Reispapier für Frühlingsrollen, Dim Sum & Asia-Lasagne

ReispapierJeder kennt Frühlingsrollen aus der Tiefkühltruhe. Sie sind in diversen Größen erhältlich, mit Fleisch gefüllt oder als Gemüserolle rein vegetarisch. Die Auswahl an Tiefkühlrollen ist im Vergleich zur Vielfalt der Variationen aus China, Vietnam, Thailand, Indonesien, Japan und den Philippinen aber gering. Außerdem ist der Teigmantel meistens von dickerer Konsistenz. Mit unserem essbaren Reispapier könnt ihr originalgetreue Frühlingsrollen, Glücksrollen, Herbstrollen und andere asiatische Spezialitäten selbst herstellen. Ihr habt noch nie mit Reispapier gearbeitet? Dann wird es höchste Zeit, das Wickeln mit dem hauchdünnen Esspapier einmal auszuprobieren.

Reispapierherstellung bedeutet viel Aufwand

Nur wer sehr viel Zeit und Geduld hat, sollte sich die Mühe machen, die zarten Umhüllungen selbst herzustellen. Als Basis dient Reisstärke, oft in Verbindung mit Tapiokamehl. Beides lässt man mit Salz einige Zeit in kaltem Wasser aufquellen, um den Teig danach portionsweise auf ein Tuch in einen Dämpfkorb zu geben. Nach etwa 2 min wird das gedämpfte Reispapierblatt auf einen mit Öl bestrichenen Teller gelegt und anschließend auf einer Bambusmatte getrocknet. Man braucht Übung, bis die Blätter gelingen: Dünn genug und dennoch reißfest sollten sie sein. Unsere fertigen Reisblätter brauchen nur noch kurz eingeweicht zu werden, bevor ihr sie füllt.

Chinesische Teigtaschen Dim Sum

Reispapier dient auch als Hülle für Dim Sum, die kleinen gedämpften Köstlichkeiten zur chinesischen Teezeremonie, die „das Herz wärmend berühren“. Beliebte pikante Varianten mit Reispapier aus der kantonesischen Küche sind Baozi, Jiǎozi und Mini-Frühlingsrollen. Süße Teigtaschen können beispielsweise mit Lotuspaste, Kokosraspeln oder Dattelmus gefüllt sein. In Hongkong sind die kleinen Leckerbissen besonders zur Frühstückszeit gefragt. Vor den besten Dim-Sum-Restaurants warten schon am Morgen viele Menschen geduldig auf einen der begehrten Plätze.

Glutenfreie Lasagne auf asiatische oder mediterrane Art

Nicht stilgerecht asiatisch, aber eine tolle Alternative für Menschen, die an Zöliakie leiden und sich glutenfrei  ernähren müssen, ist Lasagne, bei der Reispapierblätter die Nudelplatten ersetzen. Als Füllung eignen sich typisch asiatische Zutaten wie Bambussprossen, Frühlingszwiebeln, Ingwer und Hähnchenbrust. Wer es lieber mediterran mag, kann zwischen die Reispapierschichten aber Tomaten, Rucola und Parmesan füllen und die Lasagne mit Kräutern der italienischen Küche würzen.

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Heiß und scharf: Nudelpfanne mit Tofu, Paprika & Cashews

WeizennudelnEine innerlich erwärmende Nudelpfanne ist genau richtig, wenn es draußen allmählich ungemütlich kalt wird. Im Nu zubereitet stärkt sie die Abwehrkräfte, denn dank ihres hohen Anteils an Gemüse und frischen Kräutern sorgt sie für einen ordentlichen Vitaminschub. Hauptzutaten unseres heißen Pfannen- oder Wokgerichts sind Nudeln, Frühlingszwiebeln, Kräuter sowie Tofu und Cashews als wichtige Eiweiß- und Kalziumlieferanten.

Diese Zutaten braucht ihr für 4 Personen

Gut vorbereitet geht alles blitzschnell

Zuerst bereitet ihr die Nudeln nach Packungsanleitung zu. Meist beträgt die Garzeit in kochendem Salzwasser rund 2 bis 3 Minuten. Anschließend kurz kaltes Wasser über die Nudeln gießen, abtropfen lassen und zur Seite stellen. Parallel könnt ihr auch schon die Gemüsebrühe erhitzen, sie kann dann auch zur Seite gestellt werden.

Die Zeit, in der ihr das Wasser für Nudeln und die Brühe erhitzt, könnt ihr schon nutzen, um das Stück Ingwer und den Knoblauch zu schälen, den Ingwer danach fein zu reiben und den Knoblauch zu zerdrücken.

