Scharfe Schoten – Paprika, Chili & Co

Mehr als nur leicht gewürzt, sondern richtig scharf geht es mitunter in der asiatischen Küche zur Sache, insbesondere in China, Indonesien, Thailand, Korea, Vietnam und Indien. Immer wenn es besonders „Hot“ sein soll, kommt Paprika ins Spiel, ein Nachtschattengewächs, das auch als Chili oder Peperoni bezeichnet wird. Für die Schärfe sorgt das in der Pflanze enthaltene Capsaicin, ein Stoff, der in höchster Konzentration schmerzhaft heiß brennend wahrgenommen wird. Die meisten Paprikaschoten, die wir im Supermarkt kaufen und für Salate oder Gemüsegerichte verwenden, sind mild und enthalten kaum noch Capsaicin. Ganz anders Peperoni und Peperoncini oder andere extrem scharfe Arten – sie enthalten ein Vielfaches des scharfen Inhaltsstoffs.

Aus der getrockneten und gemahlenen Paprikafrucht entsteht also das bekannte Paprikapulver, das je nach Sorte und Anteil der Capsaicin enthaltenden Samen und Scheidewände eher süßlich schmeckt, wie beispielsweise Rosenpaprika, oder eher schärfebetont wie der nach der Chilisorte Cayenne benannte Cayennepfeffer. Neben dem Gewürzpulver spielen auch verschiedene Pasten und Würzsaucen eine Rolle, in Indonesien und Malaysia insbesondere die Sambals auf Chili-Basis, in China wird oft mit Lajiaojiang gewürzt.

Im Asiamarkt-Wing könnt ihr in den unterschiedlichsten Chili-Würzmischungen, Saucen, Pasten, Pulvern und getrockneten Schoten schwelgen – von süßlich-mild bis extrascharf und nur mit Vorsicht zu genießen! Nehmt unsere Warnungen bitte ernst und verwendet Sorten wie Bird Eye Chili aus Indien wirklich nur sparsam. Erinnert euch daran: Konzentriertes Capsaicin wird nicht von den Geschmacksnerven wahrgenommen, sondern verursacht unmittelbar im Mund ein äußerst schmerzhaftes Hitzegefühl – es verbrennt dich quasi von innen. Ihr solltet übrigens niemals versuchen, den Brand mit Wasser zu löschen – das macht es nur noch schlimmer. Da Capsaicin ein fettlöslicher Stoff ist, helfen fetthaltige Speisen oder Getränke – Vollmilch, Eiscreme oder Vollmilchjoghurt. Auch Reis soll helfen, sogar heißer Tee wird in Vietnam empfohlen – der erhitzt nicht, sondern wirkt im Gegenteil kühlend.

Hier gelangt ihr mit einem Klick zu unserem HOT CHILI Regal im Asiamarkt, in dem ihr unter mehr als 50 Produkten sicher auch euer Lieblings-Chili findet.

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