Asiatische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu

KonjaknudelsuppeVon wegen, meine Suppe ess ich nicht! Für die Suppenfreunde unter euch haben wir endlich das angekündigte schlanke Rezept. Unser Grundrezept kann als Basis für viele Varianten dienen.

Wenn es einmal kein Tofu sein soll, könnt ihr Hühner- oder Schweinefleisch oder Filetspitzen vom Rind verwenden. Auch kleine Garnelen und Lachsfilet machen sich in dieser Nudelsuppe prima. Diese Zutaten werden vor dem Zugeben zur Suppe nach Geschmack angebraten, der Lachs danach in kleine mundgerechte Stücke zerteilt. Nach dem Anbraten verfahrt ihr, wie im Rezept beschrieben.

Übrigens essen die meisten Asiaten ihre Nudelsuppen mit Stäbchen. Wer das einmal ausprobiert, weiß warum: Man isst sehr viel langsamer als mit Löffeln, das Sättigungsgefühl stellt sich früher ein.

Das Rezept mit Tofu eignet sich für alle Phasen der Dukan Diät. Die Zutaten sind so gut wie kohlenhydrat- und fettfrei, dafür reich an Proteinen. Die Brühe darf geschlürft werden, nachdem die festen Zutaten verspeist wurden. Schlürfen und überhaupt geräuschvolles Essen gilt in vielen asiatischen Ländern als Kompliment für Koch und Köchin.

Konjaknudeln haben die Eigenschaft, Aromen sehr gut anzunehmen. Deshalb gibt es für die Gewürze Salz, Chili und Sojasauce keine exakten Mengenangaben in diesem Rezept. Original asiatische Sojasauce, Gewürzpasten und weitere Zutaten bekommt ihr in unserem Onlineshop. Viel Spaß beim Kochen und Genießen!

In nur 15 Minuten frisch auf den Tisch: Asiatische Nudelsuppe mit Konjaknudeln und Tofu

  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Currypaste, grüne
  • 2 TL Rinderbrühe, instant
  • 200 g Konjak-Nudeln
  • 400 g Tofu
  • 2 Scheiben Ingwer
  • 400 ml Sojamilch
  • Salz
  • Chilipulver
  • Sojasauce
  • Wasser nach Belieben

Zubereitung

Die Zwiebel schälen, vierteln und in feine Streifen schneiden. Mit etwas Wasser, der Brühe und der Currypaste in einer beschichteten Pfanne dünsten, bis sie glasig werden. Damit die Zwiebeln nicht anbrennen, gebt immer wieder etwas Wasser zu.

Währenddessen die Shirataki-Nudeln in einem Sieb mit Wasser abspülen (ggf. entknoten und zerkleinern) und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Den Tofu würfeln und ebenfalls hinzufügen. Das Ganze rund 5 Minuten sanft köcheln lassen, den Ingwer fein würfeln und in die Pfanne geben. Abschließend die Pfanne mit der fettfreien Sojamilch auffüllen und noch einmal aufkochen lassen. Nach Geschmack nachwürzen und heiß servieren.

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Abnehmen mit asiatischer Kost

gemueseDas Ende des Winters ist nah, und noch immer sind viele gute Vorsätze fürs neue Jahr noch nicht umgesetzt. Gesünder essen, weniger Fleisch, weniger Fett, abnehmen … der Zeitpunkt ist jetzt günstig. Wann, wenn nicht jetzt, in der Fastenzeit vor Ostern, soll es dem Winterspeck endlich an den Kragen gehen? Eine gute Alternative zu herkömmlichen Diätplänen ist eine gesunde asiatische Mischkost mit Reis, Reisnudeln, Sojaprodukten, Obst, Gemüse, Kräutern, exotischen Gewürzen, die den Stoffwechsel aktivieren – und dazu reichlich grüner Tee.

Gäbe es die eine einfache, wohlschmeckende und dauerhaft wirksame Diät, wäre alles ganz einfach. Vor allem würden nicht Jahr für Jahr neue, angeblich wundersame Kuren und Ernährungspläne in Mode kommen – um nach kurzer Zeit sang- und klanglos wieder zu verschwinden. Durchsetzen konnte sich keine der angeblichen Wunderdiäten. Die Menschen sind einfach zu unterschiedlich in ihrem Essverhalten und in ihren Geschmäckern. Der eine hat keine Probleme damit, sich über Wochen hauptsächlich von Eiweißshakes zu ernähren, der andere glaubt dem Versprechen, er könne im Schlaf schlank werden und der nächste liebt es, abwechslungsreich zu kochen und nimmt dafür auch umständliches Kalorienzählen in Kauf. Viel einfacher ist es, asiatische Kost in den Speiseplan zu integrieren.

