Asiatische Knabberei: Nüsse, Kerne & Körner

CashewkerneNicht nur Eichhörnchen sammeln im Herbst Nüsse – auch wir Menschen greifen im letzten Drittel des Jahres bei Nüssen besonders gerne zu. Als gesunde Knabberei für zwischendurch überzeugen Nüsse und Kerne oder Körner ebenso wie als geröstete Zutat für asiatische Wok-Gerichte und Salate. Wir haben für euch in unser Warenregal geschaut und stellen euch heute eine Nuss vor, die gar keine Nuss ist, sondern ein Kern: Cashewnüsse – oder richtiger Cashewkerne – sind nämlich die Kerne der Kaschufrucht, die am Kaschubaum reifen.

Herkunft der Cashews

Cashews sind nierenförmig gebogen. Vermutlich nannten daher die indianischen Ureinwohner Brasiliens den dazugehörigen Baum Acaju, was übersetzt Nierenbaum bedeutet. Die Früchte dieses Baums heißen Kaschuapfel oder auch Elefantenlaus. Ursprünglich wuchsen die immergrünen Laubbäume in Südamerika (Brasilien). Im 16. Jahrhundert sorgten die Portugiesen dafür, dass sie in anderen Kontinenten heimisch wurden, so auch in Asien und Afrika. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Brasilien und Ostafrika Plantagen, wo Kaschubäume angepflanzt werden, um Cashews für den Export zu ernten. Heute werden Cashews auch in Indien und Westafrika angebaut. Die Weiterverarbeitung der Kerne unterschiedlichster Herkunft erfolgt oft in Indien, Indonesien und Vietnam. Die Früchte selbst werden nicht exportiert, da sie extrem empfindlich sind und schnell verderben. Aus ihnen wird im Erzeugerland aber Saft oder Marmelade hergestellt.

Warum Cashewkerne nicht „roh“ verzehrt werden dürfen

Cashews mit Schale sind ungenießbar, denn die Schale enthält ein stark ätzendes Öl. Daher wird sie durch Erhitzen mit Dampf und/oder Rösten entfernt. Würde man sie manuell ohne Hitze lösen, blieben noch Reste des Öls auf dem Kern – genug, um die Schleimhäute zu schädigen. Daher sind unbehandelte Cashewkerne gesundheitsschädlich. Auch Cashews, die als naturbelassen angeboten werden, sind vorher gedämpft und danach getrocknet worden. Sie enthalten aber keine Zusätze wie Salz oder Aromastoffe.

Cashews in der asiatischen Küche

Cashewkerne schmecken mild-nussig und sind nicht ganz so hart wie echte Nüsse. Sie zergehen nach dem ersten Biss fast auf der Zunge. Gehackt, halbiert oder in ganzen Stücken passen sie zu Gemüsegerichten ebenso wie zu Fisch und Fleisch. Zum Backen eignen sich fein gehackte Cashews ebenfalls. Experimentieren mit Cashews macht Spaß: Sie sind so vielseitig, dass ihr einfach ausprobieren könnt, welchem asiatischen Gericht sie das besondere Etwas geben. Das Rezept für eine asiatische Nudelpfanne mit gebratenen Nudeln und Cashews reichen wir bald nach! Einkaufen könnt ihr Cashews bei uns im Nüsse-und-Kerne-Shop. Da gibt es auch leckere Sonnenblumenkerne; Kürbiskerne, Wassermelonenkerne und die besonders aromatischen Pinienkerne von Heuschen & Schrouff.

Berühmte Städte und Regionen Asiens – 東京 Tokio

Quelle: Wikimedia (Cors)

Quelle: Wikimedia (Cors)

Wenn im Jahr 2020 die Olympischen Spiele in Tokio stattfinden, wird die größte Stadt Japans auf dieses sportliche Ereignis bestens vorbereitet sein. Denn bereits 1964 hat Tokio die Ehre gehabt, Austragungsort der Olympischen Spiele zu sein, und dieser besonderen Ehre ist man sich bewusst. Tokio wird in die Fußstapfen von Athen, London, Los Angeles und Paris treten, die ebenfalls zwei Mal Gastgeber der Welt sein durften. Die Japaner freuen sich auf die Sportlerinnen und Sportler aus den verschiedensten Nationen. Sie werden die Gäste in der Stadt Tokio ebenso heiter wie zuvorkommend empfangen und ihnen das Land auch kulinarisch sicherlich näherbringen.

