Fern(k)östliche Bescherung

Asia-WeihnachtenEs weihnachtet sehr. Das kann man nicht nur sehen, sondern auch riechen. Überall haben die Weihnachtsmärkte eröffnet und es duftet nach Weihnachtsgewürzen. In Deutschland ist das Weihnachtsfest eines der wichtigsten christlichen Feste, während in Asien nur die Südkoreaner offiziell Weihnachten feiern. In anderen asiatischen Ländern ist das Weihnachtsfest jedoch durchaus bekannt und beliebt, so auch in Japan und auf den Philippinen. Wer noch unschlüssig ist, was das passende Geschenk angelangt – vielleicht haben wir ein paar Tipps für euch. Vorausgesetzt natürlich, ihr möchtet jemanden beschenken, der eine Vorliebe für asiatische Spezialitäten hat.

Geschenktipp Nummer 1: Sushi-Geschirrset

Sushi_SetDas Sushi-Geschirrset  für 2 Personen ist eines unserer beliebtesten Gourmet-Sets. Es bietet die besten Voraussetzungen für eleganten und stilechten Genuss. Sushi- und Dipteller sind in edlem Weiß gehalten, passend dazu enthält das Set zwei Sushimatten und zwei Paar Essstäbchen inklusive Ablage wahlweise naturbraun oder schwarz. Die Sets stammen aus dem Hause Heuschen & Schrouff, einem niederländischen Lieferanten asiatischer Lebensmittel und hochwertiger Non-Food-Produkte. Dazu erhaltet ihr bei uns auch sämtliche Zutaten, von Sushireis bis zu Sushiessig und Seetangblättern, damit die Beschenkten gleich zu Weihnachten loslegen können mit der Zubereitung leckerer Sushi.

Geschenktipp Nummer 2: Mochis

Mochis_3Mochis sind ebenfalls ein Tipp für die Freunde japanischer Küche. In Japan werden die süßen oder herzhaften Mochis den ganzen Winter über genossen und gehören zu jedem traditionellen Neujahrsfest. Wir bieten euch die mit verschiedenen Pasten gefüllten Reisküchlein in zwei Sets an, die sich ideal zum Probieren und Verschenken eignen. Ein Set enthält vier Sorten zu je 180 g (gefüllt mit Grüntee, Rote Bohnen Paste, Taro oder Sesam), das andere Set enthält 3 Sorten zu je 210 g (gefüllt mit Rote Bohnen Paste, Taro oder Grüntee).


Geschenktipp Nummer 3: Asiatisches Bier im Sixpack

Asiabier_PaketZum Schluss noch das Richtige für Liebhaber exotischer Biersorten: Zum Fest haben wir einen Vorteilspack mit asiatischen Bieren geschnürt, das bestimmt für gute Laune unterm Weihnachtsbaum sorgen wird. Die beliebten Marken Chang, Tsingtao und Singha sind jeweils 6 x enthalten. Ganz stilecht genießt ihr es in den passenden Gläsern, zum Beispiel in den formschönen Singha-Gläsern mit dem goldenen Drachen. Singha_Glas

Vielleicht war die passende Geschenkidee dabei? Falls nicht, stöbert doch einfach noch mal in den Regalen unseres Onlineshops oder besucht unser Geschäft in Kassel. Wir wünschen euch allen noch eine genussreiche Adventszeit!

Okinawa-Ernährung: „Lebenselixier“ Japans

SushiAusgewogene Ernährung und viel Bewegung – das scheint der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben zu sein. Die Bewohner einer im Pazifischen Ozean gelegenen japanischen Inselgruppe machen es den westlichen Ländern vor. Zu den Ryūkyū-Inseln gehören Yaeyama, Miyako und die Hauptinsel Okinawa Hontō, wo die Lebenserwartung der Menschen im „Dorf der Hundertjährigen“ weit über dem Durchschnitt westlicher Länder liegt. Die Lebensweise der vielen extrem alten Menschen auf der Insel ist der Gegenstand zahlreicher Studien.