Die Vielfalt frischer, gesunder Lebensmittel auskosten

Besser und vor allem auf lange Sicht erfolgreicher als Crash-Diäten und Fastenkuren ist eine dauerhafte Änderung des Speiseplans. Liebhaber der Asia-Küche haben die besten Voraussetzungen, sich auch ohne Diät kalorienarm und „leicht“ zu ernähren. Es muss dabei gar nicht der berühmte japanische „Okinawa“-Ernährungsstil sein, der momentan in Mode ist.

Viele Europäer können sich mit Fisch, Misosuppe und Reisbrühe zum Frühstück nicht so recht anfreunden. Eine gute Alternative ist Milchreis (am besten mit Sojamilch gekocht) oder Müsli mit Obst. Auch auf Milchprodukte müsst ihr nicht ganz verzichten, es empfiehlt sich jedoch, sie bewusster zu sich zu nehmen und dort, wo es möglich ist, auf milchfreie Varianten auszuweichen.

Gesunde Lebensmittel, die ihr nahezu unbegrenzt essen könnt, sind Meeresfrüchte, Fisch, knackiges Gemüse, Algen, Sojasprossen. Einschränken solltet ihr den Verzehr von Milchprodukten, Eiern, Fleisch und allem Frittierten. An Beilagen wie Süßkartoffeln, Buchweizen, Reis, und Reisnudeln könnt ihr euch satt essen, solange sie nicht mit fetten Soßen kombiniert werden. Salz sollte nur sehr sparsam verwendet werden, aber wenn ihr mit frischen Kräutern und exotischen Gewürzen kocht, werdet ihr kein Salz vermissen.

Schaut doch wieder mal in die Frische-Abteilung unseres Online-Shops. Denn bei uns im Asiamarkt-Wing findet ihr sie: die gesunde feine Kost aus Fernost!

Silvesterfestschmaus mal anders: Indonesische Reistafel

KrabbenchipsKaum ist das Weihnachtsmenü verdaut, steht schon das neue Jahr vor der Tür. Traditionell beliebt ist in Deutschland zu Silvester Fondue oder Raclette. Die portionsweise Zubereitung macht Spaß, man nimmt sich Zeit und kann immer mal wieder nach Lust und Laune eine Kleinigkeit essen. Und vor allem: Niemand muss stundenlang am Herd stehen. Für kulinarische Überraschungen sorgt mit einem solchen Silvestermenü allerdings niemand – ob Käse- oder Schokoladenfondue, herzhaftes oder süßes Raclette, alles ist irgendwie schon mal da gewesen.

Warum also nicht einmal Freunde und Familie mit einer asiatischen Variante überraschen? Ihr braucht dazu einen möglichst großen Tisch und Warmhalteplatten, um ein schnelles Abkühlen der Speisen zu verhindern. Eine indonesische Reistafel lässt sich problemlos vorbereiten, ist der Mittelpunkt der Silvesternacht und bringt Stimmung in die Runde.

Als Reis eignen sich alle Klebereissorten, aber auch Basmati oder Jasminreis. Normalerweise wird die Reisbeilage ungewürzt gereicht, aber zum besonderen Anlass passt auch eine Reiszubereitung mit Kurkuma. Die Gelbfärbung der Reiskörner entsteht, wenn ein wenig Kurkuma in das noch kalte Kochwasser gegeben wird.

Reis bildet also die Basis, ebenso wichtig sind aber die Saucen und Beilagen. Wer nicht viel Zeit in der Küche verbringen möchte, kann bei den Saucen und Dips aus vielen fertigen Zubereitungen aus unserem Shop wählen. Auch Gewürzmischungen, süße Snacks und kleine Knabbereien wie verschiedenste Krabbenchips gibt es dort reichlich.

Nun fehlen natürlich noch die Fleisch-, Fisch- und Gemüsebeilagen. Diese lassen sich prima am Vortag kochen und an Silvester aufwärmen. Besonders gut geeignet ist gebackenes Hühnchen in einer scharfen oder milden Sauce ( Ajam pangang). Je nach persönlichen Vorlieben darf für die Sauce viel Chili verwendet werden. Wenn ihr es weniger scharf mögt, sind auch Varianten mit Erdnuss- oder Kokos superlecker. Auch vegetarische Zubereitungen mit Tofu oder gebackenem Gemüse schmecken köstlich.

