Reispapier für Frühlingsrollen, Dim Sum & Asia-Lasagne

ReispapierJeder kennt Frühlingsrollen aus der Tiefkühltruhe. Sie sind in diversen Größen erhältlich, mit Fleisch gefüllt oder als Gemüserolle rein vegetarisch. Die Auswahl an Tiefkühlrollen ist im Vergleich zur Vielfalt der Variationen aus China, Vietnam, Thailand, Indonesien, Japan und den Philippinen aber gering. Außerdem ist der Teigmantel meistens von dickerer Konsistenz. Mit unserem essbaren Reispapier könnt ihr originalgetreue Frühlingsrollen, Glücksrollen, Herbstrollen und andere asiatische Spezialitäten selbst herstellen. Ihr habt noch nie mit Reispapier gearbeitet? Dann wird es höchste Zeit, das Wickeln mit dem hauchdünnen Esspapier einmal auszuprobieren.

Reispapierherstellung bedeutet viel Aufwand

Nur wer sehr viel Zeit und Geduld hat, sollte sich die Mühe machen, die zarten Umhüllungen selbst herzustellen. Als Basis dient Reisstärke, oft in Verbindung mit Tapiokamehl. Beides lässt man mit Salz einige Zeit in kaltem Wasser aufquellen, um den Teig danach portionsweise auf ein Tuch in einen Dämpfkorb zu geben. Nach etwa 2 min wird das gedämpfte Reispapierblatt auf einen mit Öl bestrichenen Teller gelegt und anschließend auf einer Bambusmatte getrocknet. Man braucht Übung, bis die Blätter gelingen: Dünn genug und dennoch reißfest sollten sie sein. Unsere fertigen Reisblätter brauchen nur noch kurz eingeweicht zu werden, bevor ihr sie füllt.

Chinesische Teigtaschen Dim Sum

Reispapier dient auch als Hülle für Dim Sum, die kleinen gedämpften Köstlichkeiten zur chinesischen Teezeremonie, die „das Herz wärmend berühren“. Beliebte pikante Varianten mit Reispapier aus der kantonesischen Küche sind Baozi, Jiǎozi und Mini-Frühlingsrollen. Süße Teigtaschen können beispielsweise mit Lotuspaste, Kokosraspeln oder Dattelmus gefüllt sein. In Hongkong sind die kleinen Leckerbissen besonders zur Frühstückszeit gefragt. Vor den besten Dim-Sum-Restaurants warten schon am Morgen viele Menschen geduldig auf einen der begehrten Plätze.

Glutenfreie Lasagne auf asiatische oder mediterrane Art

Nicht stilgerecht asiatisch, aber eine tolle Alternative für Menschen, die an Zöliakie leiden und sich glutenfrei  ernähren müssen, ist Lasagne, bei der Reispapierblätter die Nudelplatten ersetzen. Als Füllung eignen sich typisch asiatische Zutaten wie Bambussprossen, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Hähnchenbrust. Wer es lieber mediterran mag, kann zwischen die Reispapierschichten aber Tomaten, Rucola und Parmesan füllen und die Lasagne mit Kräutern der italienischen Küche würzen.

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Heiß und scharf: Nudelpfanne mit Tofu, Paprika & Cashews

WeizennudelnEine innerlich erwärmende Nudelpfanne ist genau richtig, wenn es draußen allmählich ungemütlich kalt wird. Im Nu zubereitet stärkt sie die Abwehrkräfte, denn dank ihres hohen Anteils an Gemüse und frischen Kräutern sorgt sie für einen ordentlichen Vitaminschub. Hauptzutaten unseres heißen Pfannen- oder Wokgerichts sind Nudeln, Frühlingszwiebeln, Kräuter sowie Tofu und Cashews als wichtige Eiweiß- und Kalziumlieferanten.

Diese Zutaten braucht ihr für 4 Personen

Gut vorbereitet geht alles blitzschnell

Zuerst bereitet ihr die Nudeln nach Packungsanleitung zu. Meist beträgt die Garzeit in kochendem Salzwasser rund 2 bis 3 Minuten. Anschließend kurz kaltes Wasser über die Nudeln gießen, abtropfen lassen und zur Seite stellen. Parallel könnt ihr auch schon die Gemüsebrühe erhitzen, sie kann dann auch zur Seite gestellt werden.