Wenn die Nudeln fertig gegart und abgeschreckt sind, bereitet ihr das Gemüse und den Tofu vor, indem ihr es zunächst wascht und abtrocknet. Danach viertelt ihr die Paprikaschote, entfernt die Kerne und schneidet die Schotenstücke in feine Streifen. Die Zuckerschoten halbiert ihr schräg, die Frühlingszwiebeln schneidet ihr in Ringe. Den Tofu zerteilt ihr nach Belieben in Würfelchen oder Streifen.

Rühren, rühren und nochmals rühren!

Nun wir es Zeit, das Erdnussöl in einer geräumigen Pfanne oder in einem Wok kräftig zu erhitzen. Dabei gebt ihr das Sambal Oelek, den Ingwer und den Knoblauch zu und lasst diese Mischung im Öl unter 1-2 Minuten anbraten. Immer schön rühren! Anschließend fügt ihr Tofu, Frühlingszwiebeln und Paprika hinzu und bratet alles weitere 2-3 Minuten. Und weiter rühren! Zuletzt kommen Nudeln, Cashewnüsse und die Zuckerschoten in die Pfanne. Weil die Hitze hoch bleibt, müsst ihr weitere 2-3 Minuten ständig rühren, bis ihr schließlich Brühe und Sojasauce hineingießt und bei schwächerer Hitze einkochen lasst.

In dieser Zeit wascht ihr den Koriander, tupft ihn vorsichtig trocken, hackt ihn grob mit einem Messer und rührt ihn unter. Wer mag, gibt noch Salz und Pfeffer hinzu und schon ist die Nudelpfanne servierfertig!

Aus dem Asia-Kräutergarten: Koriander, Galanga & Co

KräuterBei aller Liebe zur mediterranen Kräutervielfalt: Wenn es einmal etwas exotischer sein soll als Thymian, Oregano, Salbei und Rosmarin bietet Asien eine reiche Auswahl an ungewöhnlichen und überraschend vielfältig einsetzbaren Kräutern. Es macht Spaß, zur Abwechslung einmal mit den Düften und Nuancen asiatischer Kräuter zu experimentieren – und es regt die Geschmackssinne an.

Asia-Märkte mit einer Frischetheke haben meistens eine Auswahl typischer Kräuter vorrätig. Wichtig ist hier aber nicht nur die Art der Lagerung im Laden selbst, sondern der Transportweg. Wir vom Asia-Markt Wing achten darauf, dass unsere frischen Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse den Transport dank optimaler Lagerung unbeschadet überstehen. Und auch wenn wir bei einer Online-Bestellung frische Produkte auf die Reise zu euch nach Hause schicken, achten wir auf einen schnellen Versand. Aus diesem Grund versenden wir nicht übers Wochenende, denn wir möchten euch wirklich nur das Beste liefern – und das im besten Zustand!

KorianderWas aber haben wir für euch momentan vorrätig? Immer wieder eine Entdeckung wert ist unser frischer Koriander. Wir wissen, dass Koriander nicht jedermanns Geschmack trifft, denn er hat ein sehr eigenes, intensives Aroma. Bei falscher Verwendung kann dies leicht zu dominant wirken. Wer sich aber grundsätzlich mit dem entfernt an Ingwer und Zitrone erinnernden Eigengeschmack anfreunden kann, wird ihn lieben. Zum Kochen solltet ihr auf getrockneten oder pulverisierten Koriander zurückgreifen, der frische sollte fein gehackt roh genossen werden. Er schmeckt fantastisch in nicht alltäglichen Salatkreationen, so zum Beispiel zusammen mit geraspelten Kohlrabi und Möhren, abgeschmeckt mit Sesamöl und Zitronensaft – der Frischekick auf jeder Party!

Sehr fein und speziell schmeckt auch das Thai-Basilikum, das einige von euch vielleicht unter dem Namen Krapao kennen. Es ist DAS Küchenkraut in Asien, ähnlich wie in Deutschland die Petersilie. Leicht scharf und zugleich süß, unterscheidet es sich komplett von dem Basilikum, mit dem wir gewöhnlich unsere Tomatensoße würzen. Krapao und Koriander harmonieren miteinander und lassen sich daher gut kombinieren, beispielsweise in einem asiatischen Nudelsalat. Außer Krapao gibt es noch zwei weitere Varianten, die aber nicht ganz so häufig verwendet werden: Horapa mit dezentem Anisaroma und Maenglak, das sogenannte Zitronenbasilikum.

