Berühmte Städte und Regionen Asiens – 東京 Tokio

Quelle: Wikimedia (Cors)

Quelle: Wikimedia (Cors)

Wenn im Jahr 2020 die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden, wird die größte Stadt Japans auf dieses sportliche Ereignis bestens vorbereitet sein. Denn bereits 1964 hat Tokio die Ehre gehabt, Austragungsort der Olympischen Spiele zu sein, und dieser besonderen Ehre ist man sich bewusst. Tokio wird in die Fußstapfen von Athen, London, Los Angeles und Paris treten, die ebenfalls zwei Mal Gastgeber der Welt sein durften. Die Japaner freuen sich auf die Sportlerinnen und Sportler aus den verschiedensten Nationen. Sie werden die Gäste in der Stadt Tokio ebenso heiter wie zuvorkommend empfangen und ihnen das Land auch kulinarisch sicherlich näherbringen.

Tokio, die „östliche Hauptstadt“ auf der Halbinsel Honshū, ist mit mehr als 36 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion der Welt. Die Stadt gilt als wahres Paradies für Liebhaber fernöstlicher Kochkunst: Rund 200 Sterne-Restaurants der gehobenen Klasse gibt es, Tendenz stetig wachsend. Was die japanische Küche jenseits von Sushi zu bieten hat, lässt sich nirgendwo besser als in Tokio entdecken und „erschmecken“.

Gaumenkitzel der gehobenen Kategorie: Kaiseki Ryori

Leichte Küche in vielen Gängen, jedes einzelne Gericht raffiniert zubereitet und stilvoll serviert: Das ist Kaiseki Ryori. Die traditionellen vegetarischen Kleinigkeiten, die zur Teezeremonie gereicht wurden, inspirierten Chefköche edler Restaurants zu besonderen Kreationen. Kaiseki-Restaurants fühlen sich der Tradition verpflichtet, verarbeiten in ihren Menüs aber auch Fleisch und Fisch. Alle Zutaten sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und passend zur Jahreszeit ausgewählt. Das gilt auch für das Porzellan – alles ist von erstklassiger Qualität. Ein gutes Kaiseki Ryori erkennt man an der Vielzahl der einzelnen Gerichte und an der abschließenden feierlichen Teezeremonie.

Delikatesse für Unerschrockene: Kugu (Kugelfisch)

Die Zubereitung des hochgiftigen Kugelfisches erfordert viel Wissen und Können – das Verspeisen der verschiedenen Kugelfisch-Gerichte mit dem Namen Kugo erfordert hingegen etwas Mut. Aus früheren Jahren sind etliche Todesfälle nach dem Verzehr dieser für Tokio typischen Spezialität bekannt. Heute dürfen nur speziell ausgebildete Köche nach Erhalt einer Urkunde und nach ausdrücklicher behördlicher Genehmigung echten Tora-Fugu (Tigerfisch-Fugu) zubereiten. Gästen werden in Fugu-Restaurants meist acht Gänge serviert, mit einer Suppe und gegrillten Filets. Im Sommer dürfen nur gezüchtete Kugelfische zubereitet werden, weil diese kaum Gift enthalten. Bei den wild lebenden Kugelfischen ist die Giftkonzentration im Sommer am höchsten.

Giftigen Kugu bieten wir euch in unserem Shop lieber nicht an – dafür findet ihr aber viele andere japanische Köstlichkeiten. Wir empfehlen euch unsere japanischen Miso-Suppen, die ihr einfach nur noch erhitzen müsst. Mit den Miso-Pasten lassen sich Speisen nach Belieben verfeinern und würzen. Miso findet ihr in der Rubrik japanische Lebensmittel.

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Die philippinische Küche entdecken

PhilippinenWir gehen thailändisch essen, vietnamesisch und chinesisch. Japanisches Sushi kennen wir fast so gut wie Ungarisches Gulasch. Wenn ihr einmal darauf achtet: Es gibt praktisch keine philippinischen Restaurants in Deutschland. Dabei ist die philippinische Küche besser als ihr Ruf. Hier erfahrt ihr Wissenswertes über die südostasiatischen Spezialitäten des Inselstaates.