Die Zeit, in der ihr das Wasser für Nudeln und die Brühe erhitzt, könnt ihr schon nutzen, um das Stück Ingwer und den Knoblauch zu schälen, den Ingwer danach fein zu reiben und den Knoblauch zu zerdrücken.

Wenn die Nudeln fertig gegart und abgeschreckt sind, bereitet ihr das Gemüse und den Tofu vor, indem ihr es zunächst wascht und abtrocknet. Danach viertelt ihr die Paprikaschote, entfernt die Kerne und schneidet die Schotenstücke in feine Streifen. Die Zuckerschoten halbiert ihr schräg, die Frühlingszwiebeln schneidet ihr in Ringe. Den Tofu zerteilt ihr nach Belieben in Würfelchen oder Streifen.

Rühren, rühren und nochmals rühren!

Nun wir es Zeit, das Erdnussöl in einer geräumigen Pfanne oder in einem Wok kräftig zu erhitzen. Dabei gebt ihr das Sambal Oelek, den Ingwer und den Knoblauch zu und lasst diese Mischung im Öl unter 1-2 Minuten anbraten. Immer schön rühren! Anschließend fügt ihr Tofu, Frühlingszwiebeln und Paprika hinzu und bratet alles weitere 2-3 Minuten. Und weiter rühren! Zuletzt kommen Nudeln, Cashewnüsse und die Zuckerschoten in die Pfanne. Weil die Hitze hoch bleibt, müsst ihr weitere 2-3 Minuten ständig rühren, bis ihr schließlich Brühe und Sojasauce hineingießt und bei schwächerer Hitze einkochen lasst.

In dieser Zeit wascht ihr den Koriander, tupft ihn vorsichtig trocken, hackt ihn grob mit einem Messer und rührt ihn unter. Wer mag, gibt noch Salz und Pfeffer hinzu und schon ist die Nudelpfanne servierfertig!

Asiatische Knabberei: Nüsse, Kerne & Körner

CashewkerneNicht nur Eichhörnchen sammeln im Herbst Nüsse – auch wir Menschen greifen im letzten Drittel des Jahres bei Nüssen besonders gerne zu. Als gesunde Knabberei für zwischendurch überzeugen Nüsse und Kerne oder Körner ebenso wie als geröstete Zutat für asiatische Wok-Gerichte und Salate. Wir haben für euch in unser Warenregal geschaut und stellen euch heute eine Nuss vor, die gar keine Nuss ist, sondern ein Kern: Cashewnüsse – oder richtiger Cashewkerne – sind nämlich die Kerne der Kaschufrucht, die am Kaschubaum reifen.

Herkunft der Cashews

Cashews sind nierenförmig gebogen. Vermutlich nannten daher die indianischen Ureinwohner Brasiliens den dazugehörigen Baum Acaju, was übersetzt Nierenbaum bedeutet. Die Früchte dieses Baums heißen Kaschuapfel oder auch Elefantenlaus. Ursprünglich wuchsen die immergrünen Laubbäume in Südamerika (Brasilien). Im 16. Jahrhundert sorgten die Portugiesen dafür, dass sie in anderen Kontinenten heimisch wurden, so auch in Asien und Afrika. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Brasilien und Ostafrika Plantagen, wo Kaschubäume angepflanzt werden, um Cashews für den Export zu ernten. Heute werden Cashews auch in Indien und Westafrika angebaut. Die Weiterverarbeitung der Kerne unterschiedlichster Herkunft erfolgt oft in Indien, Indonesien und Vietnam. Die Früchte selbst werden nicht exportiert, da sie extrem empfindlich sind und schnell verderben. Aus ihnen wird im Erzeugerland aber Saft oder Marmelade hergestellt.

Warum Cashewkerne nicht „roh“ verzehrt werden dürfen

Cashews mit Schale sind ungenießbar, denn die Schale enthält ein stark ätzendes Öl. Daher wird sie durch Erhitzen mit Dampf und/oder Rösten entfernt. Würde man sie manuell ohne Hitze lösen, blieben noch Reste des Öls auf dem Kern – genug, um die Schleimhäute zu schädigen. Daher sind unbehandelte Cashewkerne gesundheitsschädlich. Auch Cashews, die als naturbelassen angeboten werden, sind vorher gedämpft und danach getrocknet worden. Sie enthalten aber keine Zusätze wie Salz oder Aromastoffe.