Tokio, die „östliche Hauptstadt“ auf der Halbinsel Honshū, ist mit mehr als 36 Millionen Einwohnern die größte Metropolregion der Welt. Die Stadt gilt als wahres Paradies für Liebhaber fernöstlicher Kochkunst: Rund 200 Sterne-Restaurants der gehobenen Klasse gibt es, Tendenz stetig wachsend. Was die japanische Küche jenseits von Sushi zu bieten hat, lässt sich nirgendwo besser als in Tokio entdecken und „erschmecken“.

Gaumenkitzel der gehobenen Kategorie: Kaiseki Ryori

Leichte Küche in vielen Gängen, jedes einzelne Gericht raffiniert zubereitet und stilvoll serviert: Das ist Kaiseki Ryori. Die traditionellen vegetarischen Kleinigkeiten, die zur Teezeremonie gereicht wurden, inspirierten Chefköche edler Restaurants zu besonderen Kreationen. Kaiseki-Restaurants fühlen sich der Tradition verpflichtet, verarbeiten in ihren Menüs aber auch Fleisch und Fisch. Alle Zutaten sind sorgfältig aufeinander abgestimmt und passend zur Jahreszeit ausgewählt. Das gilt auch für das Porzellan – alles ist von erstklassiger Qualität. Ein gutes Kaiseki Ryori erkennt man an der Vielzahl der einzelnen Gerichte und an der abschließenden feierlichen Teezeremonie.

Delikatesse für Unerschrockene: Kugu (Kugelfisch)

Die Zubereitung des hochgiftigen Kugelfisches erfordert viel Wissen und Können – das Verspeisen der verschiedenen Kugelfisch-Gerichte mit dem Namen Kugo erfordert hingegen etwas Mut. Aus früheren Jahren sind etliche Todesfälle nach dem Verzehr dieser für Tokio typischen Spezialität bekannt. Heute dürfen nur speziell ausgebildete Köche nach Erhalt einer Urkunde und nach ausdrücklicher behördlicher Genehmigung echten Tora-Fugu (Tigerfisch-Fugu) zubereiten. Gästen werden in Fugu-Restaurants meist acht Gänge serviert, mit einer Suppe und gegrillten Filets. Im Sommer dürfen nur gezüchtete Kugelfische zubereitet werden, weil diese kaum Gift enthalten. Bei den wild lebenden Kugelfischen ist die Giftkonzentration im Sommer am höchsten.

Giftigen Kugu bieten wir euch in unserem Shop lieber nicht an – dafür findet ihr aber viele andere japanische Köstlichkeiten. Wir empfehlen euch unsere japanischen Miso-Suppen, die ihr einfach nur noch erhitzen müsst. Mit den Miso-Pasten lassen sich Speisen nach Belieben verfeinern und würzen. Miso findet ihr in der Rubrik japanische Lebensmittel.

Einfach asiatisch kochen: Dampfgarer, Wok-Pfanne & Co

Haushaltswaren-AsiaIn deutschen Küchen zählen Mikrowelle und Backofen zu den beliebtesten und am meisten genutzten Küchengeräten. Beides kommt in asiatischen Haushalten seltener zum Einsatz – unverzichtbar aber sind Dämpfer, Dampfgarer, Woks und vor allem: der automatische Reiskocher.