Ein Klassiker der asiatischen Gewürze ist Galanga, auch als Galgant bekannt. Dieser Thai-Ingwer entfaltet als frische Wurzel seinen charakteristischen Geschmack am besten. Aber auch als Pulver oder Paste findet er Verwendung. Kühl und trocken gelagert hält er sich einige Tage lang knackig frisch.

Wie immer findet ihr in Kürze auch passende neue Kräuterrezepte bei uns. Zur Gartensaison kredenzen wir euch das eine oder andere partytaugliche Schmankerl. Eines davon ist der leckere Kohlrabi-Möhren-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam.

Exotische Verwandlungskünstler: Kochbananen

Grune_KochbananenKochbananen sind in vielen Ländern Afrikas und Asiens das, was für uns Kartoffeln sind. Bitte niemals einfach schälen und reinbeißen! In naturbelassenem Zustand schmecken sie nämlich absolut nicht. Ihr bekommt außerdem stumpfe Zähne und eine pelzige oder raue Zunge, wenn ihr Kochbananen roh esst. Das ist der adstringierenden Wirkung zu verdanken, die ihr vielleicht von Rhabarber, tanninreichen Rotweinen oder einigen Teesorten kennt. Dieser Effekt verliert sich beim Garen und die Bananen verwandeln sich in aromatische Alleskönner.

Nach dem Schälen könnt ihr die Kochbananen kochen, frittieren, braten oder für Aufläufe und Suppen verwenden. Der Geschmack von zubereiteten Kochbananen ähnelt dem von Kartoffeln mit einem leicht süßen Aroma, das je nach Reifegrad variiert. Die Reifung erfolgt von Grün- über Gelbtöne und dunkle Sprenkel bis zu einer satten lila und sogar schwarzen Färbung der Schale. Je dunkler die Schale ist, desto süßer sind die Kochbananen. Die Süße von Obstbananen erreichen die Kochbananen jedoch nicht. Deshalb sind Kochbananen ideal geeignet, um sie als Kartoffelersatz zu nehmen. Außerdem haben Kochbananen den Vorteil, dass sie kein Gluten enthalten. Wer also unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet, hat mit Kochbananen eine prima Alternative zu Kartoffeln.

Rezeptideen für Kochbananen

Abgesehen vom Kartoffelersatz gibt es weitere tolle Sachen, die ihr mit Kochbananen machen könnt:

  • Geschälte Bananen in dünne Scheiben schneiden und in heißem Öl anbraten. Nach dem Abtropfen auf Küchenpapier nach Gusto mit Salz, Chili- oder Paprikapulver würzen: Chips à la Banana!
  • In eine eingefettete Auflaufform schichtet ihr Scheiben von Auberginen und Kochbananen, gebt Creme Fraiche oder Sahne dazu. Etwas Salz, Pfeffer und Anis unterstreichen die Aromen. 15 Minuten vor Ablauf der Backzeit Käse nach Wahl über den Auflauf streuen. Nach insgesamt 45 Minuten Garzeit bei 180° im vorgeheizten Backofen habt ihr eine leckere Hauptspeise oder Beilage.
  • Längs halbierte Bananen in heißem Öl anbraten oder Stücke frittieren und mit Honig oder Sirup bestreichen: eine Köstlichkeit für Naschkatzen!

Aus Asien frisch auf den Tisch – Sojasprossen, Thai-Koriander & Co

Im Gegensatz zu vielen anderen Asia-Shops haben wir in unserem Markt eine eigene Abteilung für Frischeartikel. Zwei Mal pro Woche werden wir mit exotischem und frischem Gemüse und Obst aus Thailand in Top-Qualität beliefert. Zudem erhalten wir regelmäßig frische Kräuter und chinesischen Tofu, Tau Kwa Tofu und Sojakäse. Unsere Stammkunden kennen die Liefertermine ganz genau und freuen sich auf delikate thailändische Früchte und Gemüse wie Papaya, Basilikum, Knoblauch, Koriander, Krachai (chinesischer Ingwer), Kurkuma und andere gesunde Spezialitäten.

Vom Wochenbeginn bis zur Wochenmitte versenden wir frische Lebensmittel an alle Kunden, die nicht das Glück haben, in der Nähe zu wohnen und sich selbst zu bedienen. Um zu vermeiden, dass empfindliche frische Lebensmittel tagelang in irgendeinem Depot stehen und an Qualität einbüßen, versenden wir diese grundsätzlich nicht am Wochenende. Bis Mittwoch eingegangene Bestellungen von frischen Produkten werden sofort nach Bestelleingang sorgfältig verpackt und schnellstmöglich verschickt. Erreicht uns die Bestellung erst Donnerstag oder Freitag, warten wir mit dem Versand bis Montag, damit ihr wirklich absolut frische Ware erhaltet.