Cashews in der asiatischen Küche

Cashewkerne schmecken mild-nussig und sind nicht ganz so hart wie echte Nüsse. Sie zergehen nach dem ersten Biss fast auf der Zunge. Gehackt, halbiert oder in ganzen Stücken passen sie zu Gemüsegerichten ebenso wie zu Fisch und Fleisch. Zum Backen eignen sich fein gehackte Cashews ebenfalls. Experimentieren mit Cashews macht Spaß: Sie sind so vielseitig, dass ihr einfach ausprobieren könnt, welchem asiatischen Gericht sie das besondere Etwas geben. Das Rezept für eine asiatische Nudelpfanne mit gebratenen Nudeln und Cashews reichen wir bald nach! Einkaufen könnt ihr Cashews bei uns im Nüsse-und-Kerne-Shop. Da gibt es auch leckere Sonnenblumenkerne; Kürbiskerne, Wassermelonenkerne und die besonders aromatischen Pinienkerne von Heuschen & Schrouff.

So muss Sushi: Tipps zur Zubereitung der japanischen Reisröllchen

sushisetEs ist schon ein bisschen aufwendig, Sushi selbst zuzubereiten – vor allem, weil es mit einer Sorte nicht getan ist. Wenn ihr zum Sushi-Essen einladet, solltet ihr mindestens sechs Variationen anbieten. Wir verraten euch, wie ihr jetzt mit einem Minimum an Mühe köstliches Sushi für vier Personen zusammenstellen könnt. Denn wir haben es brandneu im Sortiment: das geniale Sushi-Set für Anfänger!

Sushi-Zubereitung leicht gemacht

Die Basis bildet Reis mit guten Klebeeigenschaften. Besonders gut geeignet ist Rundkornreis mit fester Struktur, häufig wird jedoch der preiswertere Mittelkornreis verwendet. In unserem Starter-Set findet ihr speziellen Sushi-Reis, der sich hervorragend verarbeiten lässt. Er muss gründlich gewaschen und eine halbe Stunde in kaltem Wasser eingeweicht werden. Anschließend wird er mit Seetangblättern gekocht. Zu unserem Set gehören darum die dunkelgrünen Yaki-Nori-Blätter, die ihr später zum Umwickeln braucht.

Ist der Reis fertig gegart, fehlt noch die richtige Würze aus Salz, Zucker, Reisessig und Reiswein. Mithilfe eines breiten Löffels wird die Würzmischung schnell untergehoben, danach soll der fertige Reis mit einem feuchten Tuch abgedeckt möglichst schnell erkalten. In früheren Zeiten wurde die Abkühlung durch das Zuwedeln kalter Luft mit einem Fächer beschleunigt.

Der gewürzte und abgekühlte Reis wird dann weiter verarbeitet, beispielsweise mit hauchdünnen rohen Fischscheiben vom Lachs, Thunfisch und Kabeljau, mit Garnelen und anderen Meeresfrüchten oder mit Avocado, Salatgurke und anderem Gemüse gefüllt. Anschließend wird der Reis in die Algen eingerollt und belegt. Diese Sushi-Form heißt Maki-Sushi, die mithilfe der Form und der Matte, die zu unserem Set gehören, ganz einfach gelingt. Ohne diese Hilfsmittel gelingen die handgeformten Nigiri-Sushis, bei denen der Reis portionsweise geformt, belegt und mit geröstetem Sesam bestreut wird.

Zum Sushi-Essen gehören unbedingt Dips wie Wasabipaste (könnt ihr auch selbst aus Pulver zubereiten) und Sojasoße. Es empfiehlt sich, zwischen verschiedenen Sorten mit eingelegtem Ingwer die Geschmacksnerven zu „neutralisieren“. Ihr könnt Sushi gut mit den Fingern essen, Stäbchen erleichtern die Sache aber. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Asiatischer Karotten-Kohlrabi-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam

wasabisesam

Wer bei Kohlrabi nur an zerkochte Würfel denkt, die in heller Soße schwimmen und irgendwie mehlig schmecken, wird behaupten: „Kohlrabi mag ich nicht!“ Vielleicht solltet ihr in dem Fall aber Kohlrabi als Rohkost eine Chance geben, innig vereint mit knackigen Karotten und würzigem Koriander.

