Fern(k)östliche Bescherung

Asia-WeihnachtenEs weihnachtet sehr. Das kann man nicht nur sehen, sondern auch riechen. Überall haben die Weihnachtsmärkte eröffnet und es duftet nach Weihnachtsgewürzen. In Deutschland ist das Weihnachtsfest eines der wichtigsten christlichen Feste, während in Asien nur die Südkoreaner offiziell Weihnachten feiern. In anderen asiatischen Ländern ist das Weihnachtsfest jedoch durchaus bekannt und beliebt, so auch in Japan und auf den Philippinen. Wer noch unschlüssig ist, was das passende Geschenk angelangt – vielleicht haben wir ein paar Tipps für euch. Vorausgesetzt natürlich, ihr möchtet jemanden beschenken, der eine Vorliebe für asiatische Spezialitäten hat.

Geschenktipp Nummer 1: Sushi-Geschirrset

Sushi_SetDas Sushi-Geschirrset  für 2 Personen ist eines unserer beliebtesten Gourmet-Sets. Es bietet die besten Voraussetzungen für eleganten und stilechten Genuss. Sushi- und Dipteller sind in edlem Weiß gehalten, passend dazu enthält das Set zwei Sushimatten und zwei Paar Essstäbchen inklusive Ablage wahlweise naturbraun oder schwarz. Die Sets stammen aus dem Hause Heuschen & Schrouff, einem niederländischen Lieferanten asiatischer Lebensmittel und hochwertiger Non-Food-Produkte. Dazu erhaltet ihr bei uns auch sämtliche Zutaten, von Sushireis bis zu Sushiessig und Seetangblättern, damit die Beschenkten gleich zu Weihnachten loslegen können mit der Zubereitung leckerer Sushi.

Geschenktipp Nummer 2: Mochis

Mochis_3Mochis sind ebenfalls ein Tipp für die Freunde japanischer Küche. In Japan werden die süßen oder herzhaften Mochis den ganzen Winter über genossen und gehören zu jedem traditionellen Neujahrsfest. Wir bieten euch die mit verschiedenen Pasten gefüllten Reisküchlein in zwei Sets an, die sich ideal zum Probieren und Verschenken eignen. Ein Set enthält vier Sorten zu je 180 g (gefüllt mit Grüntee, Rote Bohnen Paste, Taro oder Sesam), das andere Set enthält 3 Sorten zu je 210 g (gefüllt mit Rote Bohnen Paste, Taro oder Grüntee).


Geschenktipp Nummer 3: Asiatisches Bier im Sixpack

Asiabier_PaketZum Schluss noch das Richtige für Liebhaber exotischer Biersorten: Zum Fest haben wir einen Vorteilspack mit asiatischen Bieren geschnürt, das bestimmt für gute Laune unterm Weihnachtsbaum sorgen wird. Die beliebten Marken Chang, Tsingtao und Singha sind jeweils 6 x enthalten. Ganz stilecht genießt ihr es in den passenden Gläsern, zum Beispiel in den formschönen Singha-Gläsern mit dem goldenen Drachen. Singha_Glas

Vielleicht war die passende Geschenkidee dabei? Falls nicht, stöbert doch einfach noch mal in den Regalen unseres Onlineshops oder besucht unser Geschäft in Kassel. Wir wünschen euch allen noch eine genussreiche Adventszeit!

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Reisen ins Land der Mitte: China erleben

by Christiane Fengler/pixelio

by Christiane Fengler/pixelio

Der Drachen ist ein starkes Symbol Chinas, ein magisches Fabelwesen, das in sich die Kraft des Regens und des Frühlings sowie den Charakter und das Temperament verschiedener Tiere in sich vereint. Früher waren im ganzen Land Drachenzeremonien weit verbreitet, die den Regen herbeilocken sollten. An diese Tradition erinnern heute noch die prachtvollen Drachenbootfeste.

Aber nicht nur wegen seiner Mythologie ist China ist ein beeindruckendes Land. Es imponiert schon beim Betrachten einer Landkarte durch seine enorme Größe. Die riesigen Dimensionen des flächenmäßig drittgrößten und bevölkerungsreichsten Staates der Erde erschließen sich aber erst, wenn man China „live“ erlebt, beispielsweise auf einer klassischen Rundreise für „Anfänger“.