Kaum ein asiatischer Haushalt kommt ohne praktischen Reiskocher aus, der meistens mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet ist. Seit seiner Einführung in den 1950er Jahren in Japan ist er in ganz in Süd-, Südost- und Ostasien das mit Abstand wichtigste Küchenutensil. Oft wird schon morgens der Reis für den ganzen Tag zubereitet. Elektrische Reiskocher garantieren, dass er perfekt gelingt und nichts überkocht oder anbrennt. Außerdem kann in ihnen der fertig gekochte Reis über mehrere Stunden warm gehalten werden. In unserem Shop findet ihr Modelle der Marke Tristar mit unterschiedlichem Fassungsvermögen zwischen 0,6 Liter und 2,5 Liter. Sie sind antihaftbeschichtet und lassen sich besonders leicht reinigen. Wer einmal Reis in einem solchen Kocher nach der Dampfgarmethode zubereitet hat, wird begeistert sein.

Aromatisches Garen mit Dampf

Es gibt aber auch andere Methoden des Dampfgarens, beispielsweise mit stapelbaren Dampfkörben aus Bambus. Diese werden einfach mit Gargut gefüllt und in einen Topf oder Wok mit ausreichend (aber nicht zu viel!) kochendem Wasser eingesetzt. So lassen sich gleichzeitig mehrere Zutaten in nur einem Dampfbad garen. Zu Beginn kann es etwas schwierig sein, die richtige Garzeit zu ermitteln und Anbrennen zu verhindern. Ein Tipp für Anfänger: Legt die Böden der Körbe mit Backpapier aus!

Pfanne und Wok in einem!

Wenn ihr die Vorzüge eines Woks und einer klassischen Stielpfanne miteinander kombinieren wollt, testet doch einmal unsere Wok-Pfanne. Sie hat im Gegensatz zum traditionellen Wok einen abgeflachten Boden und eignet sich daher besonders gut für normale Elektroherdplatten und Ceran-Kochfelder.

Begeisterten Asia-Köchen empfehlen wir unsere Wokstäbchen, Bambusspieße, Schöpflöffel sowie Mörser und Stößel zum Herstellen frischer Gewürz- und Kräutermischungen. So macht asiatisch kochen richtig Spaß!

Asiatische Weinkarte

Wein-AsiaWer die asiatische Küche schätzt und zugleich ein Weinliebhaber ist, steht oft vor der Frage: Welcher Wein passt zu Gerichten wie Pekingente, Dim Sum oder Sushi? Dabei liegt die Antwort so nahe: nämlich Wein aus Asien zu servieren!

Mittlerweile gibt es in der Tat einige renommierte Weingüter in Thailand, China und anderen asiatischen Ländern. Allerdings ist die Weinbaukultur in Asien nicht vergleichbar mit der Tradition in Europa. Vor allem die klimatischen Bedingungen sprechen anscheinend gegen das Heranwachsen eines genießbaren Tropfens abseits des anerkannten Weingürtels, der die Breitengrade zwischen 30 und 50 umfasst.

Die tropischen Breitengrade

Ausnahmen bestätigen diese Regel immer öfter, so zum Beispiel die Shiraz-Weine von „Moonson Valley“, einem tropischen Weingut in Thailand. Die Thailänder selbst bevorzugen eindeutig süße, likörartige Weine. Weniger liebliche Tropfen aus den neuen Breitengraden, insbesondere diejenigen, die den Qualitätsnormen der relativ jungen „Thai Wine Association“ entsprechen, werden aber immer häufiger exportiert und zudem in thailändischen Hotels und Restaurants der gehobenen Klasse angeboten. Im Weinregal von AsiaWing findet ihr einen vollmundigen trockenen Shiraz: den Moonson Valley Rotwein aus Thailand, der perfekte Begleiter mittelscharfer Currygerichte und dunkler Fleischsorten.

Und was darf’s sonst sein?

Manchmal gestaltet sich die Weinauswahl schon aufgrund des Fehlens einer echten Hauptspeise schwierig. Typisch asiatisch sind zum Beispiel mehrere kleine, gedämpfte oder frittierte Gerichte, die sich zudem noch durch eine Vielzahl an Gewürzen auszeichnen. Hier harmoniert ein säurehaltiger, leichter Riesling. Er mildert die Schärfe und tritt nicht mit den ausgeprägten Geschmacksnuancen in Konkurrenz. Zu japanischen Fischgerichten wie Sushi passen tanninarme Rotweine und fruchtige Weißweine, beispielsweise ein leichter Weißburgunder. Zu süßlichen asiatischen Gerichten darf es aber durchaus auch ein kräftiger, vollmundiger Rotwein sein!

