Der Wok erobert die Unis: Studenten lieben frische Asia-Küche!

Chef cooking wokFrisch gegart schmeckt es einfach am besten – das hat sich auch in den Mensen und Cafeterias der Hochschulen herumgesprochen. Wenn ihr bei Mensaessen an fade, zerkochte und lauwarme Gerichte aus der Großküche denkt, täuscht ihr euch gewaltig. Wer heute studiert, bekommt für kleines Geld einiges geboten. Front-Cooking ist angesagt, und was eignet sich da besser als vor den Augen der hungrigen Studenten zubereitete asiatische Wok-Gerichte?

Asiatische Gerichte – heiß aus dem Wok schnell serviert

Der Wok hat in der Hochschulgastronomie Einzug gehalten – so beispielsweise in der Uni-Cafeteria an der Bergischen Universität in Wuppertal. Dort geht es täglich um die Mittagszeit asiatisch zur Sache. Die Schlangen sind lang, denn bei den Studenten kommt das Angebot super an. Und trotz der vielen Wartenden dauert es nur wenige Minuten, bis jeder seinen Teller in Empfang nehmen kann. Zwei bis drei Gerichte stehen zur Auswahl, mindestens eines davon vegetarisch. Ob Chili-Hühnchen mit Gemüse und Reisnudeln, Brokkoligemüse mit Tofu, Thai-Erdnussauce und Reis oder gebratener Weißkohl mit köstlicher Soja-Honig-Sauce auf Duftreis – alles wird nach der Bestellung einzeln im Wok zubereitet und auf Wunsch auch variiert.

Traut euch an den Wok – mit Zutaten von Asia-Wing gelingt alles supereinfach

Wenn ihr jetzt denkt, Student müsste man sein: Versucht es doch einfach mal selbst. Jeder, der einen Wok besitzt – egal ob aus Gusseisen, Edelstahl oder Eisen – hat schnell erste Erfolgserlebnisse. Was ihr als Grundausstattung braucht, bekommt ihr bei uns. Schaut einmal in unseren Wok-Shop, da findet ihr auch hochwertige Wok-Pfannen. Unverzichtbar sind hitzebeständiges Öl, asiatische Gewürze und Saucen nach Wunsch, knackiges Gemüse und je nach persönlichem Geschmack Tofu, Fisch oder Fleisch. Reis oder Glasnudeln sind die perfekte Beilage. Das Erhitzen und Garen im Wok funktioniert unglaublich schnell, wennl ihr alle frischen Zutaten zuvor sehr fein geschnitten habt, sie nacheinander in den heißen Wok gebt und zwischendurch bei gleichbleibend hoher Hitze immer kräftig rührt.

Mögt ihr es gerne asiatisch-scharf? Dann hat das Asia-Wing-Team eine Empfehlung für euch: Probiert doch mal unsere Woksauce von Beksul mit roter Pfefferpaste! Wenn ihr milde Currys bevorzugt, ist vielleicht die Go-tan Woksauce das Richtige für euch. Einfach zum Schluss kurz unterrühren und erhitzen – fertig!

Aus dem Asia-Kräutergarten: Koriander, Galanga & Co

KräuterBei aller Liebe zur mediterranen Kräutervielfalt: Wenn es einmal etwas exotischer sein soll als Thymian, Oregano, Salbei und Rosmarin bietet Asien eine reiche Auswahl an ungewöhnlichen und überraschend vielfältig einsetzbaren Kräutern. Es macht Spaß, zur Abwechslung einmal mit den Düften und Nuancen asiatischer Kräuter zu experimentieren – und es regt die Geschmackssinne an.

Asia-Märkte mit einer Frischetheke haben meistens eine Auswahl typischer Kräuter vorrätig. Wichtig ist hier aber nicht nur die Art der Lagerung im Laden selbst, sondern der Transportweg. Wir vom Asia-Markt Wing achten darauf, dass unsere frischen Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse den Transport dank optimaler Lagerung unbeschadet überstehen. Und auch wenn wir bei einer Online-Bestellung frische Produkte auf die Reise zu euch nach Hause schicken, achten wir auf einen schnellen Versand. Aus diesem Grund versenden wir nicht übers Wochenende, denn wir möchten euch wirklich nur das Beste liefern – und das im besten Zustand!