Für die echte asiatische Küche sind frische Lebensmittel unverzichtbar. Knackige junge Zuckermaiskölbchen, hauchdünne Zuckerschoten, grüne Knoblauchblätter, zarte Fadenbohnen oder würziger Koriander entfalten nur in frischem Zustand ihren typischen Geschmack. Insgesamt bieten wir mehr als 35 frische Gemüse- und Obstsorten an. Hinzu kommen noch die gekühlten Sojaprodukte. Ein absolutes Highlight sind unsere jungen Kokosnüsse – nicht zu vergleichen mit der Ware, die ihr vielleicht aus deutschen Geschäften kennt. Unsere Kokosnüsse sind unwahrscheinlich saftig und enthalten viel zartes Fruchtfleisch, das sogar gelöffelt werden kann. Ihr habt noch nie eine Kokosnuss geöffnet und wisst gar nicht, wie eine frische Kokosnuss schmeckt? Da habt ihr wirklich was verpasst!

Hier seht ihr, wie‘s funktioniert – probieren müsst ihr aber selbst!

Asia-Gemüseküche: Gebackenes Gemüse in Tempurateig

Ob als appetitanregende Vorspeise oder knusprige Beilage: Unser Kochprofi Klaus Breinig hat sich wieder für uns an den Herd gestellt und aus frischem Gemüse, Tempurateig, Sojaöl und einer süß-scharfen Chilisauce etwas Köstliches gezaubert. Im Video seht ihr Schritt für Schritt, wie diese asiatische Spezialität gelingt und welche Zutaten ihr braucht. Ihr könnt wie immer alles in unserem Online-Shop bestellen und damit ihr auf Anhieb die entsprechenden Artikel findet, nennen wir euch sogar die Artikelnummern. Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Unser Mann am Wok: Klaus Breinig kocht ein Asia Curry

Erst zugucken, dann nachkochen! In unserer Asiamarkt-Küche wird ab jetzt live gebrutzelt. Schritt für Schritt zum perfekten Asia Curry – Klaus Breinig zeigt, wie’s ganz schnell und einfach gelingt. Nehmt euch 10 Minuten Zeit, wir versprechen euch: Es lohnt sich. Und das Beste ist: Länger steht ihr auch nicht am Herd, wenn ihr das Curry nachkocht.

Aus der Asia-Gemüseküche: Pak Choi

Pak Choi erinnert geschmacklich ein wenig an Mangold und kann als Gemüse, Salat oder Suppeneinlage verwendet werden.

Für vier Personen benötigt man:

  • 12 kleine Pak Choi
  • 1 Möhre
  • 1 rote Paprikaschote
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 4 Knoblauchzehen
  • 20 g Ingwer
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 4 Mu-Err-Pilze
  • 8-10 kleine getrocknete Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe)
  • 10-20 Pfefferkörner (Sichuanpfeffer) (je nach gewünschter Schärfe)
  • 4 TL Stärke (z. B. Tapioca)
  • Sternanis
  • 60 ml helle Sojasoße
  • 50 ml Sonnenblumen- oder Sojaöl

Pilze einweichen, zerpflücken und etwa 40 Minuten mit Wasser bedeckt Wasser weich kochen, die Kochflüssigkeit aufbewahren.
Blätter des Pak-Choi ablösen und gründlich waschen. Stiele und Blätter voneinander trennen. Stiele in Stücke von 2 cm schneiden, größere Blätter halbieren. Paprikaschote und Möhre in kleine Streifen schneiden. Weiße und grüne Teile der Frühlingszwiebel trennen und klein schneiden, Zwiebel in Scheiben schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken. Sternanis, in etwas Wasser verrührte Tapioka-Stärke, entkernte Chilischoten und Sichuanpfeffer vorbereiten. Öl, Sojasoße und eine Tasse Wasser bereithalten.