Und zum Dessert empfehlen wir unseren Litschiwein aus Taiwan, das Original! Er eignet sich zum Verfeinern vieler Süßspeisen, schmeckt aber auch lecker mit einem Eiswürfel gekühlt oder im Cocktail!

Der Wok erobert die Unis: Studenten lieben frische Asia-Küche!

Chef cooking wokFrisch gegart schmeckt es einfach am besten – das hat sich auch in den Mensen und Cafeterias der Hochschulen herumgesprochen. Wenn ihr bei Mensaessen an fade, zerkochte und lauwarme Gerichte aus der Großküche denkt, täuscht ihr euch gewaltig. Wer heute studiert, bekommt für kleines Geld einiges geboten. Front-Cooking ist angesagt, und was eignet sich da besser als vor den Augen der hungrigen Studenten zubereitete asiatische Wok-Gerichte?

Asiatische Gerichte – heiß aus dem Wok schnell serviert

Der Wok hat in der Hochschulgastronomie Einzug gehalten – so beispielsweise in der Uni-Cafeteria an der Bergischen Universität in Wuppertal. Dort geht es täglich um die Mittagszeit asiatisch zur Sache. Die Schlangen sind lang, denn bei den Studenten kommt das Angebot super an. Und trotz der vielen Wartenden dauert es nur wenige Minuten, bis jeder seinen Teller in Empfang nehmen kann. Zwei bis drei Gerichte stehen zur Auswahl, mindestens eines davon vegetarisch. Ob Chili-Hühnchen mit Gemüse und Reisnudeln, Brokkoligemüse mit Tofu, Thai-Erdnussauce und Reis oder gebratener Weißkohl mit köstlicher Soja-Honig-Sauce auf Duftreis – alles wird nach der Bestellung einzeln im Wok zubereitet und auf Wunsch auch variiert.

Traut euch an den Wok – mit Zutaten von Asia-Wing gelingt alles supereinfach

Wenn ihr jetzt denkt, Student müsste man sein: Versucht es doch einfach mal selbst. Jeder, der einen Wok besitzt – egal ob aus Gusseisen, Edelstahl oder Eisen – hat schnell erste Erfolgserlebnisse. Was ihr als Grundausstattung braucht, bekommt ihr bei uns. Schaut einmal in unseren Wok-Shop, da findet ihr auch hochwertige Wok-Pfannen. Unverzichtbar sind hitzebeständiges Öl, asiatische Gewürze und Saucen nach Wunsch, knackiges Gemüse und je nach persönlichem Geschmack Tofu, Fisch oder Fleisch. Reis oder Glasnudeln sind die perfekte Beilage. Das Erhitzen und Garen im Wok funktioniert unglaublich schnell, wennl ihr alle frischen Zutaten zuvor sehr fein geschnitten habt, sie nacheinander in den heißen Wok gebt und zwischendurch bei gleichbleibend hoher Hitze immer kräftig rührt.

Mögt ihr es gerne asiatisch-scharf? Dann hat das Asia-Wing-Team eine Empfehlung für euch: Probiert doch mal unsere Woksauce von Beksul mit roter Pfefferpaste! Wenn ihr milde Currys bevorzugt, ist vielleicht die Go-tan Woksauce das Richtige für euch. Einfach zum Schluss kurz unterrühren und erhitzen – fertig!

So muss Sushi: Tipps zur Zubereitung der japanischen Reisröllchen

sushisetEs ist schon ein bisschen aufwendig, Sushi selbst zuzubereiten – vor allem, weil es mit einer Sorte nicht getan ist. Wenn ihr zum Sushi-Essen einladet, solltet ihr mindestens sechs Variationen anbieten. Wir verraten euch, wie ihr jetzt mit einem Minimum an Mühe köstliches Sushi für vier Personen zusammenstellen könnt. Denn wir haben es brandneu im Sortiment: das geniale Sushi-Set für Anfänger!