Was in Spanien die Tapas sind, sind auf den Philippinen die Bulutan. Kleine Snacks, oft auf Spießen gegrillt, aus Fleisch oder Meeresfrüchten werden mit einer süßen, scharfen und sauren Soße verspeist. Siopao sind mit Gemüse, Fisch oder Fleisch gefüllte Teigtaschen ähnlich wie unsere Brötchen. Siopao werden gegrillt oder gedämpft. Wenn Balaw-Balaw (sprich Balau-Balau mit Betonung auf dem „au“) serviert wird, handelt es sich um eine köstliche Paste aus fermentierten Garnelen.

Wenn ihr in eurer Nähe ein philippinisches Restaurant findet oder einmal Urlaub auf einer der 7107 Inseln macht, probiert unbedingt den Kinilaw na Tanguige, einen köstlichen Salat aus rohem Fisch (Tanguige, hierzulande wird oft Wolfsbarsch verwendet) mit frischen Chilis, Zwiebeln, Tomaten und einem Dressing aus Kalamansi. Kalamansi sehen aus wie kleine Limonen und schmecken wie eine Mischung aus Zitrone und Mandarine. Fleisch und Fisch werden traditionell in einer Soße aus Kokosmilch und Ingwer gekocht. Frischer Fisch landet oft einfach auf dem Grill und wird mit verschiedenen Soßen serviert. Reis darf bei keiner Mahlzeit fehlen.

Die Philippinen sind ein einziges Paradies für Süßmäuler. Die philippinische Mango gilt als die beste der Welt. Sie ist supersaftig und aromatisch und hat so gut wie keine Fasern. Die heimischen Ananasfrüchte und  Bananen werden in alle Welt exportiert und gelten als Delikatessen. Als Dessert bekommen sie eine Karamellschicht und werden frittiert. Philippinische Desserts, Kuchen und Eis zeigen sich sehr süß und farbenfroh; mit Lebensmittelfarben wird nicht gegeizt. Ein Beispiel ist das Halo-Halo aus Eiscreme, fruchtigem bunten Gelee in Würfelform, kandierten Nüssen, Crushed Ice und – meist gezuckerter – Dosenmilch.

Wer sich einlässt auf die philippinische Küche, wird positiv überrascht werden. Viel Spaß beim kulinarischen Inselhüpfen!

Abnehmen mit asiatischer Kost

gemueseDas Ende des Winters ist nah, und noch immer sind viele gute Vorsätze fürs neue Jahr noch nicht umgesetzt. Gesünder essen, weniger Fleisch, weniger Fett, abnehmen … der Zeitpunkt ist jetzt günstig. Wann, wenn nicht jetzt, in der Fastenzeit vor Ostern, soll es dem Winterspeck endlich an den Kragen gehen? Eine gute Alternative zu herkömmlichen Diätplänen ist eine gesunde asiatische Mischkost mit Reis, Reisnudeln, Sojaprodukten, Obst, Gemüse, Kräutern, exotischen Gewürzen, die den Stoffwechsel aktivieren – und dazu reichlich grüner Tee.

Gäbe es die eine einfache, wohlschmeckende und dauerhaft wirksame Diät, wäre alles ganz einfach. Vor allem würden nicht Jahr für Jahr neue, angeblich wundersame Kuren und Ernährungspläne in Mode kommen – um nach kurzer Zeit sang- und klanglos wieder zu verschwinden. Durchsetzen konnte sich keine der angeblichen Wunderdiäten. Die Menschen sind einfach zu unterschiedlich in ihrem Essverhalten und in ihren Geschmäckern. Der eine hat keine Probleme damit, sich über Wochen hauptsächlich von Eiweißshakes zu ernähren, der andere glaubt dem Versprechen, er könne im Schlaf schlank werden und der nächste liebt es, abwechslungsreich zu kochen und nimmt dafür auch umständliches Kalorienzählen in Kauf. Viel einfacher ist es, asiatische Kost in den Speiseplan zu integrieren.