Was aber macht nun das Geheimnis der außerordentlich langen Lebensspanne der Menschen auf Okinawa aus? Anscheinend ist die Kombination aus Ernährung sowie körperlicher und geistiger Betätigung ausschlaggebend. Im Mittelpunkt der Ernährung stehen mit Fisch und Tofu Nahrungsmittel, die grundsätzlich in der traditionellen Küche Japans eine bedeutende Rolle spielen. Zusätzliche Proteine liefern Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Nüsse, während Fleisch auf dem Speisezettel kaum vertreten ist. Während hierzulande durch den hohen Fleischkonsum häufig zu viel Eiweiß und zu viele gesättigte Fettsäuren zugeführt werden, ist die Versorgung mit Eiweiß auf Okinawa optimal – nicht nur die Menge stimmt, sondern auch die Zusammensetzung.

Gleiches gilt für die Kohlenhydrate und Fette. Minderwertige Weizenmehlprodukte und Zucker sind weitgehend unbekannt. Auf Okinawa sind Süßkartoffeln als ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle sehr beliebt. Sie sättigen hervorragend und setzen sich aus komplexen Kohlenhydraten zusammen. Statt Butter und Schmalz verwenden die Menschen auf Okinawa bevorzugt Rapsöl, das für seine gefäßschützenden Eigenschaften durch den Reichtum an Omega-3-Fettsäuren bekannt ist.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind die wirksamsten Mittel gegen schädliche freie Radikale. Sie sind in Gemüse und Obst enthalten, aber auch die für die Küche Okinawas typischen Sprossen und Algen sind reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Für den Stoffwechsel und die Verdauung sind Ballaststoffe wichtig, die zudem gut und lange anhaltend sättigen. Auch hier machen die Menschen auf Okinawa alles richtig, indem sie neben den bereits erwähnten Süßkartoffeln viel Soja, Reis und Kohl verzehren. Ein weiteres Merkmal der typischen Küche auf Okinawa ist das sparsame Salzen. Zum Würzen dienen frische und getrocknete Kräuter, Pilze und Ingwer.

Alles für die gesunde japanische Ernährung findet ihr in unserem Onlineshop bei den Lebensmitteln aus Japan.

Nikujaga – Eintopf auf Japanisch

Mit den richtigen Zutaten gelingt dieser deftige japanische Eintopf spielend leicht. Überrascht doch einmal eure Gäste auf der nächsten Party mit einem großen Topf Nikujaga! Hier das Rezept für eine größere Menge – acht Personen werden damit locker satt:

Zutaten:

800 g in grobe Würfel geschnittenes Rindfleisch oder Rindergulasch
6 mittelgroße Kartoffeln, in Würfel geschnitten
2 große Zwiebeln, ebenfalls grob gewürfelt
6 Möhren, grob in Würfel geschnitten
1 Packung Shirataki-Nudeln (oder alternativ Reisbandnudeln)
4 Tassen Dashi-Suppe (japanischer Fischsud)
4EL Mirin (japanischer süßer Reiswein mit niedrigem Alkoholgehalt)
4 EL Zucker
8 EL japanische Sojasoße
2 EL Pflanzenöl

Zubereitung:

Während in einem großen Topf Wasser (etwa 2 l) zum Kochen gebracht wird das Fleisch in Stücke schneiden (fertige Gulaschstücke evtl. etwas kleiner würfeln), dann Zwiebeln, Möhren und Kartoffeln würfeln. Sobald das Wasser kocht, Topf vom Herd nehmen und die Fleischwürfel einige Minuten im heißen Wasser gut ziehen lassen. Das Fleisch sollte sich komplett grau verfärben, auch innen. Anschließend mit einem Sieb aus dem Wasser heben, gut abtropfen lassen und auf einem Teller bereitstellen.