Sushi-Zubereitung leicht gemacht

Die Basis bildet Reis mit guten Klebeeigenschaften. Besonders gut geeignet ist Rundkornreis mit fester Struktur, häufig wird jedoch der preiswertere Mittelkornreis verwendet. In unserem Starter-Set findet ihr speziellen Sushi-Reis, der sich hervorragend verarbeiten lässt. Er muss gründlich gewaschen und eine halbe Stunde in kaltem Wasser eingeweicht werden. Anschließend wird er mit Seetangblättern gekocht. Zu unserem Set gehören darum die dunkelgrünen Yaki-Nori-Blätter, die ihr später zum Umwickeln braucht.

Ist der Reis fertig gegart, fehlt noch die richtige Würze aus Salz, Zucker, Reisessig und Reiswein. Mithilfe eines breiten Löffels wird die Würzmischung schnell untergehoben, danach soll der fertige Reis mit einem feuchten Tuch abgedeckt möglichst schnell erkalten. In früheren Zeiten wurde die Abkühlung durch das Zuwedeln kalter Luft mit einem Fächer beschleunigt.

Der gewürzte und abgekühlte Reis wird dann weiter verarbeitet, beispielsweise mit hauchdünnen rohen Fischscheiben vom Lachs, Thunfisch und Kabeljau, mit Garnelen und anderen Meeresfrüchten oder mit Avocado, Salatgurke und anderem Gemüse gefüllt. Anschließend wird der Reis in die Algen eingerollt und belegt. Diese Sushi-Form heißt Maki-Sushi, die mithilfe der Form und der Matte, die zu unserem Set gehören, ganz einfach gelingt. Ohne diese Hilfsmittel gelingen die handgeformten Nigiri-Sushis, bei denen der Reis portionsweise geformt, belegt und mit geröstetem Sesam bestreut wird.

Zum Sushi-Essen gehören unbedingt Dips wie Wasabipaste (könnt ihr auch selbst aus Pulver zubereiten) und Sojasoße. Es empfiehlt sich, zwischen verschiedenen Sorten mit eingelegtem Ingwer die Geschmacksnerven zu „neutralisieren“. Ihr könnt Sushi gut mit den Fingern essen, Stäbchen erleichtern die Sache aber. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Wem das Glück winkt: Maneki Neko, die asiatische Winkekatze

Maneki-nekosWürdet ihr auch manchmal am liebsten dem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen? In Japan bleibt es nicht bei dem Wunsch, dort spielen spezielle Katzenfiguren die Rolle der „Fortuna“. Sie sind der asiatischen Rasse „Japanese Bobtail“ nachempfunden, einer aus China und Japan stammenden Katzenrasse mit Stummelschwanz. In Europa sind die echten kurzschwänzigen Samtpfoten sehr selten, ihre winkenden Abbilder haben sich aber seit mehreren Jahren dort ihren festen Platz erobert. Der Legende nach sollen die Winkekatzen nicht nur Wohlstand und Liebesglück bringen, sondern auch jegliches Unheil fernhalten.

Wer in Thailand, Japan oder China ein Restaurant oder ein Geschäft besucht, wird traditionell von einer aufrecht sitzenden Maneki Neko aus Ton freundlich empfangen und mit der linken Pfote hereingewinkt. Sie ist meistens weiß, golden oder schwarz, mitunter auch dreifarbig oder leuchtend pink. Mal thront sie direkt vor dem Eingangsbereich, mal im Schaufenster – immer aber dort, wo sie schon von außen auffällt. Denn es ist wichtig, dass die Gäste sie schon vor Betreten des Lokals sehen. Wenn die Katze mit der rechten Tatze winkt, gilt das nicht als Willkommensgruß, verheißt aber dennoch Gutes: Freude, Glück und Wohlstand. Nur beidseitig winkende Katzen sind unbeliebt, denn Japaner finden diese übertriebene Geste wenig vornehm.