Nicht ganz stilecht, aber immer wieder eine Sünde wert sind gebackene Bananen mit Honig. Eine weniger kalorienreiche Alternative sind frische Früchte: Papayas, Melonen und Mango, am besten als Fingerfood auf kleinen Spießchen arrangiert.

Ganz wichtig für eine Silvesterparty sind natürlich die Getränke. Als Alternative zu den bekannten deutschen und europäischen Marken bieten wir Ihnen asiatische Spezialitäten wie Chang Bier, Litschi-Sekt oder Nep Moi, das ist vietnamesischer Wodka. Auch außergewöhnliche alkoholfreie Getränke wie fruchtigen Ananassaft und vieles mehr haben wir im Sortiment.

Das Team vom Asiamarkt Wing wünscht allen Kunden und Freunden einen guten Übergang und freut sich auf ein Wiedersehen im neuen Jahr!

Eine Delikatesse aus Hunan: Hühnchen Dong’an

Chef cooking wokDies scharfe Gericht mit Hühnerfleisch und viel Ingwer wurde nach seinem Ursprungsgebiet benannt, dem Keis Dongan (东安县) im Süden der Region Hunan. Es soll erstmals schon vor mehr als 1.000 Jahren zubereitet worden sein und seither hat sich an seiner traditionellen Rezeptur kaum etwas geändert. Statt eines ganzen Huhns wird heute allerdings oft nur mageres Hühnerbrustfleisch verwendet, wer mag, kann aber auch ein komplettes Hühnchen kochen und für dieses Gericht verwerten. Hauptgewürze sind Chili und Ingwer, abgeschmeckt wird mit Reiswein und Reisessig und gebraten wird das Fleisch in Erdnussöl. Zum Schluss sorgt ein Hauch von Sesamöl für einen besonders nussigen Geschmack.

Wie immer findet ihr viele Zutaten bei uns im Onlineshop: vom Duftreis über Sesamöl, Szechuanpfeffer, Reiswein bis zum Reisessig.

Zutaten für 4 Personen

400 g Hühnerbrust
1 Stückchen geschälter, fein geschnittener Ingwer
4 kleine rote Paprikaschoten
1 Lauchstange, in feine Streifen geschnitten
5 TL Reiswein
50 ml Reisessig
1/2 TL Salz
100 ml Fleischbrühe
2,5 EL Speisestärke
2,5 EL kaltes Wasser
Erdnussöl
1 TL Sesamöl
Szechuanpfeffer nach Geschmack
Glutamat nach Geschmack

Zubereitung

Die Hühnchenbrust sorgfältig unter fließendem Wasser waschen, mit einem Küchentuch trocken tupfen und in dünne Streifen schneiden. Paprikaschoten klein würfeln und die Speisestärke mit kaltem Wasser verrühren.

Dann das Erdnussöl  in einem Wok kräftig erhitzen. Nun die Hühnerstreifen zusammen mit Paprikawürfeln und Ingwer im Wok unter stetigem Rühren scharf anbraten. Auf kleine Flamme stellen und  Reiswein, Reisessig, Szechuanpfeffer und Salz zugeben, kurz vermischen und weiter braten. Jetzt die Fleischbrühe angießen und alles miteinander so lange schmoren, bis nur noch wenig Flüssigkeit vorhanden ist. In der Zwischenzeit den Lauch in einem zweiten Wok oder einer großen, tiefen Pfanne leicht anbraten, in Wasser aufgelöste Speisestärke zugießen, anschließend das vorbereitete Hühnerfleisch  unterheben und noch einmal kurz schmoren lassen. Zum Schluss mit ein wenig Sesamöl aromatisieren. Dazu passt am besten ein aromatischer Duftreis. Wir wünschen guten Appetit!

Shanghai kulinarisch – Fluss und Meer decken den Tisch

„Hinaus aufs Meer“ – für eine Stadt, deren Name übersetzt diese Bedeutung hat, spielt Wasser in vielerlei Hinsicht eine bedeutende Rolle. So auch beim Essen: Schalen- und Krustentiere sowie Fisch aus Flüssen und dem Meer in allen nur erdenklichen Variationen sind typisch für die Shanghai-Küche. Es gibt zahlreiche spezielle Zubereitungstechniken wie das Einlegen in würzige Marinaden, das Frittieren oder das Rotkochen in Reiswein und Soja-Sauce.