Asiatische Kräuterfrische auf die Küchentische

Die Kombination von Karotten, Kohlrabi & Koriander wird gekrönt mit geröstetem Sesam. Superschnell zubereitet ist dieser köstliche Asia-Salat, wenn ihr eine Küchenmaschine besitzt, um die Karotten und Kohlrabi zu raspeln. Es funktioniert aber auch mit einer gewöhnlichen Handraspel, dauert nur etwas länger. Aber Achtung: Dieser Salat schmeckt nur ganz frisch! Anders als Kartoffel- oder Nudelsalat, die sich auf Vorrat zubereiten lassen und am zweiten Tag oft noch besser schmecken, muss dieser Salat sofort aufgetischt und gegessen werden.

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

Den Koriander waschen und fein zupfen oder hacken, anschließend die Sesamsamen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett langsam rösten. Wenn er zu duften beginnt, Pfanne vom Herd nehmen. In der Zwischenzeit Kohlrabi und Karotten putzen, schälen und grob raspeln.

Nun die Kohlrabi- und Karottenraspeln mit dem Koriander und Zitronensaft vermischen. Nach Geschmack salzen und pfeffern und mit Sesamöl vermengen. Zum Schluss mit dem gerösteten Sesam garnieren – fertig!

Tipp: Die Anteile von Kohlrabi und Karotten dürfen nach Belieben variiert werden, sehr gut schmeckt der Salat auch mit einem höheren Kohlrabianteil und weniger Karotten. Sie sind dann sozusagen nur der Farbtupfer und weniger geschmacksprägend. Umgekehrt funktioniert es auch. Probiert einfach aus, welches eure Lieblings-Mischung ist. Und noch ein Tipp: Es gibt auch fix und fertig gerösteten Sesamsamen zu kaufen. Aber Vorsicht, dieser hier ist extrem scharf und eigentlich für Sushi gedacht. Wir haben auch mildere Sorten im Angebot.

Aus dem Asia-Kräutergarten: Koriander, Galanga & Co

KräuterBei aller Liebe zur mediterranen Kräutervielfalt: Wenn es einmal etwas exotischer sein soll als Thymian, Oregano, Salbei und Rosmarin bietet Asien eine reiche Auswahl an ungewöhnlichen und überraschend vielfältig einsetzbaren Kräutern. Es macht Spaß, zur Abwechslung einmal mit den Düften und Nuancen asiatischer Kräuter zu experimentieren – und es regt die Geschmackssinne an.

Asia-Märkte mit einer Frischetheke haben meistens eine Auswahl typischer Kräuter vorrätig. Wichtig ist hier aber nicht nur die Art der Lagerung im Laden selbst, sondern der Transportweg. Wir vom Asia-Markt Wing achten darauf, dass unsere frischen Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse den Transport dank optimaler Lagerung unbeschadet überstehen. Und auch wenn wir bei einer Online-Bestellung frische Produkte auf die Reise zu euch nach Hause schicken, achten wir auf einen schnellen Versand. Aus diesem Grund versenden wir nicht übers Wochenende, denn wir möchten euch wirklich nur das Beste liefern – und das im besten Zustand!

KorianderWas aber haben wir für euch momentan vorrätig? Immer wieder eine Entdeckung wert ist unser frischer Koriander. Wir wissen, dass Koriander nicht jedermanns Geschmack trifft, denn er hat ein sehr eigenes, intensives Aroma. Bei falscher Verwendung kann dies leicht zu dominant wirken. Wer sich aber grundsätzlich mit dem entfernt an Ingwer und Zitrone erinnernden Eigengeschmack anfreunden kann, wird ihn lieben. Zum Kochen solltet ihr auf getrockneten oder pulverisierten Koriander zurückgreifen, der frische sollte fein gehackt roh genossen werden. Er schmeckt fantastisch in nicht alltäglichen Salatkreationen, so zum Beispiel zusammen mit geraspelten Kohlrabi und Möhren, abgeschmeckt mit Sesamöl und Zitronensaft – der Frischekick auf jeder Party!