Die Vielfalt frischer, gesunder Lebensmittel auskosten

Besser und vor allem auf lange Sicht erfolgreicher als Crash-Diäten und Fastenkuren ist eine dauerhafte Änderung des Speiseplans. Liebhaber der Asia-Küche haben die besten Voraussetzungen, sich auch ohne Diät kalorienarm und „leicht“ zu ernähren. Es muss dabei gar nicht der berühmte japanische „Okinawa“-Ernährungsstil sein, der momentan in Mode ist.

Viele Europäer können sich mit Fisch, Misosuppe und Reisbrühe zum Frühstück nicht so recht anfreunden. Eine gute Alternative ist Milchreis (am besten mit Sojamilch gekocht) oder Müsli mit Obst. Auch auf Milchprodukte müsst ihr nicht ganz verzichten, es empfiehlt sich jedoch, sie bewusster zu sich zu nehmen und dort, wo es möglich ist, auf milchfreie Varianten auszuweichen.

Gesunde Lebensmittel, die ihr nahezu unbegrenzt essen könnt, sind Meeresfrüchte, Fisch, knackiges Gemüse, Algen, Sojasprossen. Einschränken solltet ihr den Verzehr von Milchprodukten, Eiern, Fleisch und allem Frittierten. An Beilagen wie Süßkartoffeln, Buchweizen, Reis, und Reisnudeln könnt ihr euch satt essen, solange sie nicht mit fetten Soßen kombiniert werden. Salz sollte nur sehr sparsam verwendet werden, aber wenn ihr mit frischen Kräutern und exotischen Gewürzen kocht, werdet ihr kein Salz vermissen.

Schaut doch wieder mal in die Frische-Abteilung unseres Online-Shops. Denn bei uns im Asiamarkt-Wing findet ihr sie: die gesunde feine Kost aus Fernost!

Okinawa-Ernährung: „Lebenselixier“ Japans

SushiAusgewogene Ernährung und viel Bewegung – das scheint der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben zu sein. Die Bewohner einer im Pazifischen Ozean gelegenen japanischen Inselgruppe machen es den westlichen Ländern vor. Zu den Ryūkyū-Inseln gehören Yaeyama, Miyako und die Hauptinsel Okinawa Hontō, wo die Lebenserwartung der Menschen im „Dorf der Hundertjährigen“ weit über dem Durchschnitt westlicher Länder liegt. Die Lebensweise der vielen extrem alten Menschen auf der Insel ist der Gegenstand zahlreicher Studien.

Was aber macht nun das Geheimnis der außerordentlich langen Lebensspanne der Menschen auf Okinawa aus? Anscheinend ist die Kombination aus Ernährung sowie körperlicher und geistiger Betätigung ausschlaggebend. Im Mittelpunkt der Ernährung stehen mit Fisch und Tofu Nahrungsmittel, die grundsätzlich in der traditionellen Küche Japans eine bedeutende Rolle spielen. Zusätzliche Proteine liefern Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Nüsse, während Fleisch auf dem Speisezettel kaum vertreten ist. Während hierzulande durch den hohen Fleischkonsum häufig zu viel Eiweiß und zu viele gesättigte Fettsäuren zugeführt werden, ist die Versorgung mit Eiweiß auf Okinawa optimal – nicht nur die Menge stimmt, sondern auch die Zusammensetzung.

Gleiches gilt für die Kohlenhydrate und Fette. Minderwertige Weizenmehlprodukte und Zucker sind weitgehend unbekannt. Auf Okinawa sind Süßkartoffeln als ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle sehr beliebt. Sie sättigen hervorragend und setzen sich aus komplexen Kohlenhydraten zusammen. Statt Butter und Schmalz verwenden die Menschen auf Okinawa bevorzugt Rapsöl, das für seine gefäßschützenden Eigenschaften durch den Reichtum an Omega-3-Fettsäuren bekannt ist.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind die wirksamsten Mittel gegen schädliche freie Radikale. Sie sind in Gemüse und Obst enthalten, aber auch die für die Küche Okinawas typischen Sprossen und Algen sind reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Für den Stoffwechsel und die Verdauung sind Ballaststoffe wichtig, die zudem gut und lange anhaltend sättigen. Auch hier machen die Menschen auf Okinawa alles richtig, indem sie neben den bereits erwähnten Süßkartoffeln viel Soja, Reis und Kohl verzehren. Ein weiteres Merkmal der typischen Küche auf Okinawa ist das sparsame Salzen. Zum Würzen dienen frische und getrocknete Kräuter, Pilze und Ingwer.