Ein bei Einheimischen und Touristen beliebtes Gericht ist Shanghai Crab. Feinschmecker schätzen vor allem die großen Krebse, die aus dem nahe Shanghai gelegenen See Yangcheng Lake stammen. In diesem Gewässer, einem der saubersten des Landes, lebt der seltene da zha xie oder Hairy Crab. Mit einem stattlichen Gewicht von bis zu 250 Gramm ist er eine Delikatesse, die in gehobenen Restaurants zwischen November und Februar mit mehrgängigen Festmenüs zelebriert wird. Der Flusskrebs wird gedämpft oder frittiert und dann auf unterschiedlichste Art und Weise angerichtet: als Vorspeise, Hauptgericht und Dessert.

Weitere Spezialitäten aus Fluss und Meer sind in Öl eingelegter Aal, eingelegte Seegurken-Innereien, marinierter Karpfenschwanz und Mandarinfisch. Doch auch Fleisch und Gemüse kommt auf den Teller oder in das Schälchen, beispielsweise in Form von Rindfleischstreifen, mit Schweinefleisch gefüllten und gegrillten Ravioli oder als spinatähnliche Gemüsespezialität Caotou. Zu allen Gerichten wird reichlich Reis serviert. Zudem sind noch die Reisspezialitäten erwähnenswert: süß gefüllte Reisklößchen und herzhafte Reisklöße, die traditionell in Schilfblätter, manchmal auch in Bambusblätter eingewickelt werden.

Nach so viel Theorie wird es jetzt aber Zeit, selbst einmal zu kochen. Wir haben uns eines der typischen Fischrezepte ausgesucht:

Rotgekochter Fisch nach Mandarin-Art

Wenn ihr für 4 Personen kocht, braucht ihr:

4 Flussfische (z. B. Forelle)
4 TL Honig
1 Zitrone (Saft)
1 Bund frischer Koriander
2 Schalotten (sehr fein gehackt)

Für die Sauce:

2 Tassen Gemüsebrühe
2 gepresste Knoblauchzehen
1 TL frisch geriebenen Ingwer
2 Schalotten (fein gehackt)
4 EL Reiswein
reichlich dunkle Soja-Sauce (ca. 5 EL pro Person)
2 TL  Speisestärke
2 TL Zucker

So wird der Fisch zubereitet:

Die Fisch ausnehmen, gut säubern, von beiden Seiten schräg einschneiden und mit Koriander und gehackten Schalotten füllen. Honig und Zitronensaft vermengen, die Fische von allen Seiten damit einreiben und anschließend mindestens 2 Stunden kaltstellen. In dieser Zeit die Fische mehrmals in der Marinade wenden. Nun alle Zutaten für die Sauce mischen. Den Fisch aus der Marinade nehmen und von beiden Seiten kurz anbraten. Die Sauce zum Fisch geben und bei kleinster Hitze 30 Minuten zugedeckt garen, aber auf keinen Fall kochen lassen. Die Fische regelmäßig mit etwas Flüssigkeit übergießen. Auf 4 Platten mit Reis anrichten und mit Zitronenscheibe und Korianderblättern garnieren, fertig!

Die meisten Zutaten könnt ihr bei uns kaufen, z. B. frischen Koriander, Knoblauch, Ingwer, Reis, dunkle Soja-Sauce und Reiswein. Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit wünscht Asiamarkt Wing!

Asiatische Nudel-Vielfalt – Glasnudeln, Reisnudeln & Co

Von wegen typisch italienisch: Auch Asiaten lieben Nudeln in vielen Variationen, und das seit mehr als 4000 Jahren. So alt ist nämlich das das älteste überlieferte chinesische Nudelrezept. Außer dem Namen haben asiatische Nudeln aber nicht viel mit ihren italienischen Verwandten gemeinsam. Zwar werden einige Sorten auch aus Weizen, Eiern und Wasser hergestellt – sie haben aber meistens einen höheren Stärkeanteil und ihr Eigengeschmack ist intensiver.

In Asiens Garküchen zelebrieren Nudelmacher die Kunst der Teigzubereitung: Sie kneten ausgiebig, anschließend wird der Teig ausgerollt und immer wieder gezogen, zum Schluss sogar mehrfach geworfen, bis er fast schon durchscheinend ist. Denn in Asien müssen Nudeln möglichst lang und dünn sein, da sie meistens als Suppeneinlage oder als Zusatz für ein Wok-Gericht verwendet werden.

