Fern(k)östliche Bescherung

Asia-WeihnachtenEs weihnachtet sehr. Das kann man nicht nur sehen, sondern auch riechen. Überall haben die Weihnachtsmärkte eröffnet und es duftet nach Weihnachtsgewürzen. In Deutschland ist das Weihnachtsfest eines der wichtigsten christlichen Feste, während in Asien nur die Südkoreaner offiziell Weihnachten feiern. In anderen asiatischen Ländern ist das Weihnachtsfest jedoch durchaus bekannt und beliebt, so auch in Japan und auf den Philippinen. Wer noch unschlüssig ist, was das passende Geschenk angelangt – vielleicht haben wir ein paar Tipps für euch. Vorausgesetzt natürlich, ihr möchtet jemanden beschenken, der eine Vorliebe für asiatische Spezialitäten hat.

Geschenktipp Nummer 1: Sushi-Geschirrset

Sushi_SetDas Sushi-Geschirrset  für 2 Personen ist eines unserer beliebtesten Gourmet-Sets. Es bietet die besten Voraussetzungen für eleganten und stilechten Genuss. Sushi- und Dipteller sind in edlem Weiß gehalten, passend dazu enthält das Set zwei Sushimatten und zwei Paar Essstäbchen inklusive Ablage wahlweise naturbraun oder schwarz. Die Sets stammen aus dem Hause Heuschen & Schrouff, einem niederländischen Lieferanten asiatischer Lebensmittel und hochwertiger Non-Food-Produkte. Dazu erhaltet ihr bei uns auch sämtliche Zutaten, von Sushireis bis zu Sushiessig und Seetangblättern, damit die Beschenkten gleich zu Weihnachten loslegen können mit der Zubereitung leckerer Sushi.

Geschenktipp Nummer 2: Mochis

Mochis_3Mochis sind ebenfalls ein Tipp für die Freunde japanischer Küche. In Japan werden die süßen oder herzhaften Mochis den ganzen Winter über genossen und gehören zu jedem traditionellen Neujahrsfest. Wir bieten euch die mit verschiedenen Pasten gefüllten Reisküchlein in zwei Sets an, die sich ideal zum Probieren und Verschenken eignen. Ein Set enthält vier Sorten zu je 180 g (gefüllt mit Grüntee, Rote Bohnen Paste, Taro oder Sesam), das andere Set enthält 3 Sorten zu je 210 g (gefüllt mit Rote Bohnen Paste, Taro oder Grüntee).


Geschenktipp Nummer 3: Asiatisches Bier im Sixpack

Asiabier_PaketZum Schluss noch das Richtige für Liebhaber exotischer Biersorten: Zum Fest haben wir einen Vorteilspack mit asiatischen Bieren geschnürt, das bestimmt für gute Laune unterm Weihnachtsbaum sorgen wird. Die beliebten Marken Chang, Tsingtao und Singha sind jeweils 6 x enthalten. Ganz stilecht genießt ihr es in den passenden Gläsern, zum Beispiel in den formschönen Singha-Gläsern mit dem goldenen Drachen. Singha_Glas

Vielleicht war die passende Geschenkidee dabei? Falls nicht, stöbert doch einfach noch mal in den Regalen unseres Onlineshops oder besucht unser Geschäft in Kassel. Wir wünschen euch allen noch eine genussreiche Adventszeit!

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Heiß und scharf: Nudelpfanne mit Tofu, Paprika & Cashews

WeizennudelnEine innerlich erwärmende Nudelpfanne ist genau richtig, wenn es draußen allmählich ungemütlich kalt wird. Im Nu zubereitet stärkt sie die Abwehrkräfte, denn dank ihres hohen Anteils an Gemüse und frischen Kräutern sorgt sie für einen ordentlichen Vitaminschub. Hauptzutaten unseres heißen Pfannen- oder Wokgerichts sind Nudeln, Frühlingszwiebeln, Kräuter sowie Tofu und Cashews als wichtige Eiweiß- und Kalziumlieferanten.

Diese Zutaten braucht ihr für 4 Personen

Gut vorbereitet geht alles blitzschnell

Zuerst bereitet ihr die Nudeln nach Packungsanleitung zu. Meist beträgt die Garzeit in kochendem Salzwasser rund 2 bis 3 Minuten. Anschließend kurz kaltes Wasser über die Nudeln gießen, abtropfen lassen und zur Seite stellen. Parallel könnt ihr auch schon die Gemüsebrühe erhitzen, sie kann dann auch zur Seite gestellt werden.

