Intensiv & würzig: Wissenswertes zu Garnelenpaste

GarnelenpasteIn unserem Ladenlokal und im Onlineshop haben wir verschiedene Garnelenpasten im Angebot. Die Pasten kommen aus Thailand, Indonesien, China und weiteren asiatischen Ländern. Und da liegt der Hase im Pfeffer: Auch die Etiketten sind meist in den asiatischen Schriften gedruckt, im besten Fall zusätzlich noch in Englisch. Darum haben wir für euch die wichtigsten  Informationen rund um die Garnelenpasten aufbereitet.

Was ist Garnelenpaste?

Garnelenpaste besteht je nach Herstellungsart aus ca. 85 % Garnelen und 15 % Salz. Hergestellt werden die meisten Pasten durch Einsalzen der Garnelen und anschließender Trocknung an der südostasiatischen Sonne. Die Natur sorgt für den Prozess der Fermentierung, der mehrmals wiederholt wird, bis die Paste sozusagen reif ist. Nach dem Trocknen gibt es auf den südostasiatischen Märkten Blöcke von Garnelenpaste zu kaufen.

Garnelenpaste aus Malaysia besteht aus frischen, zerstampften und gesalzenen Gerago-Garnelen. Diese Mixtur wird monatelang in Erde fermentiert, bevor sie ausgegraben, frittiert und zu Blöcken gepresst wird. Die Namen für Garnelenpaste variieren je nach Herkunftsland. Thailändische Paste heißt „Kabi“ oder „Gapi“. Indonesische Paste gibt es unter den Namen „Trassi“ oder „Terasi“. Philippinische Zubereitungen sind die Bagoong, und Balachong oder Belachon stammt aus Malaysia

Kochen mit Garnelenpaste

Bei uns bekommt ihr Garnelenpaste im Kunststoffbecher und im Glas. Beim Öffnen sollte ein guter Abstand zwischen Nase und Behälter bestehen: Garnelenpaste riecht intensiv nach, nun ja, fermentierten Garnelen. Meist findet ihr eine Wachs- oder Fettschicht ganz oben, die ihr entfernt. Darunter kommt die Garnelenpaste zum Vorschein. Damit die Paste ihr extremes Fischaroma verliert, wird sie immer heiß verarbeitet. Beim Kochen mit Garnelenpaste steigen sehr intensive Aromen auf, und gute Durchlüftung wird empfohlen. Der Geschmack wird euch mehr als positiv überraschen: Garnelenpaste schmeckt sehr würzig, die Fischaromen sind praktisch verschwunden. Vielleicht setzt bei dem einen oder anderen sogar ein Aha-Effekt ein: Wenn ihr einmal mit Garnelenpaste kocht und feststellt, das war genau das, was vorher fehlte. Rezepte gibt es ganz bald auf dieser Seite!

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