Viele Wege führen nach China – Gruppenreise buchen oder alles allein organisieren?

Wer die Volksrepublik China besucht, sollte sich gut vorbereiten, um ein Gespür für die chinesische Kultur, Philosophie und Mentalität zu bekommen. Die 5000-jährige wechselhafte Geschichte des Landes und des chinesischen Volkes ist spannender als mancher Thriller. Statt eines schmalen Reiseführers empfehlen wir zur Einstimmung auf das Erlebnis China die Investition in einen umfangreicheren Kulturreiseführer, der mehr Hintergrundwissen bietet und nicht nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten abhandelt. Niemand wird nach der Lektüre eines Buches China wirklich verstehen, aber es stimmt auf die Tour ein und hilft, sich als Europäer in China nicht ungewollt völlig daneben zu benehmen.

Wer die erste Chinareise seines Lebens plant, muss schon sehr mutig – und am besten auch der Landessprache Mandarin mächtig sein –, wenn er sich für eine Individualreise entscheidet. Alle anderen sind mit einer Rundreise oder einer anderen Gruppenreise gut beraten, wie sie beispielsweise der Veranstalter www.chinatours.de anbietet. Solche Reisen mit kundiger Begleitung können teilweise auch individuell gestaltet werden, sind aber weniger „abenteuerlich“ als völlig selbst organisierte Trips. Wenn ihr schon mal in Ostasien ward, euch mit der Währung, den Benimmregeln und der Infrastruktur auskennt, könnt ihr es lockerer angehen und risikofreudig sein. Bedenkt aber, dass ihr, wenn Ihr die Sprache nicht beherrscht, quasi als Analphabet durchs Land reist. Nur in den Metropolen gibt es zweisprachige Straßenschilder und auch nur dort kann man sich mit Glück in englischer Sprache verständigen.

Was man in China gesehen haben muss

Die wichtigsten Städte sind die Hauptstadt Peking (mit der Verbotenen Stadt), die alte Kaiserstadt Luoyang samt Shaolin-Kloster sowie Shanghai und Hongkong. Durch ganz China zieht sich der „Lange Fluss“ Chang Jiang, oft auch als Yangtze oder Jangtsekiang bezeichnet und dessen Staudamm eine der Attraktionen Chinas ist. Die Chinesische Mauer, Terrakotta-Krieger, duftende Gärten, Reisterrassen und Wasserdörfer – es ist fast unmöglich, bei einem Besuch im Land der Mitte alles miteinander zu verbinden. Einige große Rundreisen decken jedoch ein beachtliches Spektrum in etwa 3 Wochen ab.

Wir werden euch in loser Folge hier im Asiamarkt-Wing-Blog asiatische Reiseziele vorstellen, denn natürlich ist nicht nur China eine Reise wert. Passend zu den Spezialitäten in unserem Shop werden das nach den Tipps für China auch Empfehlungen für Indien, Indonesien, Japan, Korea, Thailand und Vietnam sein.

Das fern(k)östliche süße Frühstück

BrotaufstrichDas ist Urlaub: Richtig ausschlafen und sich dann Zeit für ein ausgedehntes Frühstück nehmen! An normalen Arbeitstagen planen viele Menschen oft nur wenige Minuten für die wichtigste Mahlzeit des Tages ein. Viel Spielraum für neue Geschmackserlebnisse bleibt da nicht. Ganz anders im Urlaub und an langen Wochenenden: Da ist Zeit für das eine oder andere Experiment. Wie wäre es denn, in den Ferien einmal eine kulinarische Frühstücksreise nach Fernost zu unternehmen?

Zugegeben, die morgendlichen Essgewohnheiten sind sehr unterschiedlich. Scharfe heiße Nudelsuppen oder Salzgemüse – in China zum Frühstück äußerst beliebt – mögen die wenigsten Europäer direkt nach dem Aufstehen verputzen. Es gibt jedoch asiatische Länder, in denen es nicht nur deftig zugeht am Frühstückstisch.

Der Duft von Kaffee und grünem Tee

Aber fangen wir bei den Heißgetränken an. In Vietnam zum Beispiel wird neben dem traditionellen milden grünen Tee häufig der typische Tropenkaffee mit gesüßter Kondensmilch getrunken. Wir haben darüber schon einmal berichtet, ihr findet verschiedene Variationen des vietnamesischen Kaffees Trung Nguyen sowie den passenden Kaffeebereiter auch im Onlineshop.