Die Zeit, in der ihr das Wasser für Nudeln und die Brühe erhitzt, könnt ihr schon nutzen, um das Stück Ingwer und den Knoblauch zu schälen, den Ingwer danach fein zu reiben und den Knoblauch zu zerdrücken.

Wenn die Nudeln fertig gegart und abgeschreckt sind, bereitet ihr das Gemüse und den Tofu vor, indem ihr es zunächst wascht und abtrocknet. Danach viertelt ihr die Paprikaschote, entfernt die Kerne und schneidet die Schotenstücke in feine Streifen. Die Zuckerschoten halbiert ihr schräg, die Frühlingszwiebeln schneidet ihr in Ringe. Den Tofu zerteilt ihr nach Belieben in Würfelchen oder Streifen.

Rühren, rühren und nochmals rühren!

Nun wir es Zeit, das Erdnussöl in einer geräumigen Pfanne oder in einem Wok kräftig zu erhitzen. Dabei gebt ihr das Sambal Oelek, den Ingwer und den Knoblauch zu und lasst diese Mischung im Öl unter 1-2 Minuten anbraten. Immer schön rühren! Anschließend fügt ihr Tofu, Frühlingszwiebeln und Paprika hinzu und bratet alles weitere 2-3 Minuten. Und weiter rühren! Zuletzt kommen Nudeln, Cashewnüsse und die Zuckerschoten in die Pfanne. Weil die Hitze hoch bleibt, müsst ihr weitere 2-3 Minuten ständig rühren, bis ihr schließlich Brühe und Sojasauce hineingießt und bei schwächerer Hitze einkochen lasst.

In dieser Zeit wascht ihr den Koriander, tupft ihn vorsichtig trocken, hackt ihn grob mit einem Messer und rührt ihn unter. Wer mag, gibt noch Salz und Pfeffer hinzu und schon ist die Nudelpfanne servierfertig!

Der Wok erobert die Unis: Studenten lieben frische Asia-Küche!

Chef cooking wokFrisch gegart schmeckt es einfach am besten – das hat sich auch in den Mensen und Cafeterias der Hochschulen herumgesprochen. Wenn ihr bei Mensaessen an fade, zerkochte und lauwarme Gerichte aus der Großküche denkt, täuscht ihr euch gewaltig. Wer heute studiert, bekommt für kleines Geld einiges geboten. Front-Cooking ist angesagt, und was eignet sich da besser als vor den Augen der hungrigen Studenten zubereitete asiatische Wok-Gerichte?

Asiatische Gerichte – heiß aus dem Wok schnell serviert

Der Wok hat in der Hochschulgastronomie Einzug gehalten – so beispielsweise in der Uni-Cafeteria an der Bergischen Universität in Wuppertal. Dort geht es täglich um die Mittagszeit asiatisch zur Sache. Die Schlangen sind lang, denn bei den Studenten kommt das Angebot super an. Und trotz der vielen Wartenden dauert es nur wenige Minuten, bis jeder seinen Teller in Empfang nehmen kann. Zwei bis drei Gerichte stehen zur Auswahl, mindestens eines davon vegetarisch. Ob Chili-Hühnchen mit Gemüse und Reisnudeln, Brokkoligemüse mit Tofu, Thai-Erdnussauce und Reis oder gebratener Weißkohl mit köstlicher Soja-Honig-Sauce auf Duftreis – alles wird nach der Bestellung einzeln im Wok zubereitet und auf Wunsch auch variiert.

Traut euch an den Wok – mit Zutaten von Asia-Wing gelingt alles supereinfach

Wenn ihr jetzt denkt, Student müsste man sein: Versucht es doch einfach mal selbst. Jeder, der einen Wok besitzt – egal ob aus Gusseisen, Edelstahl oder Eisen – hat schnell erste Erfolgserlebnisse. Was ihr als Grundausstattung braucht, bekommt ihr bei uns. Schaut einmal in unseren Wok-Shop, da findet ihr auch hochwertige Wok-Pfannen. Unverzichtbar sind hitzebeständiges Öl, asiatische Gewürze und Saucen nach Wunsch, knackiges Gemüse und je nach persönlichem Geschmack Tofu, Fisch oder Fleisch. Reis oder Glasnudeln sind die perfekte Beilage. Das Erhitzen und Garen im Wok funktioniert unglaublich schnell, wennl ihr alle frischen Zutaten zuvor sehr fein geschnitten habt, sie nacheinander in den heißen Wok gebt und zwischendurch bei gleichbleibend hoher Hitze immer kräftig rührt.