Über die Entstehung dieser Tradition werden viele verschiedene Legenden erzählt. Vielleicht soll das Winken symbolisieren, dass sich die Katze als rechtzeitige Warnung vor drohendem Unglück übers Gesicht putzt. Möglicherweise stimmt aber auch die Geschichte von einer Katze als Friedensstifterin, die eine Gruppe kampfeslustiger Samurai durch ihr freundliches Winken davon abhielt, einen Tempel bei der Stadt Edo anzugreifen, dem heutigen Tokio. Es kursiert auch noch eine dritte Erklärung: So soll eine gerade geköpfte Katze noch eine Giftschlange gebissen und so eine Geisha vor dem Tod bewahrt haben.

Und wer jetzt Lust darauf bekommen hat, auch mit einer Maneki Neko dem Glück etwas nachzuhelfen, sollte einmal bei uns im Shop vorbeischauen. Ob als Geschenk oder für euch selbst: Mit unserer fröhlich winkenden Katze Maneki Neko holt ihr einen persönlichen goldglänzenden Glücksbringer ins Haus. Und apropos Geschenk – da hätten wir noch einen Vorschlag: Kennt ihr Qi Gong Kugeln? Das sind bildschöne Handschmeichler, die nach alter chinesischer Tradition für Yin und Yang stehen. Ideal für eine entspannende Handreflexzonen-Stimulierung. Ihr bekommt sie bei uns gleich geschenkfertig verpackt in einem edlen Karton!

Wer hat die Kokosnuss geklaut?

KokosnussAuf der Suche nach frischen, saftigen, unwiderstehlich knackigen Kokosnüssen? In normalen Supermärkten werdet ihr sie kaum finden, denn was dort üblicherweise angeboten wird, ist weit entfernt von echter Frische und dem typischen Aroma. Als wir Anfang April unsere Lieferung erntefrischer Kokosnüsse erhielten, war darum alles blitzartig ausverkauft. Im Moment müsst ihr euch also mit anderen Kokosnuss-Produkten begnügen, die ihr nicht im Frischeregal findet – köstlich sind sie trotzdem! Wir lassen es euch wissen, wenn wir wieder beliefert werden!

Vielleicht habt ihr aber mal Lust auf  Kochbananen? Findet ihr aktuell in der Frischeabteilung. Wie vielseitig man Kochbananen zubereiten kann, verraten wir euch in Kürze – natürlich mit Rezept!

Grune_Kochbananen

Die schlanke Asia-Spezialität: Konjak-Nudeln

Konjaknudeln_asiamarkt_wingDie asiatische Nudel, bei deren Namen eine gewisse Ähnlichkeit zum französischen Edel-Branntwein anklingt, enthält garantiert keinen Alkohol. Konjak-Nudeln, auch unter der Bezeichnung Shirataki-Nudeln bekannt, werden aus der Konjakwurzel hergestellt. Das ist die Knolle einer südostasiatischen Pflanze namens Teufelszunge. Diese glasnudelartige Spezialität, zu deren Herstellung das Mehl aus dem fein gemahlenen stärkehaltigen Wurzelstock verwendet wird, zeichnet sich durch einen extrem geringen Kaloriengehalt und einen hohen Anteil an Ballaststoffen aus. Gleichzeitig sättigt sie aufgrund ihrer enormen Wasserbindungskapazität gut und der Sättigungseffekt hält zudem lange vor.

In der traditionellen asiatischen, insbesondere der japanischen Küche ist Konjakmehl seit mindestens 1500 Jahren bekannt. Übersetzt heißt „Shirataki“ übrigens „weißer Wasserfall“ – eine sehr treffende Bezeichnung bei dem extrem hohen Wasseranteil. Ihre Konsistenz ist leicht gummiartig, der Eigengeschmack wenig ausgeprägt. Dafür nehmen Konjaknudeln aber sehr gut das Aroma von Soßen, Brühen und Suppen an und eignen sich daher perfekt als sättigende Beilage oder Einlage.