Innerhalb Asiens gibt es für viele Regionen und Länder eigene charakteristische Nudelsorten. Aus Ostasien kommen die für die Thai-Küche typischen Glasnudeln, die aus Mungobohnenstärke hergestellt werden. Sie eignen sich nach dem Einweichen in Wasser für Salate ebenso wie für Suppen oder werden für Wok-Gerichte gebraten. In Korea gibt es „Dangmyeon“, eine andere Art von Glasnudeln aus der Stärke von Süßkartoffeln.

Pflichtbestandteil der japanischen Küche sind Ramen, superdünne lange Fadennudeln aus Weizenmehl, Wasser und Salz, nach der auch die bekannte japanische Nudelsuppe benannt ist. Diese Suppen gibt es in zahllosen Variationen. Viele Ramen-Restaurants haben eigene spezielle Geheimrezepte. Oft wird zur Herstellung von Ramen nicht irgendein Wasser verwendet, sondern „Kansui“, ein Wasser aus dem Kann-See in der Inneren Mongolei. Eine weitere traditionelle japanische Nudelsorte ist Somen. Diese runden dünnen Fadennudeln aus Buchweizenmehl oder Weizenmehl schmecken leicht süßlich und werden häufig für Nachspeisen verwendet.

Es gibt noch zahlreiche weitere Nudelsorten: Mie-Nudeln (chinesische Eiernudeln), Reisnudeln, Soba-Nudeln, Udon oder Hiyamugi. Im Asiamarkt-Wing findet ihr fast 50 verschiedene Sorten und Spezialitäten – so auch die festlichen extralangen Geburtstagsnudeln Kimbo. Stöbert doch einfach mal in unserem Regal und entdeckt eure Lieblings-Asia-Nudeln.

Lebensmittel richtig auswählen – Kochen nach den 5 Elementen (Teil 3)

Ihr kennt nun theoretisch den Ansatz und die grundlegenden Prinzipien der 5-Elemente-Ernährung. Außerdem könnt ihr einschätzen, welche eurer Seiten – das Yin oder Yang – durch bestimmte Lebensmittel und entsprechende Zubereitung gestärkt werden soll. Im 3. Teil unserer Einführung in die Ernährungslehre nach den fünf Elementen wird es konkret: Was soll in den Einkaufskorb, welche Lebensmittel sind empfehlenswert?

Typische Yin-betonte Nahrungsmittel sind diverse Obst- und Gemüsesorten – beim Gemüse werden insbesondere Tomaten und Gurken empfohlen. Als Yin-bekräftigende Getränke gelten unter anderem Milch und grüne Teeaufgüsse. Gut für das Yang sind Fisch und Fleisch, Lauch, Fenchel und viele anregende Gewürze. Getrocknetes Obst ist ebenfalls empfehlenswert. Zudem gibt es noch die sehr wichtige Gruppe der weitgehend neutralen Lebensmittel, wie beispielsweise die meisten Getreidesorten und Hülsenfrüchte oder auch Möhren, Blumenkohl und Chinakohl.

Wenn es heißt, dass Yin für kalte und Yang für warme Speisen steht, kann das leicht zu einer Fehlinterpretation führen. In keinem Fall ist damit die tatsächliche Esstemperatur gemeint, sondern vielmehr die Eigenschaft der jeweiligen Nahrungsmittel. Eine ausgleichende Zusammensetzung wirkt sich auf das gesamte Wohlbefinden positiv aus: kein belastendes Völlegefühl mehr nach den Mahlzeiten, stattdessen mehr Energie und Vitalität im Alltag. Dabei müssen die Nahrungsmittel und Speisen nicht aus der chinesischen Küche stammen, auch regionale Küche kann sehr gut mit der Ernährung nach den fünf Elementen in Einklang gebracht werden.

Wichtig ist die Kombination der verschiedenen Geschmacksrichtungen, die den einzelnen Elementen zugeordnet werden. Typisch für Holz (sauer) sind Tomaten, Orangen und Essiggurken, für Feuer (bitter) Schafskäse, Rote Beete und Rucola. Für Erde (süß) stehen beispielsweise Kartoffeln, Möhren und Mais, für Metall (scharf) Senf und Zwiebeln, für Wasser (salzig) Oliven, Hülsenfrüchte und Fisch. Dies sind nur einige wenige Beispiele, wer sich eingehender mit der Thematik auseinandersetzen möchte, findet umfassende Informationen in verschiedenen TCM-Ernährungsratgebern, die teilweise auch Küchentipps und Rezepte beinhalten.