Mögt ihr es gerne asiatisch-scharf? Dann hat das Asia-Wing-Team eine Empfehlung für euch: Probiert doch mal unsere Woksauce von Beksul mit roter Pfefferpaste! Wenn ihr milde Currys bevorzugt, ist vielleicht die Go-tan Woksauce das Richtige für euch. Einfach zum Schluss kurz unterrühren und erhitzen – fertig!

Asiatischer Karotten-Kohlrabi-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam

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Wer bei Kohlrabi nur an zerkochte Würfel denkt, die in heller Soße schwimmen und irgendwie mehlig schmecken, wird behaupten: „Kohlrabi mag ich nicht!“ Vielleicht solltet ihr in dem Fall aber Kohlrabi als Rohkost eine Chance geben, innig vereint mit knackigen Karotten und würzigem Koriander.

Asiatische Kräuterfrische auf die Küchentische

Die Kombination von Karotten, Kohlrabi & Koriander wird gekrönt mit geröstetem Sesam. Superschnell zubereitet ist dieser köstliche Asia-Salat, wenn ihr eine Küchenmaschine besitzt, um die Karotten und Kohlrabi zu raspeln. Es funktioniert aber auch mit einer gewöhnlichen Handraspel, dauert nur etwas länger. Aber Achtung: Dieser Salat schmeckt nur ganz frisch! Anders als Kartoffel- oder Nudelsalat, die sich auf Vorrat zubereiten lassen und am zweiten Tag oft noch besser schmecken, muss dieser Salat sofort aufgetischt und gegessen werden.

Zutaten für 4 Portionen

Zubereitung

Den Koriander waschen und fein zupfen oder hacken, anschließend die Sesamsamen in einer beschichteten Pfanne ohne Fett langsam rösten. Wenn er zu duften beginnt, Pfanne vom Herd nehmen. In der Zwischenzeit Kohlrabi und Karotten putzen, schälen und grob raspeln.

Nun die Kohlrabi- und Karottenraspeln mit dem Koriander und Zitronensaft vermischen. Nach Geschmack salzen und pfeffern und mit Sesamöl vermengen. Zum Schluss mit dem gerösteten Sesam garnieren – fertig!

Tipp: Die Anteile von Kohlrabi und Karotten dürfen nach Belieben variiert werden, sehr gut schmeckt der Salat auch mit einem höheren Kohlrabianteil und weniger Karotten. Sie sind dann sozusagen nur der Farbtupfer und weniger geschmacksprägend. Umgekehrt funktioniert es auch. Probiert einfach aus, welches eure Lieblings-Mischung ist. Und noch ein Tipp: Es gibt auch fix und fertig gerösteten Sesamsamen zu kaufen. Aber Vorsicht, dieser hier ist extrem scharf und eigentlich für Sushi gedacht. Wir haben auch mildere Sorten im Angebot.

Aus dem Asia-Kräutergarten: Koriander, Galanga & Co

KräuterBei aller Liebe zur mediterranen Kräutervielfalt: Wenn es einmal etwas exotischer sein soll als Thymian, Oregano, Salbei und Rosmarin bietet Asien eine reiche Auswahl an ungewöhnlichen und überraschend vielfältig einsetzbaren Kräutern. Es macht Spaß, zur Abwechslung einmal mit den Düften und Nuancen asiatischer Kräuter zu experimentieren – und es regt die Geschmackssinne an.

Asia-Märkte mit einer Frischetheke haben meistens eine Auswahl typischer Kräuter vorrätig. Wichtig ist hier aber nicht nur die Art der Lagerung im Laden selbst, sondern der Transportweg. Wir vom Asia-Markt Wing achten darauf, dass unsere frischen Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse den Transport dank optimaler Lagerung unbeschadet überstehen. Und auch wenn wir bei einer Online-Bestellung frische Produkte auf die Reise zu euch nach Hause schicken, achten wir auf einen schnellen Versand. Aus diesem Grund versenden wir nicht übers Wochenende, denn wir möchten euch wirklich nur das Beste liefern – und das im besten Zustand!

