Asiatischer Karotten-Kohlrabi-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam

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Wer bei Kohlrabi nur an zerkochte Würfel denkt, die in heller Soße schwimmen und irgendwie mehlig schmecken, wird behaupten: „Kohlrabi mag ich nicht!“ Vielleicht solltet ihr in dem Fall aber Kohlrabi als Rohkost eine Chance geben, innig vereint mit knackigen Karotten und würzigem Koriander.

Asiatische Kräuterfrische auf die Küchentische

Die Kombination von Karotten, Kohlrabi & Koriander wird gekrönt mit geröstetem Sesam. Superschnell zubereitet ist dieser köstliche Asia-Salat, wenn ihr eine Küchenmaschine besitzt, um die Karotten und Kohlrabi zu raspeln. Es funktioniert aber auch mit einer gewöhnlichen Handraspel, dauert nur etwas länger. Aber Achtung: Dieser Salat schmeckt nur ganz frisch! Anders als Kartoffel- oder Nudelsalat, die sich auf Vorrat zubereiten lassen und am zweiten Tag oft noch besser schmecken, muss dieser Salat sofort aufgetischt und gegessen werden.

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

Den Koriander waschen und fein zupfen oder hacken, anschließend die Sesamsamen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett langsam rösten. Wenn er zu duften beginnt, Pfanne vom Herd nehmen. In der Zwischenzeit Kohlrabi und Karotten putzen, schälen und grob raspeln.

Nun die Kohlrabi- und Karottenraspeln mit dem Koriander und Zitronensaft vermischen. Nach Geschmack salzen und pfeffern und mit Sesamöl vermengen. Zum Schluss mit dem gerösteten Sesam garnieren – fertig!

Tipp: Die Anteile von Kohlrabi und Karotten dürfen nach Belieben variiert werden, sehr gut schmeckt der Salat auch mit einem höheren Kohlrabianteil und weniger Karotten. Sie sind dann sozusagen nur der Farbtupfer und weniger geschmacksprägend. Umgekehrt funktioniert es auch. Probiert einfach aus, welches eure Lieblings-Mischung ist. Und noch ein Tipp: Es gibt auch fix und fertig gerösteten Sesamsamen zu kaufen. Aber Vorsicht, dieser hier ist extrem scharf und eigentlich für Sushi gedacht. Wir haben auch mildere Sorten im Angebot.

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Eine Delikatesse aus Hunan: Hühnchen Dong’an

Chef cooking wokDies scharfe Gericht mit Hühnerfleisch und viel Ingwer wurde nach seinem Ursprungsgebiet benannt, dem Keis Dongan (东安县) im Süden der Region Hunan. Es soll erstmals schon vor mehr als 1.000 Jahren zubereitet worden sein und seither hat sich an seiner traditionellen Rezeptur kaum etwas geändert. Statt eines ganzen Huhns wird heute allerdings oft nur mageres Hühnerbrustfleisch verwendet, wer mag, kann aber auch ein komplettes Hühnchen kochen und für dieses Gericht verwerten. Hauptgewürze sind Chili und Ingwer, abgeschmeckt wird mit Reiswein und Reisessig und gebraten wird das Fleisch in Erdnussöl. Zum Schluss sorgt ein Hauch von Sesamöl für einen besonders nussigen Geschmack.

Wie immer findet ihr viele Zutaten bei uns im Onlineshop: vom Duftreis über Sesamöl, Szechuanpfeffer, Reiswein bis zum Reisessig.

Zutaten für 4 Personen

400 g Hühnerbrust
1 Stückchen geschälter, fein geschnittener Ingwer
4 kleine rote Paprikaschoten
1 Lauchstange, in feine Streifen geschnitten
5 TL Reiswein
50 ml Reisessig
1/2 TL Salz
100 ml Fleischbrühe
2,5 EL Speisestärke
2,5 EL kaltes Wasser
Erdnussöl
1 TL Sesamöl
Szechuanpfeffer nach Geschmack
Glutamat nach Geschmack

Zubereitung

Die Hühnchenbrust sorgfältig unter fließendem Wasser waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Paprikaschoten klein würfeln und die Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren.

