Abnehmen mit asiatischer Kost

gemueseDas Ende des Winters ist nah, und noch immer sind viele gute Vorsätze fürs neue Jahr noch nicht umgesetzt. Gesünder essen, weniger Fleisch, weniger Fett, abnehmen … der Zeitpunkt ist jetzt günstig. Wann, wenn nicht jetzt, in der Fastenzeit vor Ostern, soll es dem Winterspeck endlich an den Kragen gehen? Eine gute Alternative zu herkömmlichen Diätplänen ist eine gesunde asiatische Mischkost mit Reis, Reisnudeln, Sojaprodukten, Obst, Gemüse, Kräutern, exotischen Gewürzen, die den Stoffwechsel aktivieren – und dazu reichlich grüner Tee.

Gäbe es die eine einfache, wohlschmeckende und dauerhaft wirksame Diät, wäre alles ganz einfach. Vor allem würden nicht Jahr für Jahr neue, angeblich wundersame Kuren und Ernährungspläne in Mode kommen – um nach kurzer Zeit sang- und klanglos wieder zu verschwinden. Durchsetzen konnte sich keine der angeblichen Wunderdiäten. Die Menschen sind einfach zu unterschiedlich in ihrem Essverhalten und in ihren Geschmäckern. Der eine hat keine Probleme damit, sich über Wochen hauptsächlich von Eiweißshakes zu ernähren, der andere glaubt dem Versprechen, er könne im Schlaf schlank werden und der nächste liebt es, abwechslungsreich zu kochen und nimmt dafür auch umständliches Kalorienzählen in Kauf. Viel einfacher ist es, asiatische Kost in den Speiseplan zu integrieren.

Die Vielfalt frischer, gesunder Lebensmittel auskosten

Besser und vor allem auf lange Sicht erfolgreicher als Crash-Diäten und Fastenkuren ist eine dauerhafte Änderung des Speiseplans. Liebhaber der Asia-Küche haben die besten Voraussetzungen, sich auch ohne Diät kalorienarm und „leicht“ zu ernähren. Es muss dabei gar nicht der berühmte japanische „Okinawa“-Ernährungsstil sein, der momentan in Mode ist.

Viele Europäer können sich mit Fisch, Misosuppe und Reisbrühe zum Frühstück nicht so recht anfreunden. Eine gute Alternative ist Milchreis (am besten mit Sojamilch gekocht) oder Müsli mit Obst. Auch auf Milchprodukte müsst ihr nicht ganz verzichten, es empfiehlt sich jedoch, sie bewusster zu sich zu nehmen und dort, wo es möglich ist, auf milchfreie Varianten auszuweichen.

Gesunde Lebensmittel, die ihr nahezu unbegrenzt essen könnt, sind Meeresfrüchte, Fisch, knackiges Gemüse, Algen, Sojasprossen. Einschränken solltet ihr den Verzehr von Milchprodukten, Eiern, Fleisch und allem Frittierten. An Beilagen wie Süßkartoffeln, Buchweizen, Reis, und Reisnudeln könnt ihr euch satt essen, solange sie nicht mit fetten Soßen kombiniert werden. Salz sollte nur sehr sparsam verwendet werden, aber wenn ihr mit frischen Kräutern und exotischen Gewürzen kocht, werdet ihr kein Salz vermissen.

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Lebensmittel richtig auswählen – Kochen nach den 5 Elementen (Teil 3)

Ihr kennt nun theoretisch den Ansatz und die grundlegenden Prinzipien der 5-Elemente-Ernährung. Außerdem könnt ihr einschätzen, welche eurer Seiten – das Yin oder Yang – durch bestimmte Lebensmittel und entsprechende Zubereitung gestärkt werden soll. Im 3. Teil unserer Einführung in die Ernährungslehre nach den fünf Elementen wird es konkret: Was soll in den Einkaufskorb, welche Lebensmittel sind empfehlenswert?

Typische Yin-betonte Nahrungsmittel sind diverse Obst- und Gemüsesorten – beim Gemüse werden insbesondere Tomaten und Gurken empfohlen. Als Yin-bekräftigende Getränke gelten unter anderem Milch und grüne Teeaufgüsse. Gut für das Yang sind Fisch und Fleisch, Lauch, Fenchel und viele anregende Gewürze. Getrocknetes Obst ist ebenfalls empfehlenswert. Zudem gibt es noch die sehr wichtige Gruppe der weitgehend neutralen Lebensmittel, wie beispielsweise die meisten Getreidesorten und Hülsenfrüchte oder auch Möhren, Blumenkohl und Chinakohl.