In einem zweiten großen Topf Pflanzenöl erhitzen, Fleisch mit Zwiebeln darin anbraten. Nun Kartoffeln, Möhren und Nudeln hinzugeben, mit Dashi-Suppe übergießen und zum Kochen bringen. Nach dem Aufkochen auf kleiner Flamme weiter garen lassen und Zucker, Sojasoße und Mirin hinzugeben. Den Topf mit einem Deckel verschließen und den Eintopf köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist. Von Zeit zu Zeit Deckel öffnen und den Schaum abschöpfen, der sich an der Oberfläche bildet.

Japaner essen nicht nur Sushi

Denken Europäer an japanisches Essen, denken sie an Sushi. Dabei stammt Sushi ursprünglich noch nicht einmal aus Japan, sondern hat seinen Ursprung in China, genauer gesagt am südostasiatischen Fluss Mekong. Dort wurde ein Verfahren entwickelt, Fisch mithilfe von gekochtem Reis haltbar zu machen. Erst im 18. Jahrhundert entstand in der japanischen Stadt Edo, dem heutigen Tokio, das Sushi, wie wir es heute in Europa kennen. Mundgerechte Häppchen aus frischem Meeresfisch, Meeresfrüchten, Tofu, Ei und Gemüse mit kaltem, gesäuertem Reis eroberten ab Mitte des 20. Jahrhunderts kulinarisch die Welt. Auch in Deutschland gab es einen regelrechten Sushi-Boom, der bis heute ungebrochen anhält. In Japan ist Sushi natürlich auch beliebt, wird aber fast ausschließlich außer Haus im Restaurant oder an der Sushi-Theke gegessen. Wenn Japaner selbst kochen, dann eher andere Speisen. Hauptnahrungsmittel ist Reis in allen Variationen. Aber es gibt auch japanische Nudeln, wie die dicken, weißen Udon-Nudeln oder Fadennudeln (Sōmen). Dazu wird Gemüse, Fisch und mittlerweile auch Fleisch gereicht. Bis zum 19. Jahrhundert war Fleischverzehr noch weitestgehend verpönt. Eines der modernen deftigen Gerichte, echte japanische „Hausmannskost“ sozusagen, ist ein Fleisch-Kartoffel-Eintopf. Das supereinfach nachzukochende Rezept für Nikujaga (肉じゃが) folgt!

Ein Festival für Tee-Genießer 茶

TeeLNicht abwarten und Tee trinken, sondern auf nach Bremen, um Tee zu erleben! Vom 8. Bis zum 9. September findet dort das 1. Deutsche Tee-Festival im Rahmen der Verbrauchermesse Hanse Life statt. Seinen Ursprung hat Tee als Aufgussgetränk in China, wo Teeanbau und Teegenuss auf eine jahrtausendelange Tradition zurückblicken können. Das Thema Tee und Asiatische Teezeremonie steht im Mittelpunkt des Festivals, aber auch für ein unterhaltsames Rahmenprogramm ist mit Chinesischen Drachentänzern und Indonesischem Tanz in typischen Trachten gesorgt. Viele gute Gründe also, Dir diesen Termin schon einmal vorzumerken.

Aber wenn Du nicht die Gelegenheit findest, das Tee-Festival zu besuchen, ist das kein Grund zur Trauer. Wir lieben Tee und sind stolz auf die Vielfalt und Auswahl im Asiamarkt. Es gibt so viele Arten und zahllose Sorten von Tee, dass es eine Freude ist, unser Sortiment immer wieder zu erweitern. In letzter Zeit sind  Tee-Erfrischungsgetränke  sehr gefragt, die besonders im Sommer eisgekühlt lecker und gesund den Durst löschen. Wir bieten sie in verschiedenen Variationen als Grüntee oder Schwarztee mit Fruchtzusätzen an. Liebhaber der klassischen Teezeremonie mit verschiedenen Aufgüssen werden ebenfalls bei uns fündig.

茶藝 / 茶艺

Abschalten, zur Ruhe kommen und Tee trinken – mit unseren aromatisierten oder naturbelassenen Tee-Spezialitäten gelingt es hoffentlich mühelos!