Alles für die gesunde japanische Ernährung findet ihr in unserem Onlineshop bei den Lebensmitteln aus Japan.

Lebensmittel richtig auswählen – Kochen nach den 5 Elementen (Teil 3)

Ihr kennt nun theoretisch den Ansatz und die grundlegenden Prinzipien der 5-Elemente-Ernährung. Außerdem könnt ihr einschätzen, welche eurer Seiten – das Yin oder Yang – durch bestimmte Lebensmittel und entsprechende Zubereitung gestärkt werden soll. Im 3. Teil unserer Einführung in die Ernährungslehre nach den fünf Elementen wird es konkret: Was soll in den Einkaufskorb, welche Lebensmittel sind empfehlenswert?

Typische Yin-betonte Nahrungsmittel sind diverse Obst- und Gemüsesorten – beim Gemüse werden insbesondere Tomaten und Gurken empfohlen. Als Yin-bekräftigende Getränke gelten unter anderem Milch und grüne Teeaufgüsse. Gut für das Yang sind Fisch und Fleisch, Lauch, Fenchel und viele anregende Gewürze. Getrocknetes Obst ist ebenfalls empfehlenswert. Zudem gibt es noch die sehr wichtige Gruppe der weitgehend neutralen Lebensmittel, wie beispielsweise die meisten Getreidesorten und Hülsenfrüchte oder auch Möhren, Blumenkohl und Chinakohl.

Wenn es heißt, dass Yin für kalte und Yang für warme Speisen steht, kann das leicht zu einer Fehlinterpretation führen. In keinem Fall ist damit die tatsächliche Esstemperatur gemeint, sondern vielmehr die Eigenschaft der jeweiligen Nahrungsmittel. Eine ausgleichende Zusammensetzung wirkt sich auf das gesamte Wohlbefinden positiv aus: kein belastendes Völlegefühl mehr nach den Mahlzeiten, stattdessen mehr Energie und Vitalität im Alltag. Dabei müssen die Nahrungsmittel und Speisen nicht aus der chinesischen Küche stammen, auch regionale Küche kann sehr gut mit der Ernährung nach den fünf Elementen in Einklang gebracht werden.

Wichtig ist die Kombination der verschiedenen Geschmacksrichtungen, die den einzelnen Elementen zugeordnet werden. Typisch für Holz (sauer) sind Tomaten, Orangen und Essiggurken, für Feuer (bitter) Schafskäse, Rote Beete und Rucola. Für Erde (süß) stehen beispielsweise Kartoffeln, Möhren und Mais, für Metall (scharf) Senf und Zwiebeln, für Wasser (salzig) Oliven, Hülsenfrüchte und Fisch. Dies sind nur einige wenige Beispiele, wer sich eingehender mit der Thematik auseinandersetzen möchte, findet umfassende Informationen in verschiedenen TCM-Ernährungsratgebern, die teilweise auch Küchentipps und Rezepte beinhalten.

Stöbert doch einfach mal im Asiamarkt Wing nach Lebensmitteln, die nicht nur fantastisch schmecken, sondern euch auch zu mehr Energie und Schwung verhelfen!

Immer im Gleichgewicht – Ernährung nach den 5 Elementen (Teil 2)

Wie versprochen geht es nun weiter mit der chinesischen Ernährungslehre nach den fünf Elementen. Die Grundregeln haben wir euch schon im 1. Teil erklärt, aber wer nicht mit dem Prinzip Yin & Yang vertraut ist, weiß vielleicht nicht, welchem Typ er überhaupt entspricht. Erst auf Basis der richtigen Zuordnung lassen sich aber die Lebensmittel herausfiltern, die ein eventuelles Ungleichgewicht ausgleichen können.

Yin- oder Yang-Typ?

Schließe die Augen und stelle dir einen Berg vor. Die eine Seite des Berghangs wird von der Sonne erhellt und erwärmt, die Erde ist durch die Hitzeeinwirkung trocken. Die andere Seite des Berghangs liegt aber im ewigen Schatten, hierher dringt kein Sonnenstrahl. Hier herrscht Dunkelheit, es ist kühl und der Boden ist feucht. Die Sonnenseite entspricht dem Yang, die Schattenseite symbolisiert das Yin. Mit welcher Seite des Berges identifizierst du sich, wie siehst du dich?

Menschen, die sehr leicht frösteln, die Wärme und Sonne aber lieben und ihren Urlaub bevorzugt im heißen und trockenen Klima verbringen, sind energetisch auf der Schattenseite des Berges, also im Yin. Sie brauchen den Ausgleich durch dem Yang entsprechende Lebensmittel, die trocknen und von innen wohlig wärmen.

Wer unter Hitze eher leidet, sich im Sommer nach einem schattigen und kühlen Rückzugsort sehnt und auch im Urlaub eher gemäßigtere Temperaturen vorzieht, befindet sich energetisch gesehen im Yang. Er profitiert von einem Ausgleich durch kühlende und feuchte Speisen, die dem Yin zugeordnet werden. Es geht also um den Ausgleich, aus einfachen Lebensmitteln werden Mittel zum ausgewogenen Leben, einem Leben in Harmonie und Balance.

Wie ihr die Lebensmittel aus unsrem Asiamarkt-Wing für die 5-Elemente-Ernährung richtig einsetzt und kombiniert, erfahrt ihr bald im dritten und letzten Teil.

Ernährung nach den 5 Elementen (Teil 1)

Wir essen, also sind wir. Aber was essen wir eigentlich, und wie wirkt sich die Art der Ernährung auf unser Wohlbefinden aus? Wir alle haben eine ungefähre Ahnung davon, was unter „gesunder Ernährung“ zu verstehen ist: möglichst frisch, vollwertig und naturbelassen, wenig (und nur gutes) Fett, Fleisch in Maßen, nicht in Massen und wertvolle komplexe Kohlenhydrate statt einfache Kohlenhydrate. Aber für viele bleibt das graue Theorie, der Alltag sieht anders aus. Fast Food, Zucker und Fett sind einfach zu verlockend.

Wer Probleme hat, die gängigen Ernährungsempfehlungen in die Tat umzusetzen, sollte sich einmal mit dem Ansatz der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) befassen, genauer mit der Ernährungslehre von den fünf Elementen. Hier werden keine Nahrungsmittel pauschal verboten, sondern die Ernährung soll dem inneren harmonischen Gleichgewicht zwischen Yin und Yang dienen. Alle Lebensmittel werden entweder dem Yin (Kälte) oder Yang (Wärme) zugeordnet, was aber nichts über die Art der Zubereitung aussagt, sondern nur die „innere“ Eigenschaft meint. Die echte traditionelle Lehre unterscheidet sogar fünf Eigenschaften, es kommt noch heiß, neutral und erfrischend hinzu. Zusätzlich bilden die fünf Elemente Holz (sauer), Feuer (bitter), Erde (süß), Metall (scharf) und Wasser (salzig) jeweils eine Geschmacksgruppe. Grundsätzlich sollen bevorzugt Lebensmittel aus der Region verzehrt werden.

Nach einer Bestimmung des individuellen Yin- und Yang-Anteils wird der Speiseplan entsprechend angepasst. Dabei bilden neutrale Speisen die Grundlage, kombiniert mit einer verstärkten Zufuhr von Yin- oder Yang-Lebensmitteln. Zugleich sollen in jeder Mahlzeit die fünf Geschmacksrichtungen enthalten sein.
In der nächsten Folge erklären wir euch, wie ihr erkennt, ob ihr eher ein Yin- oder ein Yang-Typ seid und welche Lebensmittel den fünf Elementen entsprechen. Natürlich findet ihr im Asiamarkt-Wing alles, was ihr für die 5-Elemente-Ernährung braucht. Auch dazu geben wir euch später noch Tipps.

Hier geht es zum 2. Teil der 5-Elemente-Ernährungslehre.