen und euch hoffentlich mit unseren Beispielen gezeigt, wie vielseitig und köstlich Asiaten kochen. Heute machen wir in Thailand Station, einem Land, das vom Himalaya im Südosten bis zur Malaiischen Halbinsel reicht. Die Provinz und gleichnamige Hauptstadt Bangkok befindet sich in der Region Zentral-Thailand. Insgesamt gibt es sechs Regionen, die sich in verschiedene Provinzen aufteilen.

Thailand ist berühmt für seine mobilen Garküchen (aahaan-waang). Nicht nur in Bangkok werden an jeder Straßenecke – manchmal mit einfachsten Mitteln und nur wenigen ausgesuchten Zutaten – fantastische Delikatessen gebrutzelt, die häufig besser schmecken als ein aufwendiges Menü in vornehmeren Restaurants. Das Geheimnis der thailändischen Straßen-Imbisse ist vermutlich die Kombination aus frischen Zutaten und raffinierter Würze. Die Würzmischungen in Pastenform werden mithilfe eines Mörsers aus Knoblauch, Kräutern und Chilischoten frisch und individuelle zubereitet. Die meisten Europäer, die Thailand kennen, schwärmen von den Düften auf den Straßen und den unzähligen Möglichkeiten, die Thai-Küche zu kosten. Reis gehört als Grundnahrungsmittel zu beinahe jedem Gericht, wobei je nach Region entweder Jasminreis oder gedämpfter Klebreis verwendet wird.

Aber genug geschwärmt, nun sollen Taten folgen. Wir haben die Qual der Wahl gehabt und uns für eines der vielen Nationalgerichte und Garküchenrezepte entschieden, das wir Euch nun verraten: Es nennt sich Phat Thai oder übersetzt: knusprig gebratene Nudeln mit Ei und Gemüse. Einfach lecker! Zutatenliste und Rezept gibt’s wie gewohnt beim nächsten Mal.