Und was passt besser zu Kaffee, als ein frisches Baguette mit Marmelade? Auch das ist in Vietnam sehr beliebt und wird speziell für westliche Gäste statt der traditionellen Reisnudel-Suppe Pho serviert. Wir empfehlen als Aufstrich die exotischen Marmeladen von Phillippine Brand. Besonders köstlich ist die exotisch-fruchtige Ananasmarmelade: Vorsicht, großer Suchtfaktor! Ebenfalls sehr exotisch ist der Kokosnussaufstrich KAYA – supercremig und superlecker, aber auch ein echtes Kalorienbömbchen.

Alles, was ihr für ein asiatisches Frühstück braucht:

fruhstucksetHabt ihr Appetit auf ein asiatisches Frühstücksbuffet bekommen? Dann haben wir für euch ein tolles Frühstücks-Angebot zum „Reinschmecken“. Es enthält alles, um den Vietnam-Kaffee originalgetreu zuzubereiten, außerdem chinesischen Jasmin-Tee, Marmelade, Erdnussbutter und herzhafte Brotaufstriche. Alles dabei für ein perfektes Frühstück – nur das Baguette müsst ihr noch beim Bäcker einkaufen oder im Backofen aufbacken!

Aus dem Asia-Kräutergarten: Koriander, Galanga & Co

KräuterBei aller Liebe zur mediterranen Kräutervielfalt: Wenn es einmal etwas exotischer sein soll als Thymian, Oregano, Salbei und Rosmarin bietet Asien eine reiche Auswahl an ungewöhnlichen und überraschend vielfältig einsetzbaren Kräutern. Es macht Spaß, zur Abwechslung einmal mit den Düften und Nuancen asiatischer Kräuter zu experimentieren – und es regt die Geschmackssinne an.

Asia-Märkte mit einer Frischetheke haben meistens eine Auswahl typischer Kräuter vorrätig. Wichtig ist hier aber nicht nur die Art der Lagerung im Laden selbst, sondern der Transportweg. Wir vom Asia-Markt Wing achten darauf, dass unsere frischen Kräuter, Gewürze, Früchte und Gemüse den Transport dank optimaler Lagerung unbeschadet überstehen. Und auch wenn wir bei einer Online-Bestellung frische Produkte auf die Reise zu euch nach Hause schicken, achten wir auf einen schnellen Versand. Aus diesem Grund versenden wir nicht übers Wochenende, denn wir möchten euch wirklich nur das Beste liefern – und das im besten Zustand!

KorianderWas aber haben wir für euch momentan vorrätig? Immer wieder eine Entdeckung wert ist unser frischer Koriander. Wir wissen, dass Koriander nicht jedermanns Geschmack trifft, denn er hat ein sehr eigenes, intensives Aroma. Bei falscher Verwendung kann dies leicht zu dominant wirken. Wer sich aber grundsätzlich mit dem entfernt an Ingwer und Zitrone erinnernden Eigengeschmack anfreunden kann, wird ihn lieben. Zum Kochen solltet ihr auf getrockneten oder pulverisierten Koriander zurückgreifen, der frische sollte fein gehackt roh genossen werden. Er schmeckt fantastisch in nicht alltäglichen Salatkreationen, so zum Beispiel zusammen mit geraspelten Kohlrabi und Möhren, abgeschmeckt mit Sesamöl und Zitronensaft – der Frischekick auf jeder Party!

Sehr fein und speziell schmeckt auch das Thai-Basilikum, das einige von euch vielleicht unter dem Namen Krapao kennen. Es ist DAS Küchenkraut in Asien, ähnlich wie in Deutschland die Petersilie. Leicht scharf und zugleich süß, unterscheidet es sich komplett von dem Basilikum, mit dem wir gewöhnlich unsere Tomatensoße würzen. Krapao und Koriander harmonieren miteinander und lassen sich daher gut kombinieren, beispielsweise in einem asiatischen Nudelsalat. Außer Krapao gibt es noch zwei weitere Varianten, die aber nicht ganz so häufig verwendet werden: Horapa mit dezentem Anisaroma und Maenglak, das sogenannte Zitronenbasilikum.