Dann das Erdnussöl  in einem Wok kräftig erhitzen. Nun die Hühnerstreifen zusammen mit Paprikawürfeln und Ingwer im Wok unter stetigem Rühren scharf anbraten. Auf kleine Flamme stellen und  Reiswein, Reisessig, Szechuanpfeffer und Salz zugeben, kurz vermischen und weiter braten. Jetzt die Fleischbrühe angießen und alles miteinander so lange schmoren, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist. In der Zwischenzeit den Lauch in einem zweiten Wok oder einer großen, tiefen Pfanne leicht anbraten, in Wasser aufgelöste Speisestärke zugießen, anschließend das vorbereitete Hühnerfleisch  unterheben und noch einmal kurz schmoren lassen. Zum Schluss mit ein wenig Sesamöl aromatisieren. Dazu passt am besten ein aromatischer Duftreis. Wir wünschen guten Appetit!

Gesunde Geschmacksträger – Öle & Fette in der fernöstlichen Küche

In der authentischen Asia-Küche wird mit Ölen und Fetten nicht gespart. Trotzdem gilt die asiatische Küche als leicht und gesund – wie passt das zusammen?

Ganz einfach: Die Kombination verschiedener hochwertiger Pflanzenöle intensiviert den Geschmack von frischem Gemüse und magerem Fleisch oder Fisch, ohne wie tierisches Fett den Magen zu belasten. Denn Fett macht definitiv nicht fett, wenn es richtig eingesetzt wird. In Wok oder Pfanne sollte damit nicht gegeizt werden, denn erst das passende Öl sorgt dafür, dass sich alle Gewürze super entfalten und miteinander verbinden.

Eines der wichtigsten Speiseöle im gesamten asiatischen Raum und in der orientalischen Küche ist Sesamöl. Es hat einen leicht nussigen, sehr kräftigen Eigengeschmack und unterstreicht in kalten und warmen Gerichten das fernöstliche Aroma aufs Feinste. Bereits wenige Tropfen, die am Ende der Garzeit oder direkt kalt in den Salat hinzugegeben werden können, sorgen für eine köstliche Note.

Erdnussöl ist ein weiteres häufig verwendetes Pflanzenöl, das durch einen hohen Anteil an wertvollen essenziellen Fettsäuren und Vitamin E zu den gesunden Ölen zählt. Es eignet sich bestens zum Braten, Frittieren oder Grillen, weil es hohe Temperaturen verträgt.

Das aus Sojabohnen gewonnene Sojaöl ist der Klassiker in der asiatischen Küche – es ist relativ neutral im Geschmack und kann für Wok-und Pfannengerichte ebenso verwendet werden wie für Salate und andere kalte Speisen. Es sollte jedoch nicht zu heiß werden, 180 °C wird als maximale Temperatur empfohlen.

Das meist als Koch- und Bratfett verwendete Kokosöl wird aus den getrockneten Samenkernen von Kokospalmen hergestellt und ist daher ebenfalls rein pflanzlich. Die halbfeste Konsistenz ist fettähnlich, weswegen es mitunter auch als Kokosfett oder Kokosbutter bezeichnet wird.

Darüber hinaus gibt es bei uns noch eine Vielzahl spezieller pflanzlicher Öle und Würzöle, wie Mandelöl und Bittermandelöl, Chili-Öl oder Ingwer-Würzöl.

Tierischer Herkunft ist Ghee Butter, die aus nahezu reinem Butterfett (99,8 %) besteht und in der indischen Küche gemeinsam mit traditionellem Butterschmalz zum Braten, Kochen und Backen eingesetzt wird.

Diese und viele weitere fernöstliche Öle und Fette sowie Butter findet ihr bei uns im Markt – im Regal oder online!