Wenn es heißt, dass Yin für kalte und Yang für warme Speisen steht, kann das leicht zu einer Fehlinterpretation führen. In keinem Fall ist damit die tatsächliche Esstemperatur gemeint, sondern vielmehr die Eigenschaft der jeweiligen Nahrungsmittel. Eine ausgleichende Zusammensetzung wirkt sich auf das gesamte Wohlbefinden positiv aus: kein belastendes Völlegefühl mehr nach den Mahlzeiten, stattdessen mehr Energie und Vitalität im Alltag. Dabei müssen die Nahrungsmittel und Speisen nicht aus der chinesischen Küche stammen, auch regionale Küche kann sehr gut mit der Ernährung nach den fünf Elementen in Einklang gebracht werden.

Wichtig ist die Kombination der verschiedenen Geschmacksrichtungen, die den einzelnen Elementen zugeordnet werden. Typisch für Holz (sauer) sind Tomaten, Orangen und Essiggurken, für Feuer (bitter) Schafskäse, Rote Beete und Rucola. Für Erde (süß) stehen beispielsweise Kartoffeln, Möhren und Mais, für Metall (scharf) Senf und Zwiebeln, für Wasser (salzig) Oliven, Hülsenfrüchte und Fisch. Dies sind nur einige wenige Beispiele, wer sich eingehender mit der Thematik auseinandersetzen möchte, findet umfassende Informationen in verschiedenen TCM-Ernährungsratgebern, die teilweise auch Küchentipps und Rezepte beinhalten.

Stöbert doch einfach mal im Asiamarkt Wing nach Lebensmitteln, die nicht nur fantastisch schmecken, sondern euch auch zu mehr Energie und Schwung verhelfen!

Ernährung nach den 5 Elementen (Teil 1)

Wir essen, also sind wir. Aber was essen wir eigentlich, und wie wirkt sich die Art der Ernährung auf unser Wohlbefinden aus? Wir alle haben eine ungefähre Ahnung davon, was unter „gesunder Ernährung“ zu verstehen ist: möglichst frisch, vollwertig und naturbelassen, wenig (und nur gutes) Fett, Fleisch in Maßen, nicht in Massen und wertvolle komplexe Kohlenhydrate statt einfache Kohlenhydrate. Aber für viele bleibt das graue Theorie, der Alltag sieht anders aus. Fast Food, Zucker und Fett sind einfach zu verlockend.

Wer Probleme hat, die gängigen Ernährungsempfehlungen in die Tat umzusetzen, sollte sich einmal mit dem Ansatz der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) befassen, genauer mit der Ernährungslehre von den fünf Elementen. Hier werden keine Nahrungsmittel pauschal verboten, sondern die Ernährung soll dem inneren harmonischen Gleichgewicht zwischen Yin und Yang dienen. Alle Lebensmittel werden entweder dem Yin (Kälte) oder Yang (Wärme) zugeordnet, was aber nichts über die Art der Zubereitung aussagt, sondern nur die „innere“ Eigenschaft meint. Die echte traditionelle Lehre unterscheidet sogar fünf Eigenschaften, es kommt noch heiß, neutral und erfrischend hinzu. Zusätzlich bilden die fünf Elemente Holz (sauer), Feuer (bitter), Erde (süß), Metall (scharf) und Wasser (salzig) jeweils eine Geschmacksgruppe. Grundsätzlich sollen bevorzugt Lebensmittel aus der Region verzehrt werden.

Nach einer Bestimmung des individuellen Yin- und Yang-Anteils wird der Speiseplan entsprechend angepasst. Dabei bilden neutrale Speisen die Grundlage, kombiniert mit einer verstärkten Zufuhr von Yin- oder Yang-Lebensmitteln. Zugleich sollen in jeder Mahlzeit die fünf Geschmacksrichtungen enthalten sein.
In der nächsten Folge erklären wir euch, wie ihr erkennt, ob ihr eher ein Yin- oder ein Yang-Typ seid und welche Lebensmittel den fünf Elementen entsprechen. Natürlich findet ihr im Asiamarkt-Wing alles, was ihr für die 5-Elemente-Ernährung braucht. Auch dazu geben wir euch später noch Tipps.

Hier geht es zum 2. Teil der 5-Elemente-Ernährungslehre.