KorianderWas aber haben wir für euch momentan vorrätig? Immer wieder eine Entdeckung wert ist unser frischer Koriander. Wir wissen, dass Koriander nicht jedermanns Geschmack trifft, denn er hat ein sehr eigenes, intensives Aroma. Bei falscher Verwendung kann dies leicht zu dominant wirken. Wer sich aber grundsätzlich mit dem entfernt an Ingwer und Zitrone erinnernden Eigengeschmack anfreunden kann, wird ihn lieben. Zum Kochen solltet ihr auf getrockneten oder pulverisierten Koriander zurückgreifen, der frische sollte fein gehackt roh genossen werden. Er schmeckt fantastisch in nicht alltäglichen Salatkreationen, so zum Beispiel zusammen mit geraspelten Kohlrabi und Möhren, abgeschmeckt mit Sesamöl und Zitronensaft – der Frischekick auf jeder Party!

Sehr fein und speziell schmeckt auch das Thai-Basilikum, das einige von euch vielleicht unter dem Namen Krapao kennen. Es ist DAS Küchenkraut in Asien, ähnlich wie in Deutschland die Petersilie. Leicht scharf und zugleich süß, unterscheidet es sich komplett von dem Basilikum, mit dem wir gewöhnlich unsere Tomatensoße würzen. Krapao und Koriander harmonieren miteinander und lassen sich daher gut kombinieren, beispielsweise in einem asiatischen Nudelsalat. Außer Krapao gibt es noch zwei weitere Varianten, die aber nicht ganz so häufig verwendet werden: Horapa mit dezentem Anisaroma und Maenglak, das sogenannte Zitronenbasilikum.

Ein Klassiker der asiatischen Gewürze ist Galanga, auch als Galgant bekannt. Dieser Thai-Ingwer entfaltet als frische Wurzel seinen charakteristischen Geschmack am besten. Aber auch als Pulver oder Paste findet er Verwendung. Kühl und trocken gelagert hält er sich einige Tage lang knackig frisch.

Wie immer findet ihr in Kürze auch passende neue Kräuterrezepte bei uns. Zur Gartensaison kredenzen wir euch das eine oder andere partytaugliche Schmankerl. Eines davon ist der leckere Kohlrabi-Möhren-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam.

Exotische Verwandlungskünstler: Kochbananen

Grune_KochbananenKochbananen sind in vielen Ländern Afrikas und Asiens das, was für uns Kartoffeln sind. Bitte niemals einfach schälen und reinbeißen! In naturbelassenem Zustand schmecken sie nämlich absolut nicht. Ihr bekommt außerdem stumpfe Zähne und eine pelzige oder raue Zunge, wenn ihr Kochbananen roh esst. Das ist der adstringierenden Wirkung zu verdanken, die ihr vielleicht von Rhabarber, tanninreichen Rotweinen oder einigen Teesorten kennt. Dieser Effekt verliert sich beim Garen und die Bananen verwandeln sich in aromatische Alleskönner.

Nach dem Schälen könnt ihr die Kochbananen kochen, frittieren, braten oder für Aufläufe und Suppen verwenden. Der Geschmack von zubereiteten Kochbananen ähnelt dem von Kartoffeln mit einem leicht süßen Aroma, das je nach Reifegrad variiert. Die Reifung erfolgt von Grün- über Gelbtöne und dunkle Sprenkel bis zu einer satten lila und sogar schwarzen Färbung der Schale. Je dunkler die Schale ist, desto süßer sind die Kochbananen. Die Süße von Obstbananen erreichen die Kochbananen jedoch nicht. Deshalb sind Kochbananen ideal geeignet, um sie als Kartoffelersatz zu nehmen. Außerdem haben Kochbananen den Vorteil, dass sie kein Gluten enthalten. Wer also unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet, hat mit Kochbananen eine prima Alternative zu Kartoffeln.