Stöbert doch einfach mal im Asiamarkt Wing nach Lebensmitteln, die nicht nur fantastisch schmecken, sondern euch auch zu mehr Energie und Schwung verhelfen!

Asia-Gemüseküche: Gebackenes Gemüse in Tempurateig

Ob als appetitanregende Vorspeise oder knusprige Beilage: Unser Kochprofi Klaus Breinig hat sich wieder für uns an den Herd gestellt und aus frischem Gemüse, Tempurateig, Sojaöl und einer süß-scharfen Chilisauce etwas Köstliches gezaubert. Im Video seht ihr Schritt für Schritt, wie diese asiatische Spezialität gelingt und welche Zutaten ihr braucht. Ihr könnt wie immer alles in unserem Online-Shop bestellen und damit ihr auf Anhieb die entsprechenden Artikel findet, nennen wir euch sogar die Artikelnummern. Viel Spaß beim Nachkochen und lasst es euch schmecken!

Scharfe Schoten – Paprika, Chili & Co

Mehr als nur leicht gewürzt, sondern richtig scharf geht es mitunter in der asiatischen Küche zur Sache, insbesondere in China, Indonesien, Thailand, Korea, Vietnam und Indien. Immer wenn es besonders „Hot“ sein soll, kommt Paprika ins Spiel, ein Nachtschattengewächs, das auch als Chili oder Peperoni bezeichnet wird. Für die Schärfe sorgt das in der Pflanze enthaltene Capsaicin, ein Stoff, der in höchster Konzentration schmerzhaft heiß brennend wahrgenommen wird. Die meisten Paprikaschoten, die wir im Supermarkt kaufen und für Salate oder Gemüsegerichte verwenden, sind mild und enthalten kaum noch Capsaicin. Ganz anders Peperoni und Peperoncini oder andere extrem scharfe Arten – sie enthalten ein Vielfaches des scharfen Inhaltsstoffs.

Aus der getrockneten und gemahlenen Paprikafrucht entsteht also das bekannte Paprikapulver, das je nach Sorte und Anteil der Capsaicin enthaltenden Samen und Scheidewände eher süßlich schmeckt, wie beispielsweise Rosenpaprika, oder eher schärfebetont wie der nach der Chilisorte Cayenne benannte Cayennepfeffer. Neben dem Gewürzpulver spielen auch verschiedene Pasten und Würzsaucen eine Rolle, in Indonesien und Malaysia insbesondere die Sambals auf Chili-Basis, in China wird oft mit Lajiaojiang gewürzt.

Im Asiamarkt-Wing könnt ihr in den unterschiedlichsten Chili-Würzmischungen, Saucen, Pasten, Pulvern und getrockneten Schoten schwelgen – von süßlich-mild bis extrascharf und nur mit Vorsicht zu genießen! Nehmt unsere Warnungen bitte ernst und verwendet Sorten wie Bird Eye Chili aus Indien wirklich nur sparsam. Erinnert euch daran: Konzentriertes Capsaicin wird nicht von den Geschmacksnerven wahrgenommen, sondern verursacht unmittelbar im Mund ein äußerst schmerzhaftes Hitzegefühl – es verbrennt dich quasi von innen. Ihr solltet übrigens niemals versuchen, den Brand mit Wasser zu löschen – das macht es nur noch schlimmer. Da Capsaicin ein fettlöslicher Stoff ist, helfen fetthaltige Speisen oder Getränke – Vollmilch, Eiscreme oder Vollmilchjoghurt. Auch Reis soll helfen, sogar heißer Tee wird in Vietnam empfohlen – der erhitzt nicht, sondern wirkt im Gegenteil kühlend.

Hier gelangt ihr mit einem Klick zu unserem HOT CHILI Regal im Asiamarkt, in dem ihr unter mehr als 50 Produkten sicher auch euer Lieblings-Chili findet.

Unser Mann am Wok: Klaus Breinig kocht ein Asia Curry

Erst zugucken, dann nachkochen! In unserer Asiamarkt-Küche wird ab jetzt live gebrutzelt. Schritt für Schritt zum perfekten Asia Curry – Klaus Breinig zeigt, wie’s ganz schnell und einfach gelingt. Nehmt euch 10 Minuten Zeit, wir versprechen euch: Es lohnt sich. Und das Beste ist: Länger steht ihr auch nicht am Herd, wenn ihr das Curry nachkocht.