Sehr fein und speziell schmeckt auch das Thai-Basilikum, das einige von euch vielleicht unter dem Namen Krapao kennen. Es ist DAS Küchenkraut in Asien, ähnlich wie in Deutschland die Petersilie. Leicht scharf und zugleich süß, unterscheidet es sich komplett von dem Basilikum, mit dem wir gewöhnlich unsere Tomatensoße würzen. Krapao und Koriander harmonieren miteinander und lassen sich daher gut kombinieren, beispielsweise in einem asiatischen Nudelsalat. Außer Krapao gibt es noch zwei weitere Varianten, die aber nicht ganz so häufig verwendet werden: Horapa mit dezentem Anisaroma und Maenglak, das sogenannte Zitronenbasilikum.

Ein Klassiker der asiatischen Gewürze ist Galanga, auch als Galgant bekannt. Dieser Thai-Ingwer entfaltet als frische Wurzel seinen charakteristischen Geschmack am besten. Aber auch als Pulver oder Paste findet er Verwendung. Kühl und trocken gelagert hält er sich einige Tage lang knackig frisch.

Wie immer findet ihr in Kürze auch passende neue Kräuterrezepte bei uns. Zur Gartensaison kredenzen wir euch das eine oder andere partytaugliche Schmankerl. Eines davon ist der leckere Kohlrabi-Möhren-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam.

Rezepte mit Garnelenpaste: pikant, würzig, lecker!

AsiaDas Abenteuer Garnelenpaste beginnt mit den passenden Rezepten. Wir haben einige für euch gesammelt, die wirklich einfach nachzumachen sind. Viel Spaß beim Zubereiten und Genießen!

Soße für asiatische Wok- und Pfannengerichte

Hierfür benötigt ihr lediglich Kokosnussmilch, Erdnussöl, Thai Currypaste  nach gewünschter Schärfe (die rote Paste passt am besten) und die Garnelenpaste. Zunächst wird ein Esslöffel Currypaste mit einer Messerspitze Garnelenpaste verrührt und im Wok oder in der Pfanne angebraten. Dann gebt ihr einen Schuss Erdnussöl hinzu und löscht nach etwa zwei Minuten mit der Kokosnussmilch ab. Kurz aufkochen lassen und genießen zu Gemüse- und Fleischgerichten.

Fischröllchen am Spieß

Hierfür braucht ihr für vier Portionen

  • 150 g Shrimps geschält
  • 300 g Fischfilet nach Geschmack
  • 3 grüne Chilis
  • 1 Teelöffel Rohrzucker oder Palmzucker
  • 50 g Kokosraspel oder geriebene Nüsse nach Geschmack
  • 1 Teelöffel Garnelenpaste
  • Salz und Pfeffer sowie
  • Öl zum Braten
  • 12 Schaschlikspieße oder Zitronengrashalme

Fisch und Shrimps werden gewaschen, trocken getupft, in kleine Stücke geschnitten und püriert. Klein geschnittene und entkernte Chilischoten, Salz, Pfeffer, Garnelenpaste, Kokosraspeln und Zucker mit dem Püree gut mischen, bis ein Teig entstanden ist. Diesen formt ihr zu einer dicken Rolle, die in gleichmäßig dicke Scheiben geschnitten wird. Jede Scheibe wird um je einen Spieß oder Zitronengrashalm gewickelt. Diese Spieße werden in einer Pfanne mit reichlich heißem Öl gebraten – ein köstlicher Snack für die Fingerfood-Party!

Marinieren mit Garnelenpaste

Zu jeder Marinade, die ihr üblicherweise zum Einlegen von Fleisch, Fisch oder Tofu verwendet, könnt ihr Garnelenpaste hinzufügen. Eine Messerspitze reicht aus, um den Gerichten das pikante Etwas zu verleihen. Ganz wichtig: Probiert die Marinade erst nach dem Erhitzen durch Braten oder Frittieren der marinierten Sachen, denn in kaltem Zustand ist die Garnelenpaste überaus dominant. Guten Appetit und viel Spaß beim Experimentieren!

Abnehmen mit asiatischer Kost

gemueseDas Ende des Winters ist nah, und noch immer sind viele gute Vorsätze fürs neue Jahr noch nicht umgesetzt. Gesünder essen, weniger Fleisch, weniger Fett, abnehmen … der Zeitpunkt ist jetzt günstig. Wann, wenn nicht jetzt, in der Fastenzeit vor Ostern, soll es dem Winterspeck endlich an den Kragen gehen? Eine gute Alternative zu herkömmlichen Diätplänen ist eine gesunde asiatische Mischkost mit Reis, Reisnudeln, Sojaprodukten, Obst, Gemüse, Kräutern, exotischen Gewürzen, die den Stoffwechsel aktivieren – und dazu reichlich grüner Tee.