Rezeptideen für Kochbananen

Abgesehen vom Kartoffelersatz gibt es weitere tolle Sachen, die ihr mit Kochbananen machen könnt:

  • Geschälte Bananen in dünne Scheiben schneiden und in heißem Öl anbraten. Nach dem Abtropfen auf Küchenpapier nach Gusto mit Salz, Chili- oder Paprikapulver würzen: Chips à la Banana!
  • In eine eingefettete Auflaufform schichtet ihr Scheiben von Auberginen und Kochbananen, gebt Creme Fraiche oder Sahne dazu. Etwas Salz, Pfeffer und Anis unterstreichen die Aromen. 15 Minuten vor Ablauf der Backzeit Käse nach Wahl über den Auflauf streuen. Nach insgesamt 45 Minuten Garzeit bei 180° im vorgeheizten Backofen habt ihr eine leckere Hauptspeise oder Beilage.
  • Längs halbierte Bananen in heißem Öl anbraten oder Stücke frittieren und mit Honig oder Sirup bestreichen: eine Köstlichkeit für Naschkatzen!

Philippinisches Chicken Adobo – einfach und lecker!

Nachdem wir euch beim letzten Mal schon einen kleinen Vorgeschmack auf die Eigenarten der philippinischen Küche gegeben haben, gibt es heute eine Rezeptidee zum Nachkochen für euch, die reichlich Variationsmöglichkeiten bietet.

Die philippinische Küche ist nicht so traditionell gewachsen wie beispielsweise die in Thailand oder China. Vielmehr haben Eroberer und Kolonialstaaten ihre Spuren in der philippinischen Küche hinterlassen. So gibt es Einflüsse aus Indonesien und China, aus Amerika und Spanien. Während man die amerikanische Burger-Kultur inklusive Neon-Leuchtreklamen auf den Philippinen nicht übersehen kann, gibt es in den eher unscheinbaren Restaurants ein Gericht, das als eines der Nationalgerichte der Philippinen durchgehen kann: Chicken Adobo. Den Begriff „Adobo“ kennt ihr vielleicht aus der spanischen Küche. Das philippinische Adobo ist ein ebenso schnell zubereitetes wie leckeres Gericht, das ihr einfach nachkochen könnt.

Die Zutaten

  • 2 Hähnchenschenkel pro Person, gewaschen und trocken getupft
  • 2 Tassen Essig
  • 2 Tassen Wasser
  • 1 Tasse Sojasauce
  • 1 mittelgroße Zwiebel, gewürfelt
  • 6 bis 10 Knoblauchzehen in dünnen Scheiben
  • 5 Lorbeerblätter
  • 1 Teelöffel Pfefferkörner
  • Salz und Pfeffer
  • Mehl oder Speisestärke zum Binden der Soße

Die Zubereitung könnt ihr auf zwei verschiedene Weisen vornehmen. Ihr könnt bis auf Wasser, Salz, Pfeffer und Mehl und Stärke alle Zutaten in eine Schale oder Gefrierbeutel geben, gut mischen und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. Am nächsten Tag gebt ihr alles in einen Topf und fügt das Wasser hinzu. Ihr lasst das Ganze 45 Minuten köcheln und wendet die Hähnchenschenkel nach etwa der Hälfte der Kochzeit. Salz und Pfeffer nach Belieben und Mehl oder Stärke für die gewünschte Konsistenz der Soße hinzugeben und mit gekochtem Reis servieren.

Das Marinieren über Nacht muss nicht sein. Wenn ihr dazu weder Lust noch Zeit habt, geht ihr so vor: Zwiebel und Knoblauch lasst ihr in einem Topf glasig werden. Ihr gebt das Huhn und Sojasoße , Essig und alle anderen Zutaten bis auf die Stärke dazu und lasst alles ebenso kochen wie oben beschrieben.

Wer möchte, nimmt die Hähnchenschenkel kurz vor Ende der Kochzeit aus dem Topf und löst das Fleisch von den Knochen. Die mundgerechten Stücke kommen dann wieder in die Soße.

Das philippinische Adobo schmeckt auch mit anderen Geflügelsorten, Schweinefleisch und Tofu. Gemüsefans ergänzen die Zutaten um Kartoffel- und Karottenwürfel, die einfach mitgekocht werden.

Eine Delikatesse aus Hunan: Hühnchen Dong’an

Chef cooking wokDies scharfe Gericht mit Hühnerfleisch und viel Ingwer wurde nach seinem Ursprungsgebiet benannt, dem Keis Dongan (东安县) im Süden der Region Hunan. Es soll erstmals schon vor mehr als 1.000 Jahren zubereitet worden sein und seither hat sich an seiner traditionellen Rezeptur kaum etwas geändert. Statt eines ganzen Huhns wird heute allerdings oft nur mageres Hühnerbrustfleisch verwendet, wer mag, kann aber auch ein komplettes Hühnchen kochen und für dieses Gericht verwerten. Hauptgewürze sind Chili und Ingwer, abgeschmeckt wird mit Reiswein und Reisessig und gebraten wird das Fleisch in Erdnussöl. Zum Schluss sorgt ein Hauch von Sesamöl für einen besonders nussigen Geschmack.