Ein Klassiker der asiatischen Gewürze ist Galanga, auch als Galgant bekannt. Dieser Thai-Ingwer entfaltet als frische Wurzel seinen charakteristischen Geschmack am besten. Aber auch als Pulver oder Paste findet er Verwendung. Kühl und trocken gelagert hält er sich einige Tage lang knackig frisch.

Wie immer findet ihr in Kürze auch passende neue Kräuterrezepte bei uns. Zur Gartensaison kredenzen wir euch das eine oder andere partytaugliche Schmankerl. Eines davon ist der leckere Kohlrabi-Möhren-Salat mit Koriander und geröstetem Sesam.

Exotische Verwandlungskünstler: Kochbananen

Grune_KochbananenKochbananen sind in vielen Ländern Afrikas und Asiens das, was für uns Kartoffeln sind. Bitte niemals einfach schälen und reinbeißen! In naturbelassenem Zustand schmecken sie nämlich absolut nicht. Ihr bekommt außerdem stumpfe Zähne und eine pelzige oder raue Zunge, wenn ihr Kochbananen roh esst. Das ist der adstringierenden Wirkung zu verdanken, die ihr vielleicht von Rhabarber, tanninreichen Rotweinen oder einigen Teesorten kennt. Dieser Effekt verliert sich beim Garen und die Bananen verwandeln sich in aromatische Alleskönner.

Nach dem Schälen könnt ihr die Kochbananen kochen, frittieren, braten oder für Aufläufe und Suppen verwenden. Der Geschmack von zubereiteten Kochbananen ähnelt dem von Kartoffeln mit einem leicht süßen Aroma, das je nach Reifegrad variiert. Die Reifung erfolgt von Grün- über Gelbtöne und dunkle Sprenkel bis zu einer satten lila und sogar schwarzen Färbung der Schale. Je dunkler die Schale ist, desto süßer sind die Kochbananen. Die Süße von Obstbananen erreichen die Kochbananen jedoch nicht. Deshalb sind Kochbananen ideal geeignet, um sie als Kartoffelersatz zu nehmen. Außerdem haben Kochbananen den Vorteil, dass sie kein Gluten enthalten. Wer also unter Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leidet, hat mit Kochbananen eine prima Alternative zu Kartoffeln.

Rezeptideen für Kochbananen

Abgesehen vom Kartoffelersatz gibt es weitere tolle Sachen, die ihr mit Kochbananen machen könnt:

  • Geschälte Bananen in dünne Scheiben schneiden und in heißem Öl anbraten. Nach dem Abtropfen auf Küchenpapier nach Gusto mit Salz, Chili- oder Paprikapulver würzen: Chips à la Banana!
  • In eine eingefettete Auflaufform schichtet ihr Scheiben von Auberginen und Kochbananen, gebt Creme Fraiche oder Sahne dazu. Etwas Salz, Pfeffer und Anis unterstreichen die Aromen. 15 Minuten vor Ablauf der Backzeit Käse nach Wahl über den Auflauf streuen. Nach insgesamt 45 Minuten Garzeit bei 180° im vorgeheizten Backofen habt ihr eine leckere Hauptspeise oder Beilage.
  • Längs halbierte Bananen in heißem Öl anbraten oder Stücke frittieren und mit Honig oder Sirup bestreichen: eine Köstlichkeit für Naschkatzen!

Gerstensaft aus dem Fernen Osten: Asiatisches Bier

chang-beerIn Deutschland wird gern und viel Bier getrunken, das ist bekannt. Vergleicht man aber die einzelnen Kontinente, ist Asien mit fast 70 Milliarden Litern der Spitzenreiter im Bierkonsum. Deutsche Brauereien wie Warsteiner erwägen nun, im asiatischen Biermarkt mitzumischen und auch in Fernost für asiatische Bierliebhaber zu produzieren. Denn der Ruf des deutschen Gerstensaftes ist in Asien bestens, ähnlich wie der von Autos „made in Germany“. Allerdings sind den meisten Asiaten einige typische Biersorten zu bitter, mildes Weißbier hingegen kommt extrem gut an und trifft voll den Geschmack.

Etliche internationale Konzerne sind bereits vor Ort, machen den einheimischen Brauereien Konkurrenz oder sichern sich Anteile. Heineken kaufte sich nach längerem Hin und Her in die asiatische Großbrauerei Asia Pacific Brewery (APB) ein – in der Gewissheit, dass der Deal über rund 3,6 Milliarden Euro sich lohnen wird. Der Bierdurst in Asien wächst, während er in den USA und in Europa zu stagnieren droht. Laut Heineken ist die Produktion gut angelaufen und die Qualität des in Fernost gebrauten Bieres stimmt.