KorianderWas aber haben wir für euch momentan vorrätig? Immer wieder eine Entdeckung wert ist unser frischer Koriander. Wir wissen, dass Koriander nicht jedermanns Geschmack trifft, denn er hat ein sehr eigenes, intensives Aroma. Bei falscher Verwendung kann dies leicht zu dominant wirken. Wer sich aber grundsätzlich mit dem entfernt an Ingwer und Zitrone erinnernden Eigengeschmack anfreunden kann, wird ihn lieben. Zum Kochen solltet ihr auf getrockneten oder pulverisierten Koriander zurückgreifen, der frische sollte fein gehackt roh genossen werden. Er schmeckt fantastisch in nicht alltäglichen Salatkreationen, so zum Beispiel zusammen mit geraspelten Kohlrabi und Möhren, abgeschmeckt mit Sesamöl und Zitronensaft – der Frischekick auf jeder Party!

Sehr fein und speziell schmeckt auch das Thai-Basilikum, das einige von euch vielleicht unter dem Namen Krapao kennen. Es ist DAS Küchenkraut in Asien, ähnlich wie in Deutschland die Petersilie. Leicht scharf und zugleich süß, unterscheidet es sich komplett von dem Basilikum, mit dem wir gewöhnlich unsere Tomatensoße würzen. Krapao und Koriander harmonieren miteinander und lassen sich daher gut kombinieren, beispielsweise in einem asiatischen Nudelsalat. Außer Krapao gibt es noch zwei weitere Varianten, die aber nicht ganz so häufig verwendet werden: Horapa mit dezentem Anisaroma und Maenglak, das sogenannte Zitronenbasilikum.

Ein Klassiker der asiatischen Gewürze ist Galanga, auch als Galgant bekannt. Dieser Thai-Ingwer entfaltet als frische Wurzel seinen charakteristischen Geschmack am besten. Aber auch als Pulver oder Paste findet er Verwendung. Kühl und trocken gelagert hält er sich einige Tage lang knackig frisch.

Wie immer findet ihr in Kürze auch passende neue Kräuterrezepte bei uns. Zur Gartensaison kredenzen wir euch das eine oder andere partytaugliche Schmankerl. Eines davon ist der leckere Kohlrabi-Möhren-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam.

Intensiv & würzig: Wissenswertes zu Garnelenpaste

GarnelenpasteIn unserem Ladenlokal und im Onlineshop haben wir verschiedene Garnelenpasten im Angebot. Die Pasten kommen aus Thailand, Indonesien, China und weiteren asiatischen Ländern. Und da liegt der Hase im Pfeffer: Auch die Etiketten sind meist in den asiatischen Schriften gedruckt, im besten Fall zusätzlich noch in Englisch. Darum haben wir für euch die wichtigsten  Informationen rund um die Garnelenpasten aufbereitet.

Was ist Garnelenpaste?

Garnelenpaste besteht je nach Herstellungsart aus ca. 85 % Garnelen und 15 % Salz. Hergestellt werden die meisten Pasten durch Einsalzen der Garnelen und anschließender Trocknung an der südostasiatischen Sonne. Die Natur sorgt für den Prozess der Fermentierung, der mehrmals wiederholt wird, bis die Paste sozusagen reif ist. Nach dem Trocknen gibt es auf den südostasiatischen Märkten Blöcke von Garnelenpaste zu kaufen.

Garnelenpaste aus Malaysia besteht aus frischen, zerstampften und gesalzenen Gerago-Garnelen. Diese Mixtur wird monatelang in Erde fermentiert, bevor sie ausgegraben, frittiert und zu Blöcken gepresst wird. Die Namen für Garnelenpaste variieren je nach Herkunftsland. Thailändische Paste heißt „Kabi“ oder „Gapi“. Indonesische Paste gibt es unter den Namen „Trassi“ oder „Terasi“. Philippinische Zubereitungen sind die Bagoong, und Balachong oder Belachon stammt aus Malaysia