Wie immer findet ihr viele Zutaten bei uns im Onlineshop: vom Duftreis über Sesamöl, Szechuanpfeffer, Reiswein bis zum Reisessig.

Zutaten für 4 Personen

400 g Hühnerbrust
1 Stückchen geschälter, fein geschnittener Ingwer
4 kleine rote Paprikaschoten
1 Lauchstange, in feine Streifen geschnitten
5 TL Reiswein
50 ml Reisessig
1/2 TL Salz
100 ml Fleischbrühe
2,5 EL Speisestärke
2,5 EL kaltes Wasser
Erdnussöl
1 TL Sesamöl
Szechuanpfeffer nach Geschmack
Glutamat nach Geschmack

Zubereitung

Die Hühnchenbrust sorgfältig unter fließendem Wasser waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Paprikaschoten klein würfeln und die Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren.

Dann das Erdnussöl  in einem Wok kräftig erhitzen. Nun die Hühnerstreifen zusammen mit Paprikawürfeln und Ingwer im Wok unter stetigem Rühren scharf anbraten. Auf kleine Flamme stellen und  Reiswein, Reisessig, Szechuanpfeffer und Salz zugeben, kurz vermischen und weiter braten. Jetzt die Fleischbrühe angießen und alles miteinander so lange schmoren, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist. In der Zwischenzeit den Lauch in einem zweiten Wok oder einer großen, tiefen Pfanne leicht anbraten, in Wasser aufgelöste Speisestärke zugießen, anschließend das vorbereitete Hühnerfleisch  unterheben und noch einmal kurz schmoren lassen. Zum Schluss mit ein wenig Sesamöl aromatisieren. Dazu passt am besten ein aromatischer Duftreis. Wir wünschen guten Appetit!

Berühmte Städte und Regionen Asiens – 上海 (Shanghai)

Lu Jia Zui – Finanzzentrum

Nachdem euch Asiamarkt-Wing bereits auf eine kulinarische Reise in verschiedene fernöstliche Länder mitgenommen hat, möchten wir euch jetzt ausgewählte Städte und Regionen in Asien näher vorstellen. Es gibt so viele Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten zu entdecken, nebenbei natürlich auch typische Köstlichkeiten, die nach der jeweiligen Stadt oder der Region benannt sind – lasst euch inspirieren und bezaubern von den eindrucksvollsten Seiten Asiens.

Einen kleinen Eindruck von dem, was euch erwartet, geben wir euch heute mit Shanghai (deutsch: Schanghai), der wichtigsten Industrie- und Hafenstadt Chinas. Shanghai ist in jeder Hinsicht beindruckend. Mehr als 23 Millionen Menschen zählen zum Verwaltungsgebiet, fast 16 Millionen von ihnen haben ihren ständigen Wohnsitz in der Stadt.

Es gibt unzählige Denkmäler, Tempel, Bauwerke und bedeutende Museen. Grünflächen sind rar, doch mit zwei wunderbaren Botanischen Gärten, dem großen Century Park im Stadtteil Pudong und dem weltberühmten Yu-Garten, einer Perle traditioneller Gartenbaukunst, bietet die Metropole einen imposanten Ausgleich.

Shanghai – Yu-Garden

Die Restaurant-Szene der Stadt blüht: Neben dem Revival des typischen Shanghai Chics der 30er Jahre in Form von elegant zubereiteten und servierten traditionellen Gerichten ist die kantonesische Küche ganz groß in Mode. Aber es gibt auch zahlreiche französische, indische und koreanische Spezialitäten-Restaurants, die selbst verwöhnteste Gourmet-Gaumen zufriedenstellen.

In der nächsten Folge wenden wir uns den Besonderheiten der typischen Shanghai-Küche zu, wie den Delikatessen Shanghai Crab oder Shanghai-Ravioli. Zuvor aber der Blick auf zwei Attraktionen der faszinierenden Weltstadt.