Aus der Asia Pacific Brewery stammt das beliebte Tiger-Bier. Gebraut wird das mehrfach ausgezeichnete helle Lager aus Singapur bereits seit 1932. Eine speziell für den chinesischen Markt entwickelte, leicht alkoholrededuzierte Variante ist seit 2004 unter dem Namen „Tiger Crystal Lite“ im Programm.

In vielen Länder Asiens bestehen aber weiterhin kleine unabhängige Betriebe, die ihre eigenen Biersorten in speziellen Geschmacksrichtungen brauen.

In unserem Shop führen wir zwei thailändische Biersorten, die beide auch in Europa sehr beliebt sind: Chang-Bier, wahlweise in der Flasche oder in der Dose und das helle Singha Bier. Darüber hinaus bieten wir philippinisches San Miguel Bier, das traditionelle Tsingtao Bier aus China, das ausdrücklich dem deutschen Reinheitsgebot entspricht und würziges alkoholfreies Ingwer Bier.

Testet doch einmal, wie euch ein „kühles Blondes“ aus dem Fernen Osten schmeckt!

Okinawa-Ernährung: „Lebenselixier“ Japans

SushiAusgewogene Ernährung und viel Bewegung – das scheint der Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben zu sein. Die Bewohner einer im Pazifischen Ozean gelegenen japanischen Inselgruppe machen es den westlichen Ländern vor. Zu den Ryūkyū-Inseln gehören Yaeyama, Miyako und die Hauptinsel Okinawa Hontō, wo die Lebenserwartung der Menschen im „Dorf der Hundertjährigen“ weit über dem Durchschnitt westlicher Länder liegt. Die Lebensweise der vielen extrem alten Menschen auf der Insel ist der Gegenstand zahlreicher Studien.

Was aber macht nun das Geheimnis der außerordentlich langen Lebensspanne der Menschen auf Okinawa aus? Anscheinend ist die Kombination aus Ernährung sowie körperlicher und geistiger Betätigung ausschlaggebend. Im Mittelpunkt der Ernährung stehen mit Fisch und Tofu Nahrungsmittel, die grundsätzlich in der traditionellen Küche Japans eine bedeutende Rolle spielen. Zusätzliche Proteine liefern Hülsenfrüchte, Milchprodukte und Nüsse, während Fleisch auf dem Speisezettel kaum vertreten ist. Während hierzulande durch den hohen Fleischkonsum häufig zu viel Eiweiß und zu viele gesättigte Fettsäuren zugeführt werden, ist die Versorgung mit Eiweiß auf Okinawa optimal – nicht nur die Menge stimmt, sondern auch die Zusammensetzung.

Gleiches gilt für die Kohlenhydrate und Fette. Minderwertige Weizenmehlprodukte und Zucker sind weitgehend unbekannt. Auf Okinawa sind Süßkartoffeln als ballaststoffreiche Kohlenhydratquelle sehr beliebt. Sie sättigen hervorragend und setzen sich aus komplexen Kohlenhydraten zusammen. Statt Butter und Schmalz verwenden die Menschen auf Okinawa bevorzugt Rapsöl, das für seine gefäßschützenden Eigenschaften durch den Reichtum an Omega-3-Fettsäuren bekannt ist.

Sekundäre Pflanzenstoffe sind die wirksamsten Mittel gegen schädliche freie Radikale. Sie sind in Gemüse und Obst enthalten, aber auch die für die Küche Okinawas typischen Sprossen und Algen sind reich an wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Für den Stoffwechsel und die Verdauung sind Ballaststoffe wichtig, die zudem gut und lange anhaltend sättigen. Auch hier machen die Menschen auf Okinawa alles richtig, indem sie neben den bereits erwähnten Süßkartoffeln viel Soja, Reis und Kohl verzehren. Ein weiteres Merkmal der typischen Küche auf Okinawa ist das sparsame Salzen. Zum Würzen dienen frische und getrocknete Kräuter, Pilze und Ingwer.

Alles für die gesunde japanische Ernährung findet ihr in unserem Onlineshop bei den Lebensmitteln aus Japan.