Kochen mit Garnelenpaste

Bei uns bekommt ihr Garnelenpaste im Kunststoffbecher und im Glas. Beim Öffnen sollte ein guter Abstand zwischen Nase und Behälter bestehen: Garnelenpaste riecht intensiv nach, nun ja, fermentierten Garnelen. Meist findet ihr eine Wachs- oder Fettschicht ganz oben, die ihr entfernt. Darunter kommt die Garnelenpaste zum Vorschein. Damit die Paste ihr extremes Fischaroma verliert, wird sie immer heiß verarbeitet. Beim Kochen mit Garnelenpaste steigen sehr intensive Aromen auf, und gute Durchlüftung wird empfohlen. Der Geschmack wird euch mehr als positiv überraschen: Garnelenpaste schmeckt sehr würzig, die Fischaromen sind praktisch verschwunden. Vielleicht setzt bei dem einen oder anderen sogar ein Aha-Effekt ein: Wenn ihr einmal mit Garnelenpaste kocht und feststellt, das war genau das, was vorher fehlte. Rezepte gibt es ganz bald auf dieser Seite!

Asiatische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu

KonjaknudelsuppeVon wegen, meine Suppe ess ich nicht! Für die Suppenfreunde unter euch haben wir endlich das angekündigte schlanke Rezept. Unser Grundrezept kann als Basis für viele Varianten dienen.

Wenn es einmal kein Tofu sein soll, könnt ihr Hühner- oder Schweinefleisch oder Filetspitzen vom Rind verwenden. Auch kleine Garnelen und Lachsfilet machen sich in dieser Nudelsuppe prima. Diese Zutaten werden vor dem Zugeben zur Suppe nach Geschmack angebraten, der Lachs danach in kleine mundgerechte Stücke zerteilt. Nach dem Anbraten verfahrt ihr, wie im Rezept beschrieben.

Übrigens essen die meisten Asiaten ihre Nudelsuppen mit Stäbchen. Wer das einmal ausprobiert, weiß warum: Man isst sehr viel langsamer als mit Löffeln, das Sättigungsgefühl stellt sich früher ein.

Das Rezept mit Tofu eignet sich für alle Phasen der Dukan Diät. Die Zutaten sind so gut wie kohlenhydrat- und fettfrei, dafür reich an Proteinen. Die Brühe darf geschlürft werden, nachdem die festen Zutaten verspeist wurden. Schlürfen und überhaupt geräuschvolles Essen gilt in vielen asiatischen Ländern als Kompliment für Koch und Köchin.

Konjaknudeln haben die Eigenschaft, Aromen sehr gut anzunehmen. Deshalb gibt es für die Gewürze Salz, Chili und Sojasauce keine exakten Mengenangaben in diesem Rezept. Original asiatische Sojasauce, Gewürzpasten und weitere Zutaten bekommt ihr in unserem Onlineshop. Viel Spaß beim Kochen und Genießen!

In nur 15 Minuten frisch auf den Tisch: Asiatische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu

  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Currypaste, grüne
  • 2 TL Rinderbrühe, instant
  • 200 g Konjak-Nudeln
  • 400 g Tofu
  • 2 Scheiben Ingwer
  • 400 ml Sojamilch
  • Salz
  • Chilipulver
  • Sojasauce
  • Wasser nach Belieben

Zubereitung

Die Zwiebel schälen, vierteln und in feine Streifen schneiden. Mit etwas Wasser, der Brühe und der Currypaste in einer beschichteten Pfanne dünsten, bis sie glasig werden. Damit die Zwiebeln nicht anbrennen, gebt immer wieder etwas Wasser zu.

Währenddessen die Shirataki-Nudeln in einem Sieb mit Wasser abspülen (ggf. entknoten und zerkleinern) und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Den Tofu würfeln und ebenfalls hinzufügen. Das Ganze rund 5 Minuten sanft köcheln lassen, den Ingwer fein würfeln und in die Pfanne geben. Abschließend die Pfanne mit der fettfreien Sojamilch auffüllen und noch einmal aufkochen lassen. Nach Geschmack nachwürzen und heiß servieren.

Abnehmen mit asiatischer Kost

gemueseDas Ende des Winters ist nah, und noch immer sind viele gute Vorsätze fürs neue Jahr noch nicht umgesetzt. Gesünder essen, weniger Fleisch, weniger Fett, abnehmen … der Zeitpunkt ist jetzt günstig. Wann, wenn nicht jetzt, in der Fastenzeit vor Ostern, soll es dem Winterspeck endlich an den Kragen gehen? Eine gute Alternative zu herkömmlichen Diätplänen ist eine gesunde asiatische Mischkost mit Reis, Reisnudeln, Sojaprodukten, Obst, Gemüse, Kräutern, exotischen Gewürzen, die den Stoffwechsel aktivieren – und dazu reichlich grüner Tee.