(Fotos & Bildrechte: Xiongyin Shao)

Huang Pu Fluss – The Bund

Lu Jia Zui – Finanzzentrum

Frische Meeresfrüchte mit gebratenen Reisnudeln

Ein ganz einfachestaiwanisches Gericht, für das man allerdings einige spezielle Zutaten braucht. Je frischer, desto besser! Ihr könnt aber selbstverständlich auch tiefgekühlte Meeresfrüchte verwenden. Ihr findet alles in unserem Asia-Markt, vieles könnt ihr auch bequem und schnell online bestellen.

Zutaten für vier Personen

  • 600 g Reisnudeln
  • 120 g Shrimps
  • 120 g Muscheln
  • 120 g Tintenfisch
  • 80 g Shiitake-Pilze
  • 2 kleine Karotten
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 20 g Ingwer
  • 100 g Grüngemüse (chinesischer Blütenkohl oder Pak Choi)
  • 4 EL Sojasoße
  • 4 EL Reiswein
  • 2 TL Zucker
  • 1 Prise Pfeffer
  • 600 ml Hühnerbrühe
  • 4 EL dunklen Essig

Zubereitung

Die Shrimps waschen und den Darm entfernen. Frische Muscheln in wenig Salzwasser geben (nicht ganz mit Wasser bedecken!) und so von Sand befreien. Wenn Sie Tiefkühlware verwenden, können Sie sich diese Arbeitsschritte sparen. Den Tintenfisch in kleine Ringe schneiden, die frischen Shiitake sowie Karotten und den Ingwer in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in ungefähr zwei cm lange Stücke schneiden.

Nun ein wenig Öl im Wok erhitzen und die Frühlingszwiebeln und den Ingwer darin nicht zu scharf anbraten. Als nächsten Arbeitsschritt Shrimps, Tintenfischstücke, Muscheln, Karottenscheiben und geschnittene Shiitake dazugeben und unter mehrmaligem Wenden bei stärkerer Hitze braten. Nun die Nudeln und die Gewürze hinzufügen und alles gut vermengen.So lange garen lassen, bis die Nudeln den größten Teil der Flüssigkeit aufgesaugt haben. Dann das Grüngemüse dazugeben, kurz mitgaren lassen, alles portionsweise auf vorgewärmten Tellern anrichten und nach Belieben mit ein wenig Koriandergrün oder Frühlingszwiebelgrün garnieren.

Philippinische Küche – Asien trifft Spanien und Mexiko

Und weiter geht’s bei der Rundreise durch die asiatischen Länderküchen mit einem Ausflug auf die Philippinen, dem weltweit fünftgrößten Inselstaat. Verschiedene ethnische Gruppen bevölkern die Inselgruppe, neben den traditionellen Stämmen und Filipinos leben viele Einwanderer aus Taiwan und Südchina dort. Die Kolonialzeit hat in fast allen Bereichen Spuren hinterlassen und auch die regionale Küche stark beeinflusst. Erst 1946 erhielten die Philippinen ihre Unabhängigkeit, nachdem rund 300 Jahre lang Spanien die Philippinen als Kolonie beansprucht hatten, gefolgt von den Amerikanern zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Die philippinische Küche ist aus diesem Grund enorm vielseitig. Es finden sich sowohl spanisch-mexikanisch inspirierte Speisen als auch amerikanisch anmutende Gerichte, alles vermischt mit Einflüssen aus Japan, Indien und China. Aus dieser verschiedenartigen Mischung haben sich teilweise völlig eigenständige Gerichte entwickelt.

Köstlich gegrillte Fische und Meeresfrüchte spielen eine wichtige Rolle, meistens in Kombination mit Reis. Fisch wird darüber hinaus häufig zu Suppe verarbeitet oder mit Pfeffer und Essig gekocht. Fleisch steht ebenfalls regelmäßig auf dem Speiseplan; so besteht beispielsweise das philippinische Nationalgericht Adobo aus verschiedenen marinierten und mit Essig und Sojasoße verfeinerten Fleischsorten, zu denen gedünsteter Fisch und Gemüse serviert werden. Auch Erdnussbutter ist beliebt, beispielsweise zur Zubereitung des sehr schmackhafte Rindfleischeintopfs „Kare Kare“. Für viele Gerichte wird milde Kokosmilch verwendet. Eines der fantastischen Rezepte mit Kokosmilch haben wir für euch ausgesucht. Beim nächsten Mal erfahrt ihr, mit welchen Zutaten ein Philippinisches Hühnchen-Curry gelingt!