Gäbe es die eine einfache, wohlschmeckende und dauerhaft wirksame Diät, wäre alles ganz einfach. Vor allem würden nicht Jahr für Jahr neue, angeblich wundersame Kuren und Ernährungspläne in Mode kommen – um nach kurzer Zeit sang- und klanglos wieder zu verschwinden. Durchsetzen konnte sich keine der angeblichen Wunderdiäten. Die Menschen sind einfach zu unterschiedlich in ihrem Essverhalten und in ihren Geschmäckern. Der eine hat keine Probleme damit, sich über Wochen hauptsächlich von Eiweißshakes zu ernähren, der andere glaubt dem Versprechen, er könne im Schlaf schlank werden und der nächste liebt es, abwechslungsreich zu kochen und nimmt dafür auch umständliches Kalorienzählen in Kauf. Viel einfacher ist es, asiatische Kost in den Speiseplan zu integrieren.

Die Vielfalt frischer, gesunder Lebensmittel auskosten

Besser und vor allem auf lange Sicht erfolgreicher als Crash-Diäten und Fastenkuren ist eine dauerhafte Änderung des Speiseplans. Liebhaber der Asia-Küche haben die besten Voraussetzungen, sich auch ohne Diät kalorienarm und „leicht“ zu ernähren. Es muss dabei gar nicht der berühmte japanische „Okinawa“-Ernährungsstil sein, der momentan in Mode ist.

Viele Europäer können sich mit Fisch, Misosuppe und Reisbrühe zum Frühstück nicht so recht anfreunden. Eine gute Alternative ist Milchreis (am besten mit Sojamilch gekocht) oder Müsli mit Obst. Auch auf Milchprodukte müsst ihr nicht ganz verzichten, es empfiehlt sich jedoch, sie bewusster zu sich zu nehmen und dort, wo es möglich ist, auf milchfreie Varianten auszuweichen.

Gesunde Lebensmittel, die ihr nahezu unbegrenzt essen könnt, sind Meeresfrüchte, Fisch, knackiges Gemüse, Algen, Sojasprossen. Einschränken solltet ihr den Verzehr von Milchprodukten, Eiern, Fleisch und allem Frittierten. An Beilagen wie Süßkartoffeln, Buchweizen, Reis, und Reisnudeln könnt ihr euch satt essen, solange sie nicht mit fetten Soßen kombiniert werden. Salz sollte nur sehr sparsam verwendet werden, aber wenn ihr mit frischen Kräutern und exotischen Gewürzen kocht, werdet ihr kein Salz vermissen.

Schaut doch wieder mal in die Frische-Abteilung unseres Online-Shops. Denn bei uns im Asiamarkt-Wing findet ihr sie: die gesunde feine Kost aus Fernost!

Weihnachten in Asien

Foto: Keith Bacongco

Foto: Keith Bacongco

In großen Schritten nähern wir uns dem Weihnachtsfest und Neujahr. Weltweit wird der Beginn des neuen Jahres fröhlich gefeiert, so auch in Asien. Doch auch Weihnachten ist in aller Welt beliebt und bekannt. In vielen Ländern Asiens leben Christen, aber die Angehörigen anderer Religionen haben den Brauch teilweise ebenfalls übernommen.

So gilt in Indien und Pakistan – inspiriert von den Festlichkeiten Amerikas – Weihnachten als „der große Tag“ mit Santa Claus und vielen Geschenken, Weihnachtsferien, Weihnachtsliedern und Krippenspielen. Gemeinsam wirken Kinder – Christen und Hindus – in den Missionsschulen an den Festlichkeiten mit. In Bangladesch ist Weihnachten gar als gesetzlicher Feiertag verankert, an dem sich ähnlich wie bei uns Familien im großen Kreis zusammenfinden.

Auch die indonesische Bevölkerung kennt Weihnachten, obwohl es keinen offiziellen Feiertag, gibt. In China zeigen sich westliche Einflüsse zu Weihnachten insbesondere in den Großstädten. Auch ohne arbeitsfreien Feiertag und christliche Prägung erfreuen sich Dekorationen und Christbaumschmuck wachsender Beliebtheit.