Gäbe es die eine einfache, wohlschmeckende und dauerhaft wirksame Diät, wäre alles ganz einfach. Vor allem würden nicht Jahr für Jahr neue, angeblich wundersame Kuren und Ernährungspläne in Mode kommen – um nach kurzer Zeit sang- und klanglos wieder zu verschwinden. Durchsetzen konnte sich keine der angeblichen Wunderdiäten. Die Menschen sind einfach zu unterschiedlich in ihrem Essverhalten und in ihren Geschmäckern. Der eine hat keine Probleme damit, sich über Wochen hauptsächlich von Eiweißshakes zu ernähren, der andere glaubt dem Versprechen, er könne im Schlaf schlank werden und der nächste liebt es, abwechslungsreich zu kochen und nimmt dafür auch umständliches Kalorienzählen in Kauf. Viel einfacher ist es, asiatische Kost in den Speiseplan zu integrieren.

Die Vielfalt frischer, gesunder Lebensmittel auskosten

Besser und vor allem auf lange Sicht erfolgreicher als Crash-Diäten und Fastenkuren ist eine dauerhafte Änderung des Speiseplans. Liebhaber der Asia-Küche haben die besten Voraussetzungen, sich auch ohne Diät kalorienarm und „leicht“ zu ernähren. Es muss dabei gar nicht der berühmte japanische „Okinawa“-Ernährungsstil sein, der momentan in Mode ist.

Viele Europäer können sich mit Fisch, Misosuppe und Reisbrühe zum Frühstück nicht so recht anfreunden. Eine gute Alternative ist Milchreis (am besten mit Sojamilch gekocht) oder Müsli mit Obst. Auch auf Milchprodukte müsst ihr nicht ganz verzichten, es empfiehlt sich jedoch, sie bewusster zu sich zu nehmen und dort, wo es möglich ist, auf milchfreie Varianten auszuweichen.

Gesunde Lebensmittel, die ihr nahezu unbegrenzt essen könnt, sind Meeresfrüchte, Fisch, knackiges Gemüse, Algen, Sojasprossen. Einschränken solltet ihr den Verzehr von Milchprodukten, Eiern, Fleisch und allem Frittierten. An Beilagen wie Süßkartoffeln, Buchweizen, Reis, und Reisnudeln könnt ihr euch satt essen, solange sie nicht mit fetten Soßen kombiniert werden. Salz sollte nur sehr sparsam verwendet werden, aber wenn ihr mit frischen Kräutern und exotischen Gewürzen kocht, werdet ihr kein Salz vermissen.

Schaut doch wieder mal in die Frische-Abteilung unseres Online-Shops. Denn bei uns im Asiamarkt-Wing findet ihr sie: die gesunde feine Kost aus Fernost!

Okinawa-Ernährung: „Lebenselixier“ Japans

SushiAusgewogene Ernährung und viel Bewegung – das scheint der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben zu sein. Die Bewohner einer im Pazifischen Ozean gelegenen japanischen Inselgruppe machen es den westlichen Ländern vor. Zu den Ryūkyū-Inseln gehören Yaeyama, Miyako und die Hauptinsel Okinawa Hontō, wo die Lebenserwartung der Menschen im „Dorf der Hundertjährigen“ weit über dem Durchschnitt westlicher Länder liegt. Die Lebensweise der vielen extrem alten Menschen auf der Insel ist der Gegenstand zahlreicher Studien.

Was aber macht nun das Geheimnis der außerordentlich langen Lebensspanne der Menschen auf Okinawa aus? Anscheinend ist die Kombination aus Ernährung sowie körperlicher und geistiger Betätigung ausschlaggebend. Im Mittelpunkt der Ernährung stehen mit Fisch und Tofu Nahrungsmittel, die grundsätzlich in der traditionellen Küche Japans eine bedeutende Rolle spielen. Zusätzliche Proteine liefern Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Nüsse, während Fleisch auf dem Speisezettel kaum vertreten ist. Während hierzulande durch den hohen Fleischkonsum häufig zu viel Eiweiß und zu viele gesättigte Fettsäuren zugeführt werden, ist die Versorgung mit Eiweiß auf Okinawa optimal – nicht nur die Menge stimmt, sondern auch die Zusammensetzung.