Philippinisches Hühnchen-Curry

Viele philippinische Gerichte sind verglichen mit anderen asiatischen Rezepten relativ mild, so auch dieses Curry. Es kommt natürlich auch auf die Art und Menge der verwendeten Currypaste an – da gibt es alles von superscharf bis gemäßigt. Grün bedeutet extrem scharf, rot scharf, gelb mittelscharf. Panaeng Currypaste ist sehr mild. Achtet beim Kauf also darauf, damit ihr nicht doch Feuer spuckt. Kokosmilch hat aber zum Glück die Eigenschaft, zu viel Schärfe bis zu einem gewissen Grad zu neutralisieren.

Für vier Personen braucht ihr:

8 Hähnchenschenkel
1 große Zwiebel
4 mittelgroße Kartoffeln
4 Karotten
2  Knoblauchzehen
Currypaste nach Belieben (mindestens ein Glas oder eine Packung)
2 Dosen Kokosmilch
3 EL Öl
Paprika, Salz und weißer Pfeffer zum Würzen des Fleisches
2 philippinische reife Mangofrüchte (oder 4 Bananen und Honig)
4 Portionen gekochten Reis

Zubereitung

Zunächst die Zwiebel und die Knoblauchzehen gleichmäßig zerhacken und im Öl sanft anbraten – nicht zu heiß, sonst wird der Knoblauch schnell bitter. Nun die Hähnchenschenkel zugeben, nach Belieben würzen und anbraten. Währenddessen die Kartoffeln und Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden, anschließend zugeben und kurz mitbraten. Nach dem Anbraten die Kokosmilch zugießen und großzügig Currypaste untermischen. Auf kleiner Flamme das Ganze rund 45 Minuten köcheln lassen und mit weißem Asienreis servieren. Dazu entweder in Honig gebratene Bananen reichen oder mit frischen Mangoscheiben anrichten. Die Variante mit Mango empfiehlt sich für den Sommer, da noch erfrischend-fruchtiger! Guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen!

Bulgogi – raffiniert marinierte Rindfleischstreifen

Die Zutaten sind diesmal für 2 Portionen berechnet, denn die Zubereitung ist so leicht und das Ergebnis gleichzeitig so fantastisch, dass ihr am besten einmal nur euch selbst und eure(n) Herzallerliebste(n) damit verwöhnt. Der Reis lässt sich einfach vorkochen und statt den Chinakohl selbst einzulegen, kann auch Gimchi aus dem Glas verwendet werden.

50 ml Sojasoße
½ El brauner Zucker
1 Tl Sesamöl, geröstet
1 Frühlingszwiebel (in Ringe geschnitten)
1 Knoblauchzehe (fein gehackt)
1 kleines Stück Ingwer (fein gehackt)
1- 2 El Sesamsaat (geröstet)
250 g Rinderhüftsteak
½ El Sonnenblumenöl
Einige Blätter Kopf- oder Eichblattsalat
2 kleine Portionen gekochter Reis (beispielsweise Sushireis)
1 Glas Gimchi (Koreanischer eingelegter Chinakohl)
Ein paar hauchdünne Scheiben Salatgurke

Zubereitung

Die Hälfte der Sesamsaat mit Sesamöl, Sojasoße, Zucker, Knoblauch und Ingwer in einer Schüssel gut verrühren, bis der Zucker aufgelöst ist. Nun die weißen Teile der Frühlingszwiebel untermischen.

Anschließend das Steak in dünne Streifen schneiden und zur Marinade geben. Das Fleisch sollte mindestens zehn Minuten marinieren, zwischendurch einmal wenden oder frisch übergießen.

Nun das Öl in einem Wok stark erhitzen. Die Steakstreifen dazugeben und von beiden Seiten jeweils zwei bis maximal drei Minuten bei mittlerer Hitze braten.

Das Auge ist mit, darum schmeckt Bulgogi hübsch angerichtet noch besser. Pro Person ein bis zwei große Salatblätter auf eine Platte legen, eine Portion gekochten Reis darauf geben, dann das Fleisch, die grünen Ringe der Frühlingszwiebeln und die restliche Sesamsaat darauf verteilen, Kimchi und Gurkenscheiben dazu servieren … und ganz entspannt genießen!