Weihnachten in Asien

Foto: Keith Bacongco

Foto: Keith Bacongco

In großen Schritten nähern wir uns dem Weihnachtsfest und Neujahr. Weltweit wird der Beginn des neuen Jahres fröhlich gefeiert, so auch in Asien. Doch auch Weihnachten ist in aller Welt beliebt und bekannt. In vielen Ländern Asiens leben Christen, aber die Angehörigen anderer Religionen haben den Brauch teilweise ebenfalls übernommen.

So gilt in Indien und Pakistan – inspiriert von den Festlichkeiten Amerikas – Weihnachten als „der große Tag“ mit Santa Claus und vielen Geschenken, Weihnachtsferien, Weihnachtsliedern und Krippenspielen. Gemeinsam wirken Kinder – Christen und Hindus – in den Missionsschulen an den Festlichkeiten mit. In Bangladesch ist Weihnachten gar als gesetzlicher Feiertag verankert, an dem sich ähnlich wie bei uns Familien im großen Kreis zusammenfinden.

Auch die indonesische Bevölkerung kennt Weihnachten, obwohl es keinen offiziellen Feiertag, gibt. In China zeigen sich westliche Einflüsse zu Weihnachten insbesondere in den Großstädten. Auch ohne arbeitsfreien Feiertag und christliche Prägung erfreuen sich Dekorationen und Christbaumschmuck wachsender Beliebtheit.

In Südkorea hingegen ist Weihnachten ein echter Feiertag, an dem Christen wie Nicht-Christen freihaben, Weihnachtsmusik hören, Christbäume schmücken und miteinander ein Festessen einnehmen.
Die katholische Bevölkerung der Philippinen feiert so ausdauernd Weihnachten, dass ihre Festlichkeiten als die längsten der Welt gelten. Von der Christmette bis zum traditionellen Weihnachtsessen – allerdings nicht mit Pute oder Gans, sondern mit Schinken und Käse – wird Weihnachten auf den Philippinen ausgiebig zelebriert.

Japaner kennen Weihnachten, viel bedeutender ist in Japan aber der Neujahrstag. Während zu Weihnachten eher Spaß und Party angesagt ist, finden Familien sich zu Neujahr zusammen, einem gesetzlichen Feiertag.

Dass die Welt zusammenwächst, zeigt sich an Weihnachten ganz besonders deutlich. Jenseits von Marketingstrategien, Kommerz und Geschenken wünschen wir allen Menschen dieser Welt persönliche Zufriedenheit und ein friedliches Miteinander. Gutes Essen verbindet. Wie wäre es also zu Weihnachten einmal mit einem fern(k)östlichen Festtagsmenü? Oder zu Neujahr statt Fondue und Raclette eine indische Reistafel – lasst euch beim nächsten Mal von ein paar Menüvorschlägen der asiatischen Art überraschen!

Gesunde Geschmacksträger – Öle & Fette in der fernöstlichen Küche

In der authentischen Asia-Küche wird mit Ölen und Fetten nicht gespart. Trotzdem gilt die asiatische Küche als leicht und gesund – wie passt das zusammen?

Ganz einfach: Die Kombination verschiedener hochwertiger Pflanzenöle intensiviert den Geschmack von frischem Gemüse und magerem Fleisch oder Fisch, ohne wie tierisches Fett den Magen zu belasten. Denn Fett macht definitiv nicht fett, wenn es richtig eingesetzt wird. In Wok oder Pfanne sollte damit nicht gegeizt werden, denn erst das passende Öl sorgt dafür, dass sich alle Gewürze super entfalten und miteinander verbinden.

Eines der wichtigsten Speiseöle im gesamten asiatischen Raum und in der orientalischen Küche ist Sesamöl. Es hat einen leicht nussigen, sehr kräftigen Eigengeschmack und unterstreicht in kalten und warmen Gerichten das fernöstliche Aroma aufs Feinste. Bereits wenige Tropfen, die am Ende der Garzeit oder direkt kalt in den Salat hinzugegeben werden können, sorgen für eine köstliche Note.

Erdnussöl ist ein weiteres häufig verwendetes Pflanzenöl, das durch einen hohen Anteil an wertvollen essenziellen Fettsäuren und Vitamin E zu den gesunden Ölen zählt. Es eignet sich bestens zum Braten, Frittieren oder Grillen, weil es hohe Temperaturen verträgt.

