Heiß und scharf: Nudelpfanne mit Tofu, Paprika & Cashews

WeizennudelnEine innerlich erwärmende Nudelpfanne ist genau richtig, wenn es draußen allmählich ungemütlich kalt wird. Im Nu zubereitet stärkt sie die Abwehrkräfte, denn dank ihres hohen Anteils an Gemüse und frischen Kräutern sorgt sie für einen ordentlichen Vitaminschub. Hauptzutaten unseres heißen Pfannen- oder Wokgerichts sind Nudeln, Frühlingszwiebeln, Kräuter sowie Tofu und Cashews als wichtige Eiweiß- und Kalziumlieferanten.

Diese Zutaten braucht ihr für 4 Personen

Gut vorbereitet geht alles blitzschnell

Zuerst bereitet ihr die Nudeln nach Packungsanleitung zu. Meist beträgt die Garzeit in kochendem Salzwasser rund 2 bis 3 Minuten. Anschließend kurz kaltes Wasser über die Nudeln gießen, abtropfen lassen und zur Seite stellen. Parallel könnt ihr auch schon die Gemüsebrühe erhitzen, sie kann dann auch zur Seite gestellt werden.

Die Zeit, in der ihr das Wasser für Nudeln und die Brühe erhitzt, könnt ihr schon nutzen, um das Stück Ingwer und den Knoblauch zu schälen, den Ingwer danach fein zu reiben und den Knoblauch zu zerdrücken.

Wenn die Nudeln fertig gegart und abgeschreckt sind, bereitet ihr das Gemüse und den Tofu vor, indem ihr es zunächst wascht und abtrocknet. Danach viertelt ihr die Paprikaschote, entfernt die Kerne und schneidet die Schotenstücke in feine Streifen. Die Zuckerschoten halbiert ihr schräg, die Frühlingszwiebeln schneidet ihr in Ringe. Den Tofu zerteilt ihr nach Belieben in Würfelchen oder Streifen.

Rühren, rühren und nochmals rühren!

Nun wir es Zeit, das Erdnussöl in einer geräumigen Pfanne oder in einem Wok kräftig zu erhitzen. Dabei gebt ihr das Sambal Oelek, den Ingwer und den Knoblauch zu und lasst diese Mischung im Öl unter 1-2 Minuten anbraten. Immer schön rühren! Anschließend fügt ihr Tofu, Frühlingszwiebeln und Paprika hinzu und bratet alles weitere 2-3 Minuten. Und weiter rühren! Zuletzt kommen Nudeln, Cashewnüsse und die Zuckerschoten in die Pfanne. Weil die Hitze hoch bleibt, müsst ihr weitere 2-3 Minuten ständig rühren, bis ihr schließlich Brühe und Sojasauce hineingießt und bei schwächerer Hitze einkochen lasst.

In dieser Zeit wascht ihr den Koriander, tupft ihn vorsichtig trocken, hackt ihn grob mit einem Messer und rührt ihn unter. Wer mag, gibt noch Salz und Pfeffer hinzu und schon ist die Nudelpfanne servierfertig!

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Asiatische Knabberei: Nüsse, Kerne & Körner

CashewkerneNicht nur Eichhörnchen sammeln im Herbst Nüsse – auch wir Menschen greifen im letzten Drittel des Jahres bei Nüssen besonders gerne zu. Als gesunde Knabberei für zwischendurch überzeugen Nüsse und Kerne oder Körner ebenso wie als geröstete Zutat für asiatische Wok-Gerichte und Salate. Wir haben für euch in unser Warenregal geschaut und stellen euch heute eine Nuss vor, die gar keine Nuss ist, sondern ein Kern: Cashewnüsse – oder richtiger Cashewkerne – sind nämlich die Kerne der Kaschufrucht, die am Kaschubaum reifen.

Herkunft der Cashews

Cashews sind nierenförmig gebogen. Vermutlich nannten daher die indianischen Ureinwohner Brasiliens den dazugehörigen Baum Acaju, was übersetzt Nierenbaum bedeutet. Die Früchte dieses Baums heißen Kaschuapfel oder auch Elefantenlaus. Ursprünglich wuchsen die immergrünen Laubbäume in Südamerika (Brasilien). Im 16. Jahrhundert sorgten die Portugiesen dafür, dass sie in anderen Kontinenten heimisch wurden, so auch in Asien und Afrika. Seit dem 19. Jahrhundert gibt es in Brasilien und Ostafrika Plantagen, wo Kaschubäume angepflanzt werden, um Cashews für den Export zu ernten. Heute werden Cashews auch in Indien und Westafrika angebaut. Die Weiterverarbeitung der Kerne unterschiedlichster Herkunft erfolgt oft in Indien, Indonesien und Vietnam. Die Früchte selbst werden nicht exportiert, da sie extrem empfindlich sind und schnell verderben. Aus ihnen wird im Erzeugerland aber Saft oder Marmelade hergestellt.

Warum Cashewkerne nicht „roh“ verzehrt werden dürfen

Cashews mit Schale sind ungenießbar, denn die Schale enthält ein stark ätzendes Öl. Daher wird sie durch Erhitzen mit Dampf und/oder Rösten entfernt. Würde man sie manuell ohne Hitze lösen, blieben noch Reste des Öls auf dem Kern – genug, um die Schleimhäute zu schädigen. Daher sind unbehandelte Cashewkerne gesundheitsschädlich. Auch Cashews, die als naturbelassen angeboten werden, sind vorher gedämpft und danach getrocknet worden. Sie enthalten aber keine Zusätze wie Salz oder Aromastoffe.

Cashews in der asiatischen Küche

Cashewkerne schmecken mild-nussig und sind nicht ganz so hart wie echte Nüsse. Sie zergehen nach dem ersten Biss fast auf der Zunge. Gehackt, halbiert oder in ganzen Stücken passen sie zu Gemüsegerichten ebenso wie zu Fisch und Fleisch. Zum Backen eignen sich fein gehackte Cashews ebenfalls. Experimentieren mit Cashews macht Spaß: Sie sind so vielseitig, dass ihr einfach ausprobieren könnt, welchem asiatischen Gericht sie das besondere Etwas geben. Das Rezept für eine asiatische Nudelpfanne mit gebratenen Nudeln und Cashews reichen wir bald nach! Einkaufen könnt ihr Cashews bei uns im Nüsse-und-Kerne-Shop. Da gibt es auch leckere Sonnenblumenkerne; Kürbiskerne, Wassermelonenkerne und die besonders aromatischen Pinienkerne von Heuschen & Schrouff.