Wok stark erhitzen und Öl hineingeben. Chili und Sichuanpfeffer hinzugeben, Wok hochheben und schwenken. Ingwer und Knoblauch hinzugeben, erneut Wok hochheben und schwenken. Nun Gemüse hinzufügen, bis auf die grünen Kohlblätter und Pilze. 30 Sekunden kräftig rühren, dann schnell die grünen Blätter dazugeben. Unter stetigem Rühren mit etwas Wasser ablöschen, damit im Dampf die Blätter garen können. Mit der Herdtemperatur sofort heruntergehen. Sojasoße dazugeben, kurz kochen lassen, zuletzt Pilze mit Kochsud hinzugeben. Unter Rühren die angerührte Tapiokastärke einlaufen lassen. Bis zur gewünschten Sämigkeit der Soße mit Wasser auffüllen. Abschmecken und mit Reis servieren.

Lecker chinesisch: Pfannengemüse aus dem Wok mit Pak Choi und Pilzen

In China zählt bei der Zubereitung von Speisen nicht nur der Geschmack allein. Traditionell sind im Reich der Mitte Konsistenz, Form, Farbe und die berühmten „Fünf Elemente“ Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser von besonderer Bedeutung. Die Zahl Fünf spielt eine große Rolle: Fünf Farben, fünf Aromen, fünf große Körperorgane – Essen ist in China oftmals zugleich Heilmittel.

Insgesamt gibt es mehr als 20 chinesische Provinzen, deren beliebtesten Regionalgerichte mittlerweile von Asien aus alle anderen Kontinente „erobert“ haben. Bei allen Unterschieden gibt es jedoch eine Gemeinsamkeit: Asiaten verwenden kaum Milchprodukte. Grund dafür ist eine in Asien weitverbreitete Milchzuckerunverträglichkeit. Dafür kommt viel frisches Gemüse in Kombination mit Fisch oder Geflügel auf den Tisch. Vegetarische Gerichte kommen ohne tierische Produkte aus, stattdessen werden Pilze oder Tofu verwendet, abgeschmeckt mit reichlich Kräutern und Gewürzen.

Bekannt für raffinierte Würze und Schärfe ist beispielsweise die Provinz Sichuan: Kaum ein Gericht kommt ohne Sojasoße, Pfeffer, Chili und frischen Ingwer aus. Ein beliebtes vegetarisches Rezept nach Sichuan-Art ist Pfannengemüse aus dem Wok mit Pak Choi und Pilzen.

Pak Choi erinnert geschmacklich ein wenig an Mangold und kann als Gemüse, Salat oder Suppeneinlage verwendet werden.

Für vier Personen benötigt man:

12 kleine Pak Choi
1 Möhre
1 rote Paprikaschote
1 mittelgroße Zwiebel
4 Knoblauchzehen
20 g Ingwer
4 Frühlingszwiebeln
4 Mu-Err-Pilze
8-10 kleine getrocknete  Chilischoten (je nach gewünschter Schärfe)
10-20  Pfefferkörner (Sichuanpfeffer) (je nach gewünschter Schärfe)
4 TL Stärke (z. B. Tapioca)
Sternanis
60 ml helle Sojasoße
50 ml Sonnenblumen- oder Sojaöl

Pilze einweichen, zerpflücken und etwa 40 Minuten mit Wasser bedeckt Wasser weich kochen, die Kochflüssigkeit aufbewahren.

Blätter des Pak-Choi ablösen und gründlich waschen. Stiele und Blätter voneinander trennen. Stiele in Stücke von 2 cm schneiden, größere Blätter halbieren. Paprikaschote und Möhre in kleine Streifen schneiden. Weiße und grüne Teile der Frühlingszwiebel trennen und klein schneiden, Zwiebel in Scheiben schneiden. Knoblauch und Ingwer hacken. Sternanis, in etwas Wasser verrührte Tapioka-Stärke, entkernte Chilischoten und Sichuanpfeffer vorbereiten. Öl, Sojasoße und eine Tasse Wasser bereithalten.

Wok stark erhitzen und Öl hineingeben. Chili und Sichuanpfeffer hinzugeben, Wok hochheben und schwenken. Ingwer und Knoblauch hinzugeben, erneut Wok hochheben und schwenken. Nun Gemüse hinzufügen, bis auf die grünen Kohlblätter und Pilze. 30 Sekunden kräftig rühren, dann schnell die grünen Blätter dazugeben. Unter stetigem Rühren mit etwas Wasser ablöschen, damit im Dampf die Blätter garen können. Mit der Herdtemperatur sofort heruntergehen. Sojasoße dazugeben, kurz kochen lassen, zuletzt Pilze mit Kochsud hinzugeben. Unter Rühren die angerührte Tapiokastärke einlaufen lassen. Bis zur gewünschten Sämigkeit der Soße mit Wasser auffüllen. Abschmecken und mit Reis servieren.