Das aus Sojabohnen gewonnene Sojaöl ist der Klassiker in der asiatischen Küche – es ist relativ neutral im Geschmack und kann für Wok-und Pfannengerichte ebenso verwendet werden wie für Salate und andere kalte Speisen. Es sollte jedoch nicht zu heiß werden, 180 °C wird als maximale Temperatur empfohlen.

Das meist als Koch- und Bratfett verwendete Kokosöl wird aus den getrockneten Samenkernen von Kokospalmen hergestellt und ist daher ebenfalls rein pflanzlich. Die halbfeste Konsistenz ist fettähnlich, weswegen es mitunter auch als Kokosfett oder Kokosbutter bezeichnet wird.

Darüber hinaus gibt es bei uns noch eine Vielzahl spezieller pflanzlicher Öle und Würzöle, wie Mandelöl und Bittermandelöl, Chili-Öl oder Ingwer-Würzöl.

Tierischer Herkunft ist Ghee Butter, die aus nahezu reinem Butterfett (99,8 %) besteht und in der indischen Küche gemeinsam mit traditionellem Butterschmalz zum Braten, Kochen und Backen eingesetzt wird.

Diese und viele weitere fernöstliche Öle und Fette sowie Butter findet ihr bei uns im Markt – im Regal oder online!

 

Lebensmittel richtig auswählen – Kochen nach den 5 Elementen (Teil 3)

Ihr kennt nun theoretisch den Ansatz und die grundlegenden Prinzipien der 5-Elemente-Ernährung. Außerdem könnt ihr einschätzen, welche eurer Seiten – das Yin oder Yang – durch bestimmte Lebensmittel und entsprechende Zubereitung gestärkt werden soll. Im 3. Teil unserer Einführung in die Ernährungslehre nach den fünf Elementen wird es konkret: Was soll in den Einkaufskorb, welche Lebensmittel sind empfehlenswert?

Typische Yin-betonte Nahrungsmittel sind diverse Obst- und Gemüsesorten – beim Gemüse werden insbesondere Tomaten und Gurken empfohlen. Als Yin-bekräftigende Getränke gelten unter anderem Milch und grüne Teeaufgüsse. Gut für das Yang sind Fisch und Fleisch, Lauch, Fenchel und viele anregende Gewürze. Getrocknetes Obst ist ebenfalls empfehlenswert. Zudem gibt es noch die sehr wichtige Gruppe der weitgehend neutralen Lebensmittel, wie beispielsweise die meisten Getreidesorten und Hülsenfrüchte oder auch Möhren, Blumenkohl und Chinakohl.

Wenn es heißt, dass Yin für kalte und Yang für warme Speisen steht, kann das leicht zu einer Fehlinterpretation führen. In keinem Fall ist damit die tatsächliche Esstemperatur gemeint, sondern vielmehr die Eigenschaft der jeweiligen Nahrungsmittel. Eine ausgleichende Zusammensetzung wirkt sich auf das gesamte Wohlbefinden positiv aus: kein belastendes Völlegefühl mehr nach den Mahlzeiten, stattdessen mehr Energie und Vitalität im Alltag. Dabei müssen die Nahrungsmittel und Speisen nicht aus der chinesischen Küche stammen, auch regionale Küche kann sehr gut mit der Ernährung nach den fünf Elementen in Einklang gebracht werden.

Wichtig ist die Kombination der verschiedenen Geschmacksrichtungen, die den einzelnen Elementen zugeordnet werden. Typisch für Holz (sauer) sind Tomaten, Orangen und Essiggurken, für Feuer (bitter) Schafskäse, Rote Beete und Rucola. Für Erde (süß) stehen beispielsweise Kartoffeln, Möhren und Mais, für Metall (scharf) Senf und Zwiebeln, für Wasser (salzig) Oliven, Hülsenfrüchte und Fisch. Dies sind nur einige wenige Beispiele, wer sich eingehender mit der Thematik auseinandersetzen möchte, findet umfassende Informationen in verschiedenen TCM-Ernährungsratgebern, die teilweise auch Küchentipps und Rezepte beinhalten.

Stöbert doch einfach mal im Asiamarkt Wing nach Lebensmitteln, die nicht nur fantastisch schmecken, sondern euch auch zu mehr Energie und Schwung verhelfen!