In Südkorea hingegen ist Weihnachten ein echter Feiertag, an dem Christen wie Nicht-Christen freihaben, Weihnachtsmusik hören, Christbäume schmücken und miteinander ein Festessen einnehmen.
Die katholische Bevölkerung der Philippinen feiert so ausdauernd Weihnachten, dass ihre Festlichkeiten als die längsten der Welt gelten. Von der Christmette bis zum traditionellen Weihnachtsessen – allerdings nicht mit Pute oder Gans, sondern mit Schinken und Käse – wird Weihnachten auf den Philippinen ausgiebig zelebriert.

Japaner kennen Weihnachten, viel bedeutender ist in Japan aber der Neujahrstag. Während zu Weihnachten eher Spaß und Party angesagt ist, finden Familien sich zu Neujahr zusammen, einem gesetzlichen Feiertag.

Dass die Welt zusammenwächst, zeigt sich an Weihnachten ganz besonders deutlich. Jenseits von Marketingstrategien, Kommerz und Geschenken wünschen wir allen Menschen dieser Welt persönliche Zufriedenheit und ein friedliches Miteinander. Gutes Essen verbindet. Wie wäre es also zu Weihnachten einmal mit einem fern(k)östlichen Festtagsmenü? Oder zu Neujahr statt Fondue und Raclette eine indische Reistafel – lasst euch beim nächsten Mal von ein paar Menüvorschlägen der asiatischen Art überraschen!

Eine Delikatesse aus Hunan: Hühnchen Dong’an

Chef cooking wokDies scharfe Gericht mit Hühnerfleisch und viel Ingwer wurde nach seinem Ursprungsgebiet benannt, dem Keis Dongan (东安县) im Süden der Region Hunan. Es soll erstmals schon vor mehr als 1.000 Jahren zubereitet worden sein und seither hat sich an seiner traditionellen Rezeptur kaum etwas geändert. Statt eines ganzen Huhns wird heute allerdings oft nur mageres Hühnerbrustfleisch verwendet, wer mag, kann aber auch ein komplettes Hühnchen kochen und für dieses Gericht verwerten. Hauptgewürze sind Chili und Ingwer, abgeschmeckt wird mit Reiswein und Reisessig und gebraten wird das Fleisch in Erdnussöl. Zum Schluss sorgt ein Hauch von Sesamöl für einen besonders nussigen Geschmack.

Wie immer findet ihr viele Zutaten bei uns im Onlineshop: vom Duftreis über Sesamöl, Szechuanpfeffer, Reiswein bis zum Reisessig.

Zutaten für 4 Personen

400 g Hühnerbrust
1 Stückchen geschälter, fein geschnittener Ingwer
4 kleine rote Paprikaschoten
1 Lauchstange, in feine Streifen geschnitten
5 TL Reiswein
50 ml Reisessig
1/2 TL Salz
100 ml Fleischbrühe
2,5 EL Speisestärke
2,5 EL kaltes Wasser
Erdnussöl
1 TL Sesamöl
Szechuanpfeffer nach Geschmack
Glutamat nach Geschmack

Zubereitung

Die Hühnchenbrust sorgfältig unter fließendem Wasser waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Paprikaschoten klein würfeln und die Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren.

Dann das Erdnussöl  in einem Wok kräftig erhitzen. Nun die Hühnerstreifen zusammen mit Paprikawürfeln und Ingwer im Wok unter stetigem Rühren scharf anbraten. Auf kleine Flamme stellen und  Reiswein, Reisessig, Szechuanpfeffer und Salz zugeben, kurz vermischen und weiter braten. Jetzt die Fleischbrühe angießen und alles miteinander so lange schmoren, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist. In der Zwischenzeit den Lauch in einem zweiten Wok oder einer großen, tiefen Pfanne leicht anbraten, in Wasser aufgelöste Speisestärke zugießen, anschließend das vorbereitete Hühnerfleisch  unterheben und noch einmal kurz schmoren lassen. Zum Schluss mit ein wenig Sesamöl aromatisieren. Dazu passt am besten ein aromatischer Duftreis. Wir wünschen guten Appetit!