Gleiches gilt für die Kohlenhydrate und Fette. Minderwertige Weizenmehlprodukte und Zucker sind weitgehend unbekannt. Auf Okinawa sind Süßkartoffeln als ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle sehr beliebt. Sie sättigen hervorragend und setzen sich aus komplexen Kohlenhydraten zusammen. Statt Butter und Schmalz verwenden die Menschen auf Okinawa bevorzugt Rapsöl, das für seine gefäßschützenden Eigenschaften durch den Reichtum an Omega-3-Fettsäuren bekannt ist.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind die wirksamsten Mittel gegen schädliche freie Radikale. Sie sind in Gemüse und Obst enthalten, aber auch die für die Küche Okinawas typischen Sprossen und Algen sind reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Für den Stoffwechsel und die Verdauung sind Ballaststoffe wichtig, die zudem gut und lange anhaltend sättigen. Auch hier machen die Menschen auf Okinawa alles richtig, indem sie neben den bereits erwähnten Süßkartoffeln viel Soja, Reis und Kohl verzehren. Ein weiteres Merkmal der typischen Küche auf Okinawa ist das sparsame Salzen. Zum Würzen dienen frische und getrocknete Kräuter, Pilze und Ingwer.

Alles für die gesunde japanische Ernährung findet ihr in unserem Onlineshop bei den Lebensmitteln aus Japan.

Eine Delikatesse aus Hunan: Hühnchen Dong’an

Chef cooking wokDies scharfe Gericht mit Hühnerfleisch und viel Ingwer wurde nach seinem Ursprungsgebiet benannt, dem Keis Dongan (东安县) im Süden der Region Hunan. Es soll erstmals schon vor mehr als 1.000 Jahren zubereitet worden sein und seither hat sich an seiner traditionellen Rezeptur kaum etwas geändert. Statt eines ganzen Huhns wird heute allerdings oft nur mageres Hühnerbrustfleisch verwendet, wer mag, kann aber auch ein komplettes Hühnchen kochen und für dieses Gericht verwerten. Hauptgewürze sind Chili und Ingwer, abgeschmeckt wird mit Reiswein und Reisessig und gebraten wird das Fleisch in Erdnussöl. Zum Schluss sorgt ein Hauch von Sesamöl für einen besonders nussigen Geschmack.

Wie immer findet ihr viele Zutaten bei uns im Onlineshop: vom Duftreis über Sesamöl, Szechuanpfeffer, Reiswein bis zum Reisessig.

Zutaten für 4 Personen

400 g Hühnerbrust
1 Stückchen geschälter, fein geschnittener Ingwer
4 kleine rote Paprikaschoten
1 Lauchstange, in feine Streifen geschnitten
5 TL Reiswein
50 ml Reisessig
1/2 TL Salz
100 ml Fleischbrühe
2,5 EL Speisestärke
2,5 EL kaltes Wasser
Erdnussöl
1 TL Sesamöl
Szechuanpfeffer nach Geschmack
Glutamat nach Geschmack

Zubereitung

Die Hühnchenbrust sorgfältig unter fließendem Wasser waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Paprikaschoten klein würfeln und die Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren.

Dann das Erdnussöl  in einem Wok kräftig erhitzen. Nun die Hühnerstreifen zusammen mit Paprikawürfeln und Ingwer im Wok unter stetigem Rühren scharf anbraten. Auf kleine Flamme stellen und  Reiswein, Reisessig, Szechuanpfeffer und Salz zugeben, kurz vermischen und weiter braten. Jetzt die Fleischbrühe angießen und alles miteinander so lange schmoren, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist. In der Zwischenzeit den Lauch in einem zweiten Wok oder einer großen, tiefen Pfanne leicht anbraten, in Wasser aufgelöste Speisestärke zugießen, anschließend das vorbereitete Hühnerfleisch  unterheben und noch einmal kurz schmoren lassen. Zum Schluss mit ein wenig Sesamöl aromatisieren. Dazu passt am besten ein aromatischer Duftreis. Wir wünschen guten Appetit!