In Europa sind Konjaknudeln absoluter Trend, wozu wahrscheinlich die derzeitige Popularität der proteinreichen Dukan-Diät beigetragen hat. Konjak soll dabei helfen, den Appetit zu zügeln, die Fettverbrennung zu aktivieren und den Körper zu entwässern. Die Nachfrage nach der „magischen“ Nudel ist so stark gestiegen, dass wir unser Sortiment aufgestockt haben. Ihr findet bei uns jetzt Konjaknudeln in unterschiedlichsten Varianten: von den klassischen Shirataki über Konjaknudeln in Reisform bis zu den aktuellen Neuheiten in Garnelen- oder Tintenfischform.

Freut euch auf unser nächstes Rezept, eine exotische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu – kalorienarm, lecker und sättigend.

Silvesterfestschmaus mal anders: Indonesische Reistafel

KrabbenchipsKaum ist das Weihnachtsmenü verdaut, steht schon das neue Jahr vor der Tür. Traditionell beliebt ist in Deutschland zu Silvester Fondue oder Raclette. Die portionsweise Zubereitung macht Spaß, man nimmt sich Zeit und kann immer mal wieder nach Lust und Laune eine Kleinigkeit essen. Und vor allem: Niemand muss stundenlang am Herd stehen. Für kulinarische Überraschungen sorgt mit einem solchen Silvestermenü allerdings niemand – ob Käse- oder Schokoladenfondue, herzhaftes oder süßes Raclette, alles ist irgendwie schon mal da gewesen.

Warum also nicht einmal Freunde und Familie mit einer asiatischen Variante überraschen? Ihr braucht dazu einen möglichst großen Tisch und Warmhalteplatten, um ein schnelles Abkühlen der Speisen zu verhindern. Eine indonesische Reistafel lässt sich problemlos vorbereiten, ist der Mittelpunkt der Silvesternacht und bringt Stimmung in die Runde.

Als Reis eignen sich alle Klebereissorten, aber auch Basmati oder Jasminreis. Normalerweise wird die Reisbeilage ungewürzt gereicht, aber zum besonderen Anlass passt auch eine Reiszubereitung mit Kurkuma. Die Gelbfärbung der Reiskörner entsteht, wenn ein wenig Kurkuma in das noch kalte Kochwasser gegeben wird.

Reis bildet also die Basis, ebenso wichtig sind aber die Saucen und Beilagen. Wer nicht viel Zeit in der Küche verbringen möchte, kann bei den Saucen und Dips aus vielen fertigen Zubereitungen aus unserem Shop wählen. Auch Gewürzmischungen, süße Snacks und kleine Knabbereien wie verschiedenste Krabbenchips gibt es dort reichlich.

Nun fehlen natürlich noch die Fleisch-, Fisch- und Gemüsebeilagen. Diese lassen sich prima am Vortag kochen und an Silvester aufwärmen. Besonders gut geeignet ist gebackenes Hühnchen in einer scharfen oder milden Sauce ( Ajam pangang). Je nach persönlichen Vorlieben darf für die Sauce viel Chili verwendet werden. Wenn ihr es weniger scharf mögt, sind auch Varianten mit Erdnuss- oder Kokos superlecker. Auch vegetarische Zubereitungen mit Tofu oder gebackenem Gemüse schmecken köstlich.

Nicht ganz stilecht, aber immer wieder eine Sünde wert sind gebackene Bananen mit Honig. Eine weniger kalorienreiche Alternative sind frische Früchte: Papayas, Melonen und Mango, am besten als Fingerfood auf kleinen Spießchen arrangiert.

Ganz wichtig für eine Silvesterparty sind natürlich die Getränke. Als Alternative zu den bekannten deutschen und europäischen Marken bieten wir Ihnen asiatische Spezialitäten wie Chang Bier, Litschi-Sekt oder Nep Moi, das ist vietnamesischer Wodka. Auch außergewöhnliche alkoholfreie Getränke wie fruchtigen Ananassaft und vieles mehr haben wir im Sortiment.

Das Team vom Asiamarkt Wing wünscht allen Kunden und Freunden einen guten